Biographisches

Dokumentation

Stellungnahme

Ich, Mathias Schneider habe meine Texte selbst ausentwickelt. Dazu habe ich zuallererst eine Aufstellung jener mir vorgegebenen Dinge betrieben, indem ich sie einmal benannt habe. Danach habe ich etwas davon aufgeschrieben. Die Schriften habe ich zu Vorzeiten zu einem einzigen Buch zu bündeln versucht. Eine ganze Summe der ersten Resultate davon befindet sich jetzt in meiner Textsammlung 'Baukasten' und gedeiht dort auch weiterhin gut. Sie möchten von Ihnen angesehen und gelesen werden. Des Weiteren habe ich in den letzten Jahren nahezu mein gesamtes Erleben des Daseins durch 'Gedankenprotokolle' bei 'Freischreibstunden' aufbereitet. Solche Dinge, welche persönlicher Art sind und nicht mich allein nur selbst betroffen haben, habe ich dabei jedoch ausgespart. Es ist mir dabei um eine Aufbereitung meines Vermögens gegangen. Im Grunde werbe ich für meine Gedanken- und Ideenwelt mit diesen Ausarbeitungen in eigenen Schriften.

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Alles herunterfahren

Klare Grenzen stelle ich mir keine vor. Wo ich diese brauche, richte ich sie mir einfach ein. Weg vom Konsum versuche ich zu kommen, meinen Frieden möchte ich finden.

Eine Annahme des bereits Gegebenen soll mich ausstatten. Was ich brauche, das ist bereits vorhanden. Ich kann es als wahr anerkennen.

Nichts würde es geben, was mir fehlt. Jeder Tag eines Rausches ist wie ein verlorener Tag für mich. Es ist mir egal, ob das Drogen, Zigaretten oder einfach Schallplatten sind, was ich da konsumiert habe. Das alles hat keinen Zweck. Es kann zu einer Beschleunigung meines Niederganges führen, welchen ich bereits als angebrochen ansehe. Ich suche nach Ruhe, raste gerne. Wo ich das kann, lege ich Pausen für mich ein. Ich verringere so meinen Umsatz an solchen Dingen.

Etwas verbleibt mir davon. Komme ich damit klar? - Da setze ich mich dann endlich dafür ein, was ich habe. Es sollte doch nicht unmöglich sein mit weniger auszukommen.

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Eine innere Bebilderung

Aller menschlichen Eigenschaft zum Trotz betreibe ich hier am Internet das Spiel mit der 'Maschine'. Ich lasse da Dinge entstehen und diese kommen hernach für eine gewisse Dauer vor. So können sie sich auch auswirken.

Der Umstand, dass ich es allein nur zu erahnen vermag, wer oder was sich hier auf meinen Seiten tummelt, soll von Ihnen richtig verstanden werden. Neben der tatsächlichen Leserschaft denke ich da auch an jene Bots, was virtuelle Maschinen sein sollen. Solche durchkämmen das Netz und suchen nach bestimmten Inhalten. Je nachdem, wie die Menschen die Bots ausgestattet haben, sammeln sie die jeweiligen Daten und werten das Gefundene aus. Da wird der Mensch mit seinem virtuellen Erscheinungsbild zum Feed für solche Einheiten.

Das Heer der virtuellen Maschinen ist groß. Seine Einsatzbereitschaft wird sehr hoch sein, seine Zugriffsgeschwindigkeit ebenfalls. Da zeichnen die 'Soldaten' alles relevante Material auf und sind sich dabei keiner eigentlich menschlichen Moral bewusst. Die Haltung einer solchen Maschine wird die konsequente Abarbeitung des Codes sein.

Auch wir Menschen haben einen Codex. Als Individualisten haben wir einen eigenen, als Bürger eines Staates dessen Gesetze und als Mitglieder von Gemeinschaften deren Regelwerke. Die damit verbundenen Dinge beachten wir und gewinnen so etwas für uns hinzu. Der Rang eines Menschen und dessen Status korrelieren damit, welchen Verkehrswert sein Verhalten augenblicklich bei seinen Mitmenschen hat. Da kann er dementsprechend, wie er gerade aufgestellt ist, Einfluss auf das Geschehen ausüben und eine eigentliche Machtstellung zur weiteren Gestaltung des Gegebenen einsetzen.

Solche Sachverhalte bedingen das Dasein und den Weg eines Menschen und setzen eine Einhaltung ordentlicher Strukturen durch ihn voraus. Defizite werden da kaum geduldet. Solche fallen schnell auf.

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Eine Einsicht zulassen

Ich habe es in den vielen Jahren meiner schriftstellerischen Tätigkeit versucht, mir ein grundsätzliches Verständnis der deutschen Sprache durch ein Schreiben eigener Texte zu erarbeiten. Dazu habe ich solche Schriften erstellen wollen, welche mir auch wirklich entsprechen. Doch erst dann, als ich sie wiederum betrachtet habe, hat sich der Kreis meiner Gedanken- und Ideenwelt bei mir endlich geschlossen. Das ist um das Jahr 2004 geschehen. Seitdem hat sich meine Lebenssituation weitgehend gewandelt und etwas Gutes ist nach und nach für mich wahr geworden.

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Tätigkeit eines Schreibers

Schneiders Aufgabe als Sprachgestalter lautet weiterhin, sich das vorhandene Material zur Vorgabe zu nehmen und mit diesem etwas Brauchbares zu erarbeiten. Dazu sammelt er seine Gedanken und Ideen und bildet sie mit den ihm gegebenen sprachlichen Mitteln ab. Da schreibt er sich solche Dinge auf, wie sie von ihm im Alltag durchdacht und wahrgenommen werden. Währenddessen ist schon so einiges zu seinem Dasein fertiggestellt worden, was er dann hernach weiter ausgearbeitet hat. Andere Dinge hat er dabei ausgespart, weil sie ihn nicht gekümmert haben.

Er schreibt seine Texte so auf, wie er die dazu zugehörigen Erlebnisse wahrgenommen hat. Es sollen seine Schriften einmal als Dokumentation davon aufgefasst werden, was sein Leben ausmacht. Seine Literatur erstellt er darum mit Vorliebe auf eine Weise, die von Ihnen gut gelesen und nachvollzogen werden kann. Das Werk erscheint im Netzwerk Internet und manches davon auch als Buch. Schneider hat es 'live' erarbeitet, also während es bereits online zu finden gewesen ist. Das setzt er noch immer fort. Darum bezeichnet er die einzelnen Elemente davon auch als Wikis. Das Vorhandensein der Dinge hier soll bei Ihnen zu einer Gewöhnung daran führen, was er geleistet hat. Doch das alles, was sie hier vorfinden können, ist gar nicht so leicht zu erfüllen gewesen. Was Sie hier auffinden werden, das hat er zuvor erst einmal auffassen, schöpfen und aufbereiten müssen. Das Festklopfen der sprachlichen Form dafür ist grundsätzlich bereits erfolgt. Jetzt muss er das Vorhandene zumeist allein nur noch sichten und bestätigen.

Wird das alles so zu einer Lesung davon genügen, wie es hier erscheint? - Schauen wir uns doch einfach einmal die Erfordernisse davon an. Es geht hier um das Kunstschaffen von Schneider und dessen Hintergrund. Dazu hat Schneider etwas zu bilden, was gerne von einem Publikum gehört oder gesehen wird. Mit einiger Liebe zum Detail leistet er seine Aufgaben hieran inzwischen ab und hofft es so, damit etwas zu erreichen, dessen er auch wirklich bedarf. Das soll sein Ansatz dafür sein, um das alles auf die Beine zu stellen.

Wie geht er im Weiteren vor? - Schneider vertraut auf das Zusammenwirken seiner Texte, Bilder und Musikalien. Die Dinge möchten vom Betrachter zusammen wahrgenommen und miteinander in Verbindung gebracht werden. Er wünscht es sich so, dass die Werke in einfacher Weise aufzufassen und zu verstehen sind, wie er sie ([auch] für Sie) bereitgestellt hat. Er möchte es erreichen können, dass sie für sich sprechen.

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Der 'Baukasten'

Der 'Baukasten' von Mathias Schneider besteht aus mehreren, halbwegs eigenständigen Wikis. Diese bilden einige Cluster an eigenen Textsammlungen, mit welchen er systematisch die Dinge seines Daseins aufzubereiten versucht. Dabei kleidet er sie in eine ihm entsprechende Sprache.

Ein ganzes System eigener Wikis kommt in seinem Karteikasten vor. Er ist für ihn vornehmlich zu einem Ort der Bewahrung von eigenen Gedanken und Ideen geworden. Es ist so bei Schneider, dass er zur Kartei geht, wann immer es Zeit für ihn ist, etwas an Sprachgestaltung zu betreiben und in Klausur mit sich zu gehen.

Er möchte hier etwas davon zum Lesen vorfinden, was er einmal bei sich bedacht hat. Das soll ihm jenen Raum und eine Gelegenheit zur Besinnung auf das Leben mit seinen Sonnen- und Schattenseiten einbringen.

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Eine Lehre aus der eigenen Sache ziehen

Es ist mir wahrscheinlich nicht gelungen, mit meinen Dingen jedem Einzelnen aus der Leserschaft in ausreichender Weise zu Diensten zu sein. Ich habe das zwar zu leisten angestrebt, bin aber immer wieder damit gescheitert. Das geschieht so, weil es im Grunde gar nicht möglich sein würde, jedem mit einer persönlichen Aufbereitung eigener Dinge gerecht zu sein.

Wie hilft mir das weiter, dass ich es erkenne? - Nun, jetzt kann ich in der weiteren Abfolge des Textes Ihnen kundtun, dass ich das bin, welcher etwas falsch macht oder sich irrt. Dabei habe ich aber auch erkannt, dass andere bereits mit so etwas zufrieden sind, wie es aus meiner Feder quillt. Ich würde gewiss nicht immerzu verkehrt oder falsch mit dem liegen, was ich da tue. Manches geht aber einfach auch besser als so. Das Gesamte soll darum von mir einmal berichtigt werden.

Manche Menschen machen es sich etwas leicht im Umgang mit ihren Werken. Dann kann ich bei diesen keinen Stich mehr gewinnen. Ich bin ein durchweg bemühter Mensch. Jene tatsächlich bei sich vorhandenen Güter gelte es entsprechend ihrem wirklichen Niveau, wie es derzeit gegeben sein wird, zu erkennen und etwas dazu auszusagen. Ich möchte dem bereits existenten Material hier nach und nach die eine oder andere richtig gewählte Bewertung beimessen. Das werde ich so machen, auf dass die Substanz der Dinge auch einem Dritten und Vierten aufzuzeigen und klarzumachen sein wird.

Sollte das von uns Gesagte nicht einmal zu etwas Gutem zu gebrauchen sein? - Ich frage mich das, während ich an meinen Schriften sitze und darin lese. Ich bedenke mir das Meinige dazu eingehend. Das mache ich so gerne. Es soll mich auf meinem Weg weiterbringen. Dabei möchte ich ehrlich und aufrichtig sein, wie auch mit mir auf die gleiche Weise umgehen, wenn ich das hier beschaue. Ich möchte es so zumindest herausfinden können, wie der derzeitige Stand meiner Dinge ist.

Ein solches Wissen über das Eigene benötige ich, um meine nächsten paar Schritte bei der Durchführung meiner Arbeit in einer günstigen Weise festzulegen. Das wird etwas Notwendiges dafür sein, um einmal das Richtige in die Wege zu leiten. Das eigentliche Tun von mir möchte unterdessen von einer redlichen Sinnhaftigkeit geprägt sein. Eine solche wird zu empfinden sein.

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Ein Fortschritt des Bestehenden

Die Verbesserungen am Textkörper dieses und auch anderer Wikis durch mich dienen lediglich dazu sie zu aktualisieren, damit sie für mich verwendbar bleiben. Ich lese sie zur Andacht, auf dass ich jenen in meiner Klausur erworbenen kontemplativen Zustand immer wieder einmal auffinden kann. Oh, ich habe zeitweise in meinem Leben schon Zuflucht zu einer Art der Kontemplation gesucht, weil diese mir so guttut. Zu manchen schwierigen Zeiten ist es notwendig bei mir, so etwas zu erreichen. Das Leben würde in Zukunft gewiss nicht leichter zu leben sein, als es das heute ist. Davon kann ausgegangen werden. Ich glaube darum auch an eine Erforderlichkeit solcher persönlicher Notizen, wie ich sie hier schon gegeben habe.

Es gilt mir etwas, dass ich mich hier vor einer eventuellen Leserschaft zu behaupten weiß. Doch es geht mir hierbei gerade auch darum, nicht zu offensiv zu sein, wenn ich meine eigenen Belange bestimme. Vielmehr habe ich einen solchen Anspruch an mich, dass ich Ihnen meine Gedanken und Ideen plausibel vermitteln möchte.

Dazu stelle ich etwas davon dar. Mit eigenen Worten habe ich das getan. Ich leiste das so, wie ich es gerade kann. Bei einer Lesung der Texte fasse ich das Meinige erneut auf und kann es sichten sowie dort hernach korrigieren, wo mir das zu tun erforderlich erscheint. So interagiere ich beim Werkschaffen mit dem bestehenden Guten. Das mache ich gerade darum so, weil die Schriften von mir zuweilen in einer etwas holprigen Art dargestellt worden sind. Ich beschaue das. Da wird es mir offenbar. Man merkt es dem Textwerk vielleicht noch immer an, dass der Ablauf und Aufbau der Darstellung meiner Innenwelt fast durchweg etwas verquer geraten ist, als ich damit begonnen habe, meine Selbstfindung zu betreiben. Damals, als die Inhalte bei mir aufgekommen sind, habe ich sie lediglich protokolliert. Was ich da abgearbeitet habe, das habe ich bald zu Datei gebracht und veröffentlicht. Niemand hat sich dafür wirklich interessiert. Nun schule ich meine diesbezüglichen Kenntnisse bei einer Durchsicht meiner Schriften, erhalte aber auch ein beständiges Wesen davon, dass ich sie sprachlich absichere.

So ist es gekommen, dass ich, von meinem eigentlichen Ausgangspunkt im Jahr 2004 ausgehend, den gesamten Weg bis hin zum Gegenwärtigen bestehen lasse. So ergibt sich dank des Intervalls der eigenen Bemühungen jene Substanz meines Werkes. Es spiegelt mein Bedenken in Ausschnitten wider. Da stehen sie für sich, werden aber von mir ausreichend gut gefügt. Das Ergebnis davon tritt sichtbar in meinem Karteikasten zutage. Ihn habe ich aktuell zwar mancherorts noch zu ordnen, aber es hat so manches bereits eine brauchbare Form erreicht und kann nun auch gut gelesen werden. Die Ausgangssituation für das Zukünftige von mir beschaue ich und prüfe das Gewordene eingehend. Dazu bestimme ich das Gefüge meiner Innenwelt und bringe mein Werk mit ihr in Einklang. So kommt etwas bei mir zustande, über das ich froh bin.

Das Klären der Sachverhalte meines Daseins soll mir auf die Weise gelingen. Sodann wird die Sammlung an Aussagen zu meinem Leben wahrscheinlich auch einmal eingehend zu gewichten sein. Das ist etwas, das anhand der Wikis im Karteikasten überhaupt geschehen soll.

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Ein Kasperletheater wider die Vernunft

Meine Methode zur Präsentation der Dinge, welche in meinem Karteikasten enthalten sind, vergleiche ich gerne mit der Tätigkeit eines Schaustellers. Mit Zuhilfenahme von einem Kasperletheater samt Puppen, wie sie diesem vielleicht zur Verfügung stehen, möchte er sich den Menschen verständlich machen.

Es hat bei mir eine solche Phase des eigentlichen Spielens mit Handpuppen bereits zu früheren Zeiten stattgefunden. Als Kind habe ich viele Jahre lang Kasperletheater gespielt. Bis genau zu meinem 13. Geburtstag habe ich das getan.

Hat auch zuweilen bei mir eine gewisse Sehnsucht danach bestanden, so etwas wiederum zu tun, habe ich meine Meinung dazu inzwischen nun doch geändert. Die Phase sehe ich im Grunde vollkommen zurecht jetzt als abgeschlossen an. Meine guten Erinnerungen daran sollten mir zudem nicht abzusprechen sein.

Es wirkt das Schreiben von Texten im Forum Internet zuweilen so auf mich, als wäre da noch ein gewisser Rest von der Sache aus den früheren Zeiten meines Lebens bei mir vorhanden.

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Die eigene Gedanken- und Ideenwelt

Immer wieder einmal habe ich es versucht, bei der Erstellung meiner Texte jenen bei mir in situ tatsächlich vorhandenen Gedanken und jene damit verbundene Idee mit eigenen Worten aufzufassen und zu Datei zu bringen. Meine Gedanken- und Ideenwelt spreche ich also mit den Texten an. Der Zweck davon soll der einer Vermittlung des mir Gegebenen sein. Gerne werde ich für Sie das aufbereiten, was ich bei mir bedenke und verstehe. Ich möchte dabei auch jenen Moment der Betrachtung meines Werkes nicht ausklammern.

Der Zustand einer Kontemplation hat eine hohe Bedeutung für mich. Wie dieser Zustand sich bei mir darstellt, das möchte ich für Sie mit meinem Werk dokumentieren. Ein Wert davon soll klar ersichtlich sein.

Da habe ich nicht allein nur meinen Eindruck davon beschrieben, wie er gerade aufgekommen ist. Ich gebe Ihnen in der Regel auch wieder, wann und wo er aufgetaucht ist. Die zeitliche und räumliche Bestimmung seines Vorhandenseins soll weitere gültige Bedingungen erschließbar machen.

Das Gesamte, hier dargestellte Werk soll einmal zu einem Datenabgleich dienen. So möchte ich all jenes Zeug, was über mich bereits gesagt oder geschrieben worden ist, in Relation zu meinem wirklichen Leben zu setzen wissen. Dazu habe ich viele Jahre einer eigenen Schulung benötigt, um so weit zu kommen, wie das jetzt endlich doch bei mir der Fall ist.

Ich glaube es, dass manch ein irreführendes Wort über meine Person bereits gesprochen und auch aufgeschrieben worden ist. Sich von einem verkehrten Einfluss freizumachen kostet zuweilen große Kräfte, weil es unser Vermögen so stark bindet. Sich gegen in Beliebigkeit und Verkehrtheit zustande gekommene Gewichtungen des eigenen Daseins zu stemmen wird zudem etwas sein, was Not tut, wie ich finde. Der Umstand, dass solche Dinge dem Menschen heutzutage auferlegt werden, empfinde ich als eine echte Nachlässigkeit der Gesellschaft, aber auch als eine Peinigung durch einzelne Menschen.

Ein natürlicher Zustand des Gegebenen soll zu erhalten sein. Im Leben gelte es zur eigentlich wesensgemäßen Stellung zu finden. Nichts anderes als das steht mir im Sinn, wenn ich mich bedenke und zu meinen tatsächlichen Gedanken und Ideen etwas äußere.

Wird das alles womöglich auch manchem zuwider sein, was ich da tue, so entspricht es doch mir selbst.

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Zur eigenen Werkschau

Was hier im Internet an Gehalt oder Gestaltung von meiner eigenen Hand aufzufinden wäre, das soll Teil meines Versuchs sein, vor den Menschen - sowie vor Gott und seinen Dienern - mit einem eigentlichen Werk aufzutauchen, vorzukommen und zu bestehen.

Verzeihen Sie mir bitte das vielleicht auf Sie doch wohl etwas esoterisch anmutende Kauderwelsch. Es gehört zu meinem Wesen dazu, das auf die Art zu sagen. Auch alles weitere, was Sie in meinem 'Baukasten' vorfinden werden, gehört mit Sicherheit ebenso zu mir dazu. Das ist so, weil ich es bin, welcher das hier aufschreibt. Die eigentlichen Werke von mir werden, so wie die Worte das auch erfahren, bei ihrer Erstellung von meinem Wesen durchdrungen. Ich wünsche mir es wirklich, dass ich auf die Weise vor einem Publikum, wie dem des Internets bestehen kann. Ein Ziel der Bereitstellung dieser Ausarbeitung zu meinen eigenen Thematiken im 'Baukasten' soll eine Vermittlung der dabei aufkommenden Inhalte sein.

Wenn Sie in meinen Schriften etwas lesen möchten, dann tun Sie das bitte mit Bedacht. Es würde nicht allein nur wahr sein, dass diese noch ungeprüft sind. Ich schreibe die Dinge zudem in einer völlig freien Weise auf. Zuhause sitze ich an meinem Arbeitstisch da und mache dabei dies und das nebenher. Wie soll ich es aber so sicherstellen können, dass das hier vorgeführte Werk eine gewisse Wertigkeit für Sie haben wird, welche von Ihnen gut zu gebrauchen ist?

Mein Wirken wird einfach zu benennen sein. Bei 'Freischreibstunden' führe ich 'Gedankenprotokolle' durch. Da habe ich mir etwas Gutes davon versprochen. Meine autodidaktische Ausbildung zum Literaten schreitet weiter voran. Die Arbeit habe ich nicht ohne das Bewusstsein durchgeführt, dass meine Werke jemand einsehen und lesen wird. Schließlich schreibe ich ja öffentlich am Internet. Die Auseinandersetzung mit einem eventuell hier vorhandenen Publikum hat mich dabei etwas beflügelt. So habe ich nach und nach meine Arbeit vermehrt in einer gewissenhaften Weise durchgeführt. Das hat zu einer Stärkung von mir nicht unerheblich beigetragen. Heutzutage geht es mir bereits so gut damit, dass ich diese Dinge einmal erstellt habe.

Gedanke

Der eigentliche Auftraggeber

Der eigentliche Auftraggeber wäre für Schneider diejenige Person, welcher er mit seinem Werk zugearbeitet hat. Eine solche stellt er sich vor. Sie versucht er anzusprechen. Dabei erfährt er eine Vorstellung davon, was sein Werk ausmacht. So erhält er ein inneres Bild dazu bei sich.

Der Mensch soll kontinuierlich in seinen Dingen sein. Er arbeite seinem wahren Herrn zu. Das leiste er eingehend. Er vollbringe es mit seiner tatsächlichen Art anhand einer Bestimmung der ihm vorgegebenen Sache. Dabei soll er seinen Verstand gebrauchen und mit jenem den ihm übergeordneten Genius anerkennen. Das wäre gerecht. Er setze einen solchen ein. Er wende seine Kraft getreu des eigentlichen Willens an und finde so zu seiner Partizipation. Da wird man ein eigenes Werkschaffen endlich zurecht durchführen.

Man gebrauche die eigene Vorstellung des Genius als einen Weg, um es zu erzielen, dass man streng mit sich und gerecht zu anderen sein wird. Man laste keinem anderen Menschen eine solche Bürde auf, wie sie für uns gegeben ist. Jeder tue das, was er tun muss. So etwas soll man auf sich beziehen. Man belaste sein Umfeld mit nichts, wenn das einem möglich ist. Eine eigentliche Unverträglichkeit von sich gelte es aufzuheben, ja aufzulösen. Der Glaube an Gott, den Herrn soll uns derweil vor einer Erstellung falscher Idole, Götzen und anderem bewahren. Er ist eine Festlegung des Menschen.

Geschichte

Zur Entstehung der Seite

Meine eigene, künstlerische Arbeit bringt eine Beschäftigung mit dem Begriff der Alchemie von sich aus bereits mit sich, da ich auf leerem, weißem Papier eigentliche Werke zu erstellen versuche. Das würde nicht ohne eine Annahme des Vorgegebenen möglich sein.

Ich verstehe mich keineswegs als einen späten Gesellen mittelalterlicher Künste in der Gegenwart. Das würde ich freilich allein deshalb schon nicht sein, weil ich unter ganz anderen Rahmenbedingungen arbeite. Ich verfüge über einen anderen Zugang zu solchen Dingen, als sie ein Alchemist des Mittelalters zu eigen hat.

Der Sachverhalt, dass ich mich bei Werk dennoch auf die Alchemie beziehe, soll von einer Schönheit der Vorstellung bei mir herrühren. Ich verbinde einiges Gutes mit ihr.