Nachbereitung

Dokumentation

Das Paradigma

Es ist egal, wie weit wir gekommen sind. Irgendwann hat sich bei uns der Kreis geschlossen und die Dinge sind vorbeigegangen.

Gedanke

Stringenz und Integrität

Falls Du das Gefühl hast, jemandem etwas wegzunehmen, dann lass ab davon, Deine Handlung fortzusetzen. Falls Du das Gefühl hast, mehr zu tun, als es von Dir erwartet wird, lass ab davon, Deine Handlung fortzusetzen. Auch die Gefüge einer Wirklichkeit wollen erhalten sein. Eine Ordnung für das Gegebene besteht dann, wenn sie sich auf unsere Entscheidungen ausgewirkt hat. Dann kann sie uns befähigen. Alles das, was ihr widerstrebt hat, wird von ihr jedoch über kurz oder lang zermahlen.

Dokumentation

Einsichtnahme und Einheit des Gegebenen

Derjenige, welcher seine Werke dafür hergestellt hat, dass sie jemandem anderen vorgezeigt werden, gibt sich eine andere Mühe mit ihnen, als es einer getan hat, der sie verbrennen möchte. Beide Fälle sollen von uns als gutartige Wege anerkannt werden. Es hat sie auch zurecht bereits gegeben. Was jedoch abzulehnen sein wird, soll das vorzeitige Auslöschen eines Menschen und seines Werks durch Dritte sein. Eine Erinnerung an ihn soll von sich aus fortbestehen dürfen und das auch können. Das sollen wir jedoch keineswegs forcieren, dass man sich an uns erinnern wird.

Eine Omnipräsenz gewisser Menschen in den Medien drückt auch eine Gefahr für die Gesellschaft aus. Da kann derjenige noch so leblos gewesen sein, die Bildwerke rufen uns sein Wesen in Erinnerung zurück. Da wird er vor unserem geistigen Auge erneut lebendig sein, weil wir es sind, die ihn angesehen haben. Das Bild eines Menschen ruft auch eine Erinnerung an ihn wach. Aufgrund unseres inneren Bildes von ihm ist er bei uns und darum wird er auch noch immer in uns lebendig sein. Zumindest ist er auf die Weise nicht weniger lebendig gewesen, als wir es sind. Es ist schließlich unser Bild von ihm gewesen, was wir da erfahren haben.

Ich bin in einer solchen Umgebung aufgewachsen, in welcher man die Omnipräsenz des Dritten Reiches vernommen hat. Da haben fast alle Leute davon geschwiegen und die Worte dazu unterdrückt. Das Verhalten der Leute hat seine eigenen Muster gehabt und eine Regelmäßigkeit besessen. Darum hat man es trotzdem vernehmen können, was es den Menschen ausmacht, dass da zu Vorzeiten etwas geschehen ist, was sie nicht verstanden haben. Doch es stellt sich mir jetzt die Frage, ob diese Zeit der zwölf Jahre dauernden faschistischer Diktatur in Deutschland zurecht eine solche Bedeutung zu eigen hat, wie sie ihr durch das betretene Schweigen der Leute beigemessen wird.

Dokumentation

Verantwortliches Geld

Heutzutage sind wir es gewohnt, dass unsere Daten Spuren erzeugen und diese auch hinterlassen. Das wird ermöglicht durch digitale Technologien. Manche davon werden als Bots bezeichnet. Zu anderen sagen wir Cookies. Das soll alles löschbar sein. Da haben wir die Illusion, dass sich unsere Spuren verwischen lassen und unserer Person nicht mehr länger zuzuordnen sind.

Mancherorts macht man aus dieser Not eine Tugend und legt absichtlich eine Spur fest. Da erhält die Datei eine digitale Signatur. Wir sprechen dann zum Beispiel von einer Methode, die Blockchain genannt wird. Die durch sie festgelegten Strukturen erhalten sich von sich aus schon und stehen im Ruf ewige Gültigkeit zu haben, was per se absurd ist.

Nun habe ich beide Technologien betrachtet und möchte sie miteinander kombinieren. Dazu knüpfe ich sie an das Geld in seiner Grundeinheit an. Ich ergänze den Euro oder den Dollar um Cookies, die ich in der Blockchain per digitaler Signatur absichere. Der Nutzen, der sich daraus ergibt, soll erheblich sein. Endlich können wir es einsehen, ob am Geld das Blut anderer Leute klebt oder ob es ehrlich verdient ist.

Da wollen wir das Teilen perfektionieren und legen es fest, was wir überhaupt zu teilen bereit sind. Wem schenken wir etwas, wenn das Blut von Frauen und Kindern daran anhaftet, dadurch, dass wir es ihm überlassen haben? - Damit setze ich die Idee vom verantwortlichen Geld als Idee in die Welt und möchte es abwarten, was mit ihrer Zuhilfenahme geschehen wird.

Natürlich soll diese 'Technologie' einfach zu handhaben sein. Da können wir jedem digitalen Wert eine Nummer beifügen. Wer sie weitergibt, der erhält per Cookie einen Code, welcher dem Geld automatisiert angeheftet wird und in der Blockchain gespeichert ist. Das empfinde ich als ein wunderbares Konzept. Freilich wird es der Verbraucher selbst zu regeln haben, ob er an solch einer Währung teilhaben möchte oder nicht. Ich erachte eine solche Technologie als überfällig und zeitgemäß, auch weil sie lediglich das bereits Vorhandene miteinander kombiniert hat.

Dokumentation

Die Vollständigkeit des eigenen Werks erlangen

Was soll eine Aussage wert sein, die man nirgendwo in dieser Welt und seinem Dasein unterbringen hat können? - Da wird mit ihr etwas verbunden sein, das sehr speziell ist. Selten kann es eine Anwendung für sie geben. Jene Erkenntnis, welche uns durch sie gewährt wird, kommt uns seltsam vor. Da scheint sie obsolet zu sein. Da können wir sie zurecht aus unseren Schriften eliminieren, ohne dadurch viel zu verlieren. Viel lieber, als sie zu bewahren, schreiben wir etwas Bekanntes in dafür geeigneten Worten auf.

So dicken wir den Sud ein, welcher mit den 'Gedankenprotokollen' vormals gebannt worden ist. Freilich wird mit jedem Tag des Arbeitens daran es mehr klar sein, dass die Begrenzungen eines Menschen, wie mir Bestand behalten. Da mache ich in gewisser Weise das Ewige daran fest, dass ich so bedingt erschienen bin. Es wird allein nur anzunehmen sein, wie es ist. Eine Wahlfreiheit dafür hat nicht bestanden. Eine solche haben wir keineswegs nachgefragt.

Dokumentation

Knoten auf der Zunge haben

Das Flechtwerk der Silben liegt uns zuweilen auf der Zunge. Da vernehmen wir gewisse Knoten an ihr und können daran anknüpfen, was bei uns in den Gedanken als Idee vorbereitet worden ist. So haben sich unsere Dinge emaniert. Was daran zu definieren gewesen ist, das haben wir bereitwillig festgemacht. Da haben wir so etwas gerne nach außen abgegeben. Manches davon ist uns aber auch verblieben. Gott sei Dank haben wir nicht alles zu jeder Zeit aufgegeben, was uns ausgemacht hat.

Im Mindesten sollen es die Silben sein, welche unserem Gesicht einen Ausdruck verleihen. Da kennen wir bereits manche davon. Ihre Wertigkeit erkunden wir nach wie vor.

Eine Vorstellung dieser Wertigkeiten verschaffen wir uns bereitwillig, da dank ihr ein inneres Flechtwerk bei uns aufgekommen ist, was es ausmacht, dass wir etwas vermögen. Da hat das unsere Fertigkeiten freigesetzt. Mit ihrer Zuhilfenahme haben wir die eigenen Werke gestaltet und so die eigenen Güter gebildet. Was davon wahr gewesen ist, das hat zu seinem Bestand bei uns gefunden.

Mit Zuhilfenahme der eigenen Bewertung davon, was uns vorgegeben ist, haben wir einen ersten Ansatz dafür gefunden, um es darstellen zu können, was uns bedingt. Da erkennen wir es an, dass uns das etwas ausmacht. Damit wäre der erste aller Schritte bereits abgeleistet. Alles weitere leben wir in einer dazu passenden Weise. Da reproduzieren wir das uns Bekannte. Unsere Fertigkeiten erwachsen auch aus ihrer Wiederholung. Was wir aber oftmals dabei festgestellt haben, soll etwas sein, das so normal ist, wie wir es im Grunde unseres Herzens auch stets gewesen sind.

100 % des Ganzen bilden das Gesamte. Seien wir aufrechte Menschen und belassen wir das Gegebene so, wie es ist. Bringen wir unsere Schriften in einen dazu passenden Zustand. Da bräuchten wir nichts davon aufzugeben, was uns gegeben ist. Nichts hat sich so bei uns verloren. Alles davon ist wahr geworden, da es auch so zu verwenden gewesen ist, wie es uns vorgekommen ist.

Das liebevolle Licht soll auch in liebevoller Weise seinen Schatten haben und dem Guten so erscheinen, wie es durch seine Natur vorgegeben ist.

Erfahrung

Etwas mit sich ausmachen

Es sollte nicht mein Kopf gewesen sein, der mich steuert und meine Dinge für mich regelt, sondern ich möchte es sein, der einen Kopf zu eigen hat. Da setze ich mich zuweilen über ihn hinweg.

Ich erachte keine einzige Struktur des menschlichen Wesens für dauerhaft und beständig. Das alles kann von uns gestaltet werden. Es soll das auch sein.

Dokumentation

Bestand des Gegebenen

Das Leben soll eine Wahrheit für sich sein. So erkenne ich es an. Was ich davon habe, soll es sein, dass ich dadurch bedingt bin, wie es vorgekommen ist.

Was ich externalisiert habe, das habe ich in gleichwertiger Weise internalisieren müssen. Was man an mich herangetragen hat, das hat mir ab da auch im Weg gestanden. Wen wundert es da, dass ich nicht mit allem glücklich gewesen bin, wie es stattgefunden hat?

Dokumentation

Auf dem Weg sein

Derjenige, welcher sein Ziel erreicht hat, hat den perfekten Weg für sich gefunden. Wie hätte er es sonst verwirklichen können? - Da tut der Mensch gut daran, wenn er sich auf seine Mitmenschen eingelassen hat und sich unter diesen eine einzige Person erwählt, für die er da sein möchte. Dann hat sich diese Sinnsuche abschließen lassen und das Leben hat seine Bedeutung erhalten. Ab da geht es in die Erfüllung, das Gegebene wird wahr sein.

Dokumentation

Unscheinbare Momente oder der Weltuntergang

Einmal hat mich jemand aus meinem privaten Umfeld es gefragt, woraus ich meine Kraft beziehe. Da habe ich töricht geantwortet. Jedoch ist die von mir mitgeteilte Antwort nicht gar so schlimm gewesen, wie das die zuvor genannte Fragestellung gewesen ist. Wieso soll ein Mensch keine Kraft beziehen können? - Wir sind doch allesamt so eingestellt, dass wir etwas an den Dingen gefunden haben.

Dokumentation

Ein Fraktal der Fassaden

Ohne einen Keim zu eigen zu haben, erscheint es mir recht nutzlos zu sein, Früchte aus mir hervorzubringen.

Dokumentation

Ausgleich und Hoffnung

Der Keim ist die Folge des Lebendigen an diesem Kosmos. Er allein hält das Gegebene aufrecht und erfüllt die Sache eines Menschen mit Sinnhaftigkeit.

Dokumentation

Auf der Sonnenseite des Lebens stehen

Der Rücken und die Augen des Menschen können ausgemittelt werden. Da erfährt der Mensch sein Wesen als aufrecht und klar. Derweil zieht alles an uns. Jeder möchte etwas von uns haben. Da tordieren wir unsere Glieder und werden daran erstarken, wie alles erschienen ist.

Dokumentation

Dementia

Falls es uns so vorkommt, dass wir uns nicht mehr an die wichtigen Dinge des eigenen Lebens erinnern könnten, so sollen wir es auch überprüfen, wie häufig wir uns Sorgen wegen unwichtiger Dinge machen, welche wenig mit uns zu tun haben.

Ein Mensch, der sich aus seiner Mitte entfernt hat, wirkt schräg. Da kann es gegeben sein, dass er an mancher eigentlichen Krankheit leidet.

Dokumentation

Mikroskopie und Kosmos

Der Mensch hat einen Bezug zur Wirklichkeit, welcher davon geprägt ist, mit was er sich befasst hat. Wer das nicht einzusehen vermögen würde, der kann sich kaum davor schützen, dass er sich ins Ursächliche, ins Allgemeine oder ins Spezielle mit jedem seiner Handlungsschritte flüchtet. Da verlässt er seine ihm zugestandene Bahn und verliert sich in den eigentlichen Nichtigkeiten einer Welt. Nichts könnte an ihr zu finden sein, wovon er etwas hat. Möchte ihm das alles auch göttlich erschienen sein, es ist noch niemals anders als so gewesen. Keiner hat zurecht von so etwas viele Worte gesprochen. Ohne in solche Unsinnigkeiten abzudriften, lebt es sich besser als ein Mensch.

Dokumentation

Vertauschungen und ihre Ordnung

Die Dinge bestehen durch ihre Position, zwischen den Dingen bestehen Verhältnisse. Hält man sie aufrecht, so wandelt sich das Gegebene. Etwas wird wahr sein.

Dokumentation

Eine Lösung vorbereiten

Die Eigenschaften der Elemente charakterisieren diese und ermöglichen es, dass sie uns so erscheinen, wie sie sind. Da kommen sie bei uns vor und werden von uns katalogisiert. Wir haben ihr Licht eigener Farbe vernommen. Daran haben wir es festgemacht, welche Valenzelektronen diese Elemente, allesamt Atome besitzen. Des Weiteren haben wir die Elementare zu verstehen gelernt und auch sie katalogisiert. Dieser Prozess ist keineswegs abgeschlossen.

Auch die Bewertung der Elemente haben wir noch nicht vollständig durchgeführt. Vieles haben wir an ihnen noch nicht erkannt. Da soll wiederum dasselbe für die Elementare gelten dürfen. Auch dieser Prozess ist keineswegs abgeschlossen.

Wir beschreiben diese Sachverhalte eingehend mit Worten und finden so zu einer Darstellungsweise dafür. Da bürgert sich eine solche bei den Menschen auch ein. Die Leute geben das wieder, was sie in ihrem Leben kennengelernt haben. Darauf beziehen sie sich unentwegt. Alles eigene Verständnis der Menschen baut darauf auf, was sie selbst erfahren haben. Da geben sie manche Worte von sich und man kann es vernehmen, wie das gewirkt hat, was sie gesagt haben.

Da haben die Menschen sich gegenseitig charakterisiert und katalogisiert. Man hat Eigenschaften am Menschen erkannt und manche davon gutgeheißen. Da haben sie uns etwas bedeutet. Schneider hat es als Autor für sich festgemacht, dass er lediglich den trivialen Anteil des Gegebenen bei seinen 'Gedankenprotokollen' und 'Freischreibstunden' wiedergibt. Da soll ein solcher auch von einer gutartigen Natur gewesen sein.

So hat er vieles anerkennen können, auch wenn es ursprünglich manches Falsche oder Verkehrte als Beiwerk enthalten hat. Die Leiter soll etwas Gutes sein, das einen eigenen Nutzwert kennt. Sich zu versteigen ist hingegen ein Vorgang, der noch keinen bei seiner Selbstverwirklichung viel weiter gebracht hat.

Da cuttet Schneider als Autor all seine Schriften um solche Dinge, die anderen zwar nennenswert erscheinen und von diesen auch berücksichtigt werden, ihm aber nichts gesagt haben. Somit hat er eine eigentliche Selektion der Worte durchgeführt und manche Technik eingesetzt, um seine Schriften zu durchleuchten. Das hat er so gerne getan, weil es ihre Bedeutung für das Ganze seines Guten unterstreicht. Durch das Kämmen seiner Gedanken und Ideen erhalten sie auch eine Eigenschaft, welche für sie per se günstig zu sein scheint.

Der Autor kann es festmachen, dass sein Werk nicht von hoher Bewandtnis für einen Wissenschaftler sein wird. Das fällt ihm nicht gar so schwer, das zu erkennen. Schließlich haben seine Aussagen kaum eine Bedeutung für die speziellen Wege derselben zu eigen. Jedoch hat er es für sich und sein Werk bestimmt, dass es ein Bindeglied zwischen der Unwissenheit und den ersten Ansätzen einer Leidenschaft für die Sache des eigenen Herzens verkörpern soll.

In den ersten Tagen des Arbeitens am 'Buch für alles' ist es sein Bestreben gewesen, ein Buch zu verfassen, welche die Leserschaft auf ein Studium der Mechanik in intellektueller Weise vorbereiten soll. Er hat es versucht, mit seinen ersten Schriften und auch sonst, etwas für ein solches Studium Erforderliches vorzubereiten. Das hat er getan, weil es ihm so unendlich schwer gefallen ist, all diejenigen Dinge kennenzulernen, welche sich ihm dort an der Fachhochschule in Offenburg aufgetan haben. Ein Rüstzeug für den angehenden Ingenieur kann er keinem verleihen, aber er möchte dem Menschen eine Wahlfreiheit zugestehen und belassen, die es ausmacht, dass er ein solches Fachgebiet studieren kann. Wer es möchte, dass ihm das Verständnis eines Ingenieurs leichter zugänglich wird, der soll in Schneiders Schriften zu eigentlich bedeutsamen Anregungen finden können. So sind diese vormals aufgebaut worden, dazu hat er sie erstellt.

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Additive Ergänzungen

Diese Welt besteht durch ihre Erscheinungsweise. Alles an ihr ist geordnet. Das Ganze hat seit langem schon Bestand. Da erschauen wir ihre Wirklichkeit.

Zuweilen hat uns das in ein Staunen versetzt. Doch eine Wirklichkeit hat stets zwei Ausrichtungen zu eigen. Zum einen wäre da eine Wirkung auf uns, welche wir wahrnehmen können. Zum anderen wäre da unsere Wirkung auf das Ganze, welche wir wahrnehmen können. Da sind wir nicht imstande dazu gewesen, immerzu alles von uns zurückzuhalten und zu belassen. Wir möchten dennoch im Grunde neutral zur Welt sein und unabhängig von allem Geschehenden bleiben.

Trotzdem stehe es uns zu, etwas zur Wirklichkeit hinzuzugeben. Da dürfen und sollen wir etwas ausgestalten. Wir leugnen die Realität keineswegs, sondern wir ergänzen sie durch unser Sein. Da kommen wir endlich vor und erscheinen auch so, wie wir sind.

Dokumentation

Über die Bedeutung des Gegebenen halluzinieren

Zu viel des Guten hat uns nicht besser geholfen, als es dessen Fehlen getan hat. Da sorgt beides für Irritationen am Menschen. Das wiederum beaufschlagt sein Gemüt. Da wird der Mensch unstet und könnte sich nicht wohlfühlen. So etwas geht uns auf den Geist, aber auch er hat daran gelitten. Zudem verschlechtern sich die Dinge auch wechselseitig.

Da ist die Wirklichkeit unbeugbar geblieben. Sie ergibt sich keineswegs. Stattdessen wirkt sie sich aus. An ihrer Nachhaltigkeit kann es keinen berechtigten Zweifel geben.

Der Mensch, oder zumindest ich als meine Wenigkeit habe es im Verlaufe vieler Jahre der Sinnkrisen feststellen können, dass ich mich direkt und unvermittelt zu täuschen vermag. Da erkenne ich die Dinge falsch. Ich brauche mitunter zwei, drei Momente, um so etwas festzustellen, und mindestens genauso lange, um es erneut bei mir in Ordnung zu bringen.

Dazu bräuchte ich keine Stimmen zu hören und keine Visionen zu haben. Es reicht für einen Irrtum bereits aus, dass man sich geirrt hat. Sitzt man einem solchen jedoch auf, dann resultieren daraus mitunter erhebliche Schwierigkeiten. Das Leben eines Menschen ist dadurch gefährdet, dass so etwas bei ihm vorgekommen ist.

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Ein Wassertag

Das Wasser, welches wir trinken, ist leicht süßlich und ansonsten geschmacksneutral. Da tun wir gut daran, ab und an einen Wassertag einzulegen. Wir folgen dabei einem inneren Wunsche von uns, wenn wir den Geschmacksinn von altem Unrat bereinigen. Dazu bräuchten wir nichts anderes zu tun, als es zu belassen, wie es ist, und eben einmal weniger von allem zu konsumieren. Wir trinken das Wasser schluckweise, weil wir erst wieder ein Gefühl dafür entwickeln müssen, wie viel wir wirklich davon brauchen. Zuweilen haben wir uns auch eine Prise Salz gegönnt, um unser Wohlbefinden zu stabilisieren.

Dokumentation

Ein innerer Ordnungszustand

Es sollte nicht in Frage gestellt sein, ob uns Menschen während unseres Daseins etwas bedingt. Da kann man zwar danach forschen und es auch zu benennen versuchen, was das sein soll, jedoch kann man es auch gleich als vorgegeben annehmen, dass dem so ist. Da wird es auch wahr sein.

Die Gedanken eines Menschen tauchen bei diesem auf. Da sollen sie auch eine gewisse Bedeutung für ihn haben. Wir sind es gewohnt sprachlich ausformuliert zu denken. Das verhilft uns zu einer verbesserten Kommunikation. Die inneren Bilder eines Menschen können gelesen und gedeutet werden. Das macht jeder auf seine Weise.

Auch deren Interpretation ist eine Sache der Individualität. Niemand kann uns zu anderen Gedanken verhelfen, als sie da vorgekommen sind. Aber das braucht auch niemand zu tun. Es ist gut so, wie es vorgegeben ist.

Diese Welt ist bereits vorhanden, der Mensch ist in ihr existent. Leiten wir unsere Bedürfnisse auch davon ab, was in dieser Welt erforderlich ist, so sollen es doch menschliche Bedürfnisse sein, die wir haben. Daran soll alles Bestand haben, weil es gut ist. Auch der Aufbau davon, was da gegeben ist, soll von einer gutartigen Natur sein. Das entspricht unserer Vorstellungsweise der Wirklichkeit. Falls etwas davon abgewichen hat, das in unserem Umfeld kommuniziert wird, hat das in der Regel andere Leute betroffen, für die wir nichts gekonnt haben. Wir betrachten uns als unfrei, jedoch sehen wir uns keineswegs in der Pflicht, anderen ihre Andersartigkeiten zuzugestehen oder zu belassen. Da müssen sie schon von sich aus dafür zu sorgen wissen, was sie haben wollen. Wir können ihnen kaum geben, was wir selbst nicht einmal für uns haben würden. Da lösen wir uns von der Vorstellung, dass wir dafür da sind, es jenen rechtzumachen, die im Grunde gar nichts rechtes getan haben.

Dokumentation

Nachhaltigkeit der Bedürfnisse

In einem Wirtschaftssystem gedeiht alles, für das ein Bedürfnis besteht. Doch solche Kinder der Zivilisation, wie wir es sind, bedürfen auch einer Vorgabe, was die eigene Orientierung betrifft. Mit der Vergabe von Freiheiten würde das noch lange nicht zu schaffen sein, dass ein Mensch seine Mitte entdeckt und seinen wahren Weg im Leben findet. Freiheiten definieren optionale Begebenheiten als möglich. Sie zu haben, das bräuchte nicht unbedingt zu bedeuten, dass diese Wege gangbar ausfallen.

Nun ist unser Alltag von allerhand Freiheiten geprägt und wir erhalten somit echte Freizügigkeiten für uns. Da sind das bereits alles ausgetrampelte Pfade gewesen. Was wir jedoch daran vermisst haben, das soll die eigene Zentrierung sein, jener Fokus auf das Dasein als Mensch und dessen Notwendigkeiten. Da geht das Feuer bei uns bald aus, falls wir es nicht mit den dafür geeigneten Brennmaterialien genährt haben.

Achten wir respektvoll auf die Bedürfnisse von uns und seien wir dazu motiviert, sie zu sichten. Was hat davon Bestand behalten? - Da können wir unsere Motivation zu einer verbesserten Lebensführung einsetzen und manches dadurch gewinnen, das den Wert unseres Daseins erhält. Haben wir das für eine ganze Zeit so getan, dann erwerben wir uns erste Sicherheiten dabei und steigen innerhalb des gesellschaftlichen Gefüges auf. Da werden wir zum ersten Mal ein Vorbild für andere sein können. Wir lehren sie durch unser Beispiel etwas, das bei uns gefruchtet hat. Daran kann man es erkennen, wofür es gut ist.

Reduzierte Bedürfnisse sollen keine geringwertigen Bedürfnisse sein. Es werden lediglich solche sein, die auch zu uns gepasst haben. Hat sich die eigene Lebensqualität erst einmal bei uns verbessert, so kann man es getrost feststellen, dass der Verzicht einen eigentlichen Zugewinn für uns verkörpert hat. Da soll es gut sein, dass man in einem ersten Schritt einmal alles so weiterführt, wie man es gewohnt ist. Betrachten wir unser Tun erst einmal, dann können wir auch etwas davon vernehmen, wie es ist. Wir stellen es fest, dass es sich irgendwie auswirkt. Im zweiten Schritt möchte ich mich für eine stufenweise Reduktion aller Verbräuche und Aufwendungen in ungefähr ähnlichen Verhältnissen stark machen. Bringen wir es erst einmal fertig, fünf bis zehn Prozent unseres bisherigen Konsums an Verbrauchsgütern auszumerzen, dann kann sich dadurch bereits ein spürbarer Effekt bei uns ergeben. Das soll ein erster Ansatz dafür sein, dass wir Menschen uns daran zu gewöhnen haben, nachhaltiger zu leben. Es sollte nicht die Frage sein, ob wir das leisten können, sondern ob wir es uns leisten wollen, das nicht zu tun.

So, wie wir unser Dasein verbringen, gestaltet sich auch die Wirklichkeit unseres Lebens. Daran macht alles etwas aus. Nichts davon ist egal gewesen.