Methodik

Impuls

Das Geheimnis des Lebens würde nichts sein, das man einfach so anderen Menschen vermitteln kann. Halte zurück, was Dir zu eigen ist. Soll es sich doch sammeln.

So konzentriert sich etwas bei Dir. Dein Geist wird reich daran.

Idee

Was kann ein Mensch besitzen? - Einen Stuhl, einen Becher, einen Löffel haben wir alle zu eigen. Das sollen die materiellen Dinge sein, welche dadurch manifestiert werden, wie wir von diesen drei Dingen Gebrauch machen.

Idee

Bei der Sache bleiben und bestehen

Der Mensch kann dann etwas in besonderer Weise leisten, wenn er eine Aufgabe für sich gefunden hat, welche auch wirklich zu ihm passend sein wird. Hat sich der Mensch erst einmal für eine solche Aufgabe entschieden, so kann er seinen Weg finden. Da soll er das mit dieser Sache verbundene Gute zeitnah aufgreifen und für sich selbst bei Werk einsetzen. Dabei wird er es erlernen, wie er sich einbringen kann.

Wie kann alles bei uns etwas werden? - Man soll da sein und mitmachen. Man lasse sich dazu von einem anderen abholen. So wird man integriert und, schwuppdiwupp, schon gehört man dazu. Man reserviere sich nicht zu sehr gegenüber seinen Mitmenschen. Diese möchten auch klarkommen. Jeder Einzelne möchte etwas eigentlich Schönes erfahren.

Pastell auf Papier

Idee

Das Arbeiten mit einer positiven Matrix

Unter einer Matrix verstehe ich ein regelmäßiges oder unregelmäßiges Gewebe. Dessen Struktur wird zu erkennen sein. Diese wird durch jene für eine Sache angewandte Herstellungstechnik hervorgerufen und trägt zu ihrer Stabilität etwas bei. Eine Qualität der Ausgangsmaterialien bestimmt die Güte eines Werkes mit. Jene an ihm vorkommenden Knoten oder Verbindungen tun ein Übriges dazu, dass es so erscheinen kann, wie es ist.

Auch ein gemaltes Bild weist eine solche Matrix an sich auf. Wird das Material auch in einzelnen Zügen aufgetragen, so verfügt es doch über einen Aufbau. Gemälde tragen etwas von einem Wandteppich an sich. Während die Knoten eines Teppichs im besten Fall regelmäßig ausgeführt werden, hält auch der Maler einen gewissen Duktus bei.

Unter einer positiven Matrix versteht Schneider einen sichtbaren und wirksamen Aufbau der Dinge. Ein solcher kann wahrgenommen und erkannt werden. Man kann auch etwas davon ablesen. Die Handschrift eines Werkers wird da offenbart.

Idee

Das Bild als Zahlenfeld und seine Harmonie

Zur Erkundung

Jedes Wort, jede Form, jeder Begriff, jede Sache ergeben als Verkörperung eine Matrix, welche einem simplen Zahlenwert entspricht. Das wird zu erkennen sein. Diesen Sachverhalt zu schulen, das wäre gewiss kein leichtes Unterfangen, weil er gewöhnlich übersehen wird. Das kommt uns alles so selbstverständlich vor, dass wir es wahrscheinlich nicht beachten würden. Der Betrag einer Matrix lässt unterdessen allein nur selten genaue Rückschlüsse auf deren Wesen zu. Eine solche wird zu untersuchen sein. Dazu soll man das Wesen der grundlegenden Matrix überhaupt einmal zu verstehen lernen. Das wird die Nullmatrix sein. Sie ist ein Tensor gewisser Ordnung und auch so zu verstehen.

In dieser Welt kommen also Zahlenwerte als Erscheinung vor. Diese sind den wirklichen Dingen eingeschrieben und bilden deren intensive Wirksamkeit aus. Da kommt etwas deswegen vor und tritt in Erscheinung. Das wird entsprechend der Ordnung dieser Dinge geschehen.

Zur Ordnung des Gegebenen

Das Bild der Matrix versteht Schneider immer auch als einen eigentlichen Bildraum, in welchem die Dinge sich emanieren werden. Dieser soll auch zu einer Anordnung des Gegebenen dienen.

Mit diesem Gedanken ausgestattet soll es uns bei Werk möglich sein, einen Einfluss darauf auszuüben, was wir darstellen. Da möchten wir das Konstrukt dieser Welt untersuchen und seine eigentliche Ordnung zu verstehen beginnen. Es sollte dabei jedoch nicht allein nur um ein Spielen mit dem Gegebenen gehen. Manches steht auch fest. Das Gegebene ist zu sichten und zu bewerten. So erhalten wir einen echten Rückgabewert, unseren Eindruck.

Da werde etwas Schritt für Schritt von uns in einer sinnvollen Weise getätigt, auf dass es wahr werden kann, dass wir das Wesen der Dinge richtig verstehen.

Eigene Eindrücke haben

Schneider malt und zeichnet gerne und auch wirklich oft etwas entsprechend seiner eigenen Manier. Das dabei entstandene Werk hat er selbst aus eigenem Antrieb gefunden. Dabei ist er häufig schon glücklich damit gewesen, dass das so geschehen ist. Dann, wenn ihm erneut etwas gut gelingt, freut er sich darüber.

Manchmal gelingt es ihm, ein oder zwei Stunden lang an einem neuen Werk zu arbeiten. Seine Kräfte sind durchweg limitiert.

Grundsatz

Das manifeste Eine

Alles als ein Gesamtes, aus dem Ganzen dieser Welt gebildet, würde nicht allein nur das sein, was uns das Gute, Wahre und Rechte widerspiegelt. Es hat auch etwas für sich zu eigen, aus dem es emporwachsen und gedeihen kann.

Die Güte davon sollte nicht zu verkennen sein. Wer mit Strenge bei sich für Ordnung sorgt, der kämpft zugleich auch um einen Erhalt solcher Gegebenheiten. Da wird alles gut sein, was es wirklich gibt. Ein Zerfall des Gegebenen wird so abgebremst und vielleicht sogar verhindert. Ohne diese Macht des Menschen, welche es ihm erlaubt, das Ganze als ein Gesamtes aufzufassen, würde so etwas nicht zu erhalten sein.

Der erste Ansatz lautet darum wie bereits gegeben.

[Alles] = [Das Ganze als Gesamtes] mit [Das Gute, Wahre und Richtige + das Schlechte] = [Das augenblicklich Gegebene]

Dabei wird etwas zu beachten sein.

[Der Zerfall des Gegebenen] = [Das Gute, Wahre und Richtige] mit [Das Schlechte] = 0

Im Grunde hat dieser Ansatz seine Berechtigung, denn er führt zu folgender Überlegung.

[Die Bewahrung des Gegebenen] =1: 1: 1 = 100%

Impuls

Das Praktische geht vor

Komme was wolle, es gilt für Schneider der nun folgende Satz etwas. Das Praktische geht erstmal allem anderen vor. Erst wenn es gegeben sein wird, hat ein Bedenken des Menschen Bestand. Schneider hat es sich nicht überlegt, ob dieser Satz zutrifft, sondern diesen gemäß seiner Erfahrung so bestimmt. Er hat ihn bedacht, ausgesprochen und damit etwas postuliert. Jetzt sitzt er da vor seinem Scherbenhaufen und denkt wiederum etwas nach. Was wird zu tun sein, damit er etwas dazu leisten kann, dass seine Dinge auch von anderen Menschen richtig verstanden werden?

In einem solchen virtuellen Gefüge, wie sein Karteikasten es verkörpert, hat das Ausformen eigener Texte zu den Gedanken und Ideen seiner Art einen Sinn. Dabei folgt Schneider der Idee, dass ein Gedanke oder eine Idee als Addition einen Impuls von genau bestimmter Art ergeben.

Folgendes Schema findet dabei seine Anwendung.

[Gedanke + Idee] = [Impuls]

Idee

Vom willentlichen Anbringen einer Kraft

Dem Menschen ist ein Geist eingegeben, welcher den Menschen mit allen für ihn zuständigen und ihm zugehörigen Kräften ausstatten soll. Dieser Geist bebildert somit auch des Menschen Innenwelt. Das findet so umfassend bei uns statt, dass wir es zurecht feststellen werden, wie reichhaltig dieser ist. Dank dieses Geistes und seiner Funktionsweise konzentrieren sich unsere Kräfte und treten bald in Erscheinung. Da erfahren wir jene Momente, welche uns zu einem gutartigen Dasein befähigen. Kraft und Wille bedingen dabei einander durch deren Kongruenz. Es sind gleichgerichtete Größen.

Damit komme ich nun zu einem weiteren Schema.

[Kraft + Wille] = [Ordnung]

Affirmation

Je kleiner und feiner die Kräfte bei uns sind, mit denen wir das Unsrige erwirken, um so dichter wird das Netz sein, welches unsere Basis bildet. Das Grobmaschige verliert manches Korn.

Wiese, Tusche auf Papier

Impuls

Einen eigenen Wortschatz aufbauen

Seine Arbeit an diesem Karteikasten soll Schneider dabei helfen, einen für ihn geeigneten Wortschatz aufzubauen und abzusichern. Ein solcher wird dabei von ihm gefunden. Dabei kommen Erinnerungen an vergangene Gespräche bei ihm auf. Auch an vergangene Situationen kann er sich da erinnern. Gemehrt wird das Ganze durch jene Kenntnisse, welche er sich bereits in seinem Dasein erworben hat. Dazu stellt er seine Gedanken und Ideen in einen Bezug, auf dass die richtige Verwendungsweise der Worte nahegebracht werden kann.

Jene Sätze, welche von ihm im Alltag bei Gesprächen gebildet werden, sollen von einer gewöhnlichen Art sein. Darauf zielt seine Bemühung ab. Beim Verschriften seiner Gedanken und Ideen vernetzt er das eingegebene Gut darum eingehend mit trivialen Kenntnissen von Bestand. So fällt ihm das alles etwas leichter. Da kann er seine Aufgabe endlich vollbringen.

Auch hier soll nun ein einfaches Schema folgen.

[Gedanke + Idee] = [Die Natur des Trivialen]

Idee

Einen Krafteinsatz generieren

Zur Entwicklung einer eigentlichen Stärke würde es nicht allein nur erforderlich sein, ein eigenes Verständnis vom Ansatz zur Anbringung einer Kraft zu haben. Man hat sich auch eine Richtung zu geben und diese beizubehalten. Das wird unserem Tun seinen Sinn verleihen.

Jenen Krafteinsatz für einen Erhalt der vorgegebenen Dinge einzusetzen, das bedeutet nun gerade sich selbst die eigene Tatkraft zu erhalten. Da hat man etwas davon, wenn man sich so verhält.

Das dazu zugehörige Schema lautet wie folgt.

[Kraft + Richtung] = [Sinn] mit [Sinn + Dauer dieser Ausrichtung] = [Stärke]

Es beinhaltet die Ausrichtung gemäß deren gültigen Ordnung.

[Ausrichtung + Beständigkeit der Ausrichtung] = [Erhaltung des Gegebenen]

Idee

Das Gegebene als Addition auffassen

Manchmal haben wir Menschen uns schon in einer Situation befunden, welche uns nicht willkommen sein würde. In solch einer Situation erfährt man Dinge, welche einem nicht recht sein könnten. Die Dinge des Lebens eines Menschen lassen sich unterscheiden und gewichten. Etwas kann da vorkommen, was gut und schön sein wird, anderes bleibt dagegen von einer schlechten Ausprägung und besteht doch fort. Diese Welt macht das erforderlich. Sie vergisst keinen ihrer Anteile. Sie verleugnet dieselben auch keineswegs. Aus dieser Erkenntnis kann man etwas schöpfen.

Ein Grund für das Erscheinen des Gegebenen wird durch die Gegenwart dieser Dinge offenbart. Das kann man betrachten, man soll es aber auch beleuchten. Dabei soll uns etwas sichtbar vor Augen treten. Bedenken wir jedoch, dass diese Emanation des Sichtbaren allein nur ein Anteil davon sein wird, welcher kaum zu mehr taugen kann, als zu einem Erahnen des Gegebenen.

Auch hier soll ein Schema folgen.

[Gutes, Wahres und Rechtes + das Schlechte] = [Die Summe des Ganzen]

Dabei besinnen wir uns vollkommen zurecht auf unsere Geschichte in diesem Leben.

[Gegenwart + Summe der Einzelerfahrungen]] = [[Geschichte eines Menschen]

Da das alles einem inneren Aufbau des Gegebenen gerecht sein wird, erlangen wir Menschen unterschiedliche Erfolge im Leben.

[Anordnung des Gegebenen + zeitlicher Verlauf] = [Aufbau der Dinge]

Gedanke

Der Mensch als Maschine

Für manche Leute wird es wahrhaftig so sein, dass diese unser Eigentliches von Grunde auf nicht verstehen würden. Da passt das eine und das andere dann kaum zusammen. Wir werden da fallen gelassen, weil wir augenscheinlich nicht anzuerkennen sind. Das aber kann zu einem Automatismus werden. Auch uns selbst kann es so ergehen, dass wir andere Menschen fallen lassen, weil wir diese nicht anerkennen möchten.

Dieses Schema ist nun nicht gerade einfach aufzufassen gewesen. Dennoch möchte ich es hier anbringen dürfen.

[Das Gegebene] = [Der Mensch mit seinem Kosmos]

Dessen Betrachtung wird etwas erleichtert, wenn man folgende Idee berücksichtigt.

[Eigenwahrnehmung + Fremdwahrnehmung] = [Bei sich sein]

Da treten die Dinge so auf, wie sie sind. Das sollen wir reflektieren, wenn wir unsere Gedanken zu diesem Dasein für uns bilden.

[Gedanke] = [Reflexion + Bei sich sein]

Gedanke

Mit einer Leere zu haushalten wissen

Jedes Gefäß besitzt ein Fassungsvermögen, seine innerliche Leere. Diese verläuft zum Beispiel entlang der Kontur eines Gegenstandes und ist dann eine Fläche.

Auch dafür gebe ich hier gerne ein Schema.

[Das Ganze als Gesamtes] = [Alles + Nichts]

Wanderer, Bleistiftzeichnung auf Papier

Idee

Schritte zu einer Vervollständigung der Dinge

Das bereits jetzt schon bei mir vorhandene Gut soll ein mir inzwischen vorgegebenes Gut sein. Es ist dabei eigentlich noch immer bar einer Beschreibung geblieben und doch wäre es bereits da. Es kommt vor und wirkt sich auch aus.

Dazu gebe ich jetzt dieses Bild.

[Das Geschöpfte] = [Das Vorhandene + Das Zukünftige] = [Das Erhaltene]

Dabei ist alles Wirken und Sein eine Illusion, insofern man die Dinge als einen Zusammenhang für das Ganze verstanden hat.

[Passivität + Aktivität] = [Neutralität]

Da würde alles gegeben und nichts zu tun sein. Das aber erscheint uns entgegengerichtet zur eigentlichen Sinnhaftigkeit dieses Daseins als Mensch zu sein.

[Sinnhaftigkeit des Handelns] = [Einklang] mit [Nichtstun] = [Bestand des Gegebenen]

Das Nichtstun möchte als ein Grenzwert des Handelns verstanden werden, zu dem die Dinge zurecht so bestehen, wie sie sind. Da kann man ihr Wesen anerkennen. So erfährt man die Dinge als Wahrheit.

Idee

Eine Substanz bestimmen

Alle Dinge haben eine Ausprägung. Das wird ihre Eigenschaft sein, mittels derer Zuhilfenahme sie eine solche Ausprägung erlangen. Eine Ausprägung ist immerzu variabel und wird darum als etwas Zusätzliches richtig aufzufassen sein. Dazu erhalten die Dinge ihre Struktur, damit sie in ihrer Eigenschaft feststehen.

Alles strebt nach einer solchen Beständigkeit der inneren Struktur. Alles versucht festzustehen. Das ist die innere Ausrichtung der Dinge, dass sie sich etwas erhalten möchten, wodurch sie zu ihrem Bestand finden. Da ist die Struktur von der Substanz zu unterscheiden.

Eine Substanz ist der Sache nach wie eine Tänzerin zu verstehen, welche sich durch Formen emaniert und so einen Ausdruck erreicht, welcher lebendig ist. Als der Urstoff des Lebendigen gilt sie uns alles.

[Substanz] = [Lebendigkeit]

Aber das Gegebene wird auch solcherart aufzufassen sein.

[Der Rahmen der Dinge] = [Die Eigenschaft des Gegebenen]