Alchemie

Dokumentation

Geistliches erleben

Warum ich so vieles aufschreibe? - Na, weil ich gerne etwas Eigenes zu Lesen zur Hand habe. Und sollte es zuweilen auch nichts anderes als Schrott gewesen sein, was ich mir da alles aufnotiert habe, so kann ich doch etwas über mich selbst dabei lernen.

Wenn, wie ich es mache, jeder Gedanke als ein eigener Gedanke mit Zulässigkeit angesehen wird, dann vertieft man das Gewahren von sich selbst. Man dringt in die Tiefe der Sprache ein und findet da bald zum Lichten. Dort wird allein nur Weniges von Gültigkeit sein. Was man aber dort auffinden kann, das soll den erforderlichen Gehalt besitzen, um gerne bewahrt zu werden. Mir selbst ergeht es wieder und wieder so, dass ich es erkenne, wie sehr ich doch bei meiner Sprache beheimatet bin. Mit ihr finde ich mich zurecht.

Da setze ich das Sprachliche zuweilen aber auch als Bremse für meine eigenen Momente und Kräfte ein. Wer mit etwas langsam macht, was bei ihm vorkommt, der kann im Leben die Kurve kriegen und in seiner Spur bleiben. Manches Stillhalten führe ich dazu durch, um die eigentliche Problematik dieses Daseins zu durchschauen. Allein nur selten ist das einfach so schon etwas Gutes bei mir. Trotzdem kann ich glücklich sein mit dem, was ich bin, habe und tue.

Idee

Kosmisches Gedöns

Wie kann die Erde um eine Sonne kreisen, wenn diese nicht still stehen würde unterdessen? Ist das eine Spirale, was wir als Planet dabei als Weg erfahren oder ist es ein Wendel? Kann unsere Bahn das Gleiche wie ein Kreis oder sogar wie eine Ellipse sein? Und was ist unterdessen mit dem mechanischen Prinzip 'actio equals reactio' geschehen? Sollte dieses hierbei nicht auch gelten? Hat nicht die Erde die Sonne und auch die Sonne die Erde jederzeit mit gleicher Kraft angezogen? Würde die Sonne da nicht etwa einen Bauchtanz dabei machen, während wir sie umkreisen? Wie kann das alles anders zusammenpassen als so, was man da am Himmel zu sehen bekommt und bei sich im Gesamten zu bedenken versucht?

Affirmation

Eine Vervollständigung der eigenen Gedanken und Ideen zur Natur eines Menschen soll einmal zu dessen eigentlicher Handlungsfähigkeit führen.

Gedanke

Denkwürdiges

Die Erfahrung eines Menschen kann von diesem lediglich so bestimmt werden, wie sie bezogen auf ihn selbst wahr ist. Wer es von uns erwartet, dass wir das Gegebene direkt auf den Punkt bringen, der kürzt unsere Wege erheblich ab. Das aber wird etwas Unvernünftiges sein. Warum auch soll man eine Dauer der Ereignisse vermindern wollen? - Schließlich wird das alles doch zu etwas Gutem führen. Ein damit verbundenes Gedankengut wird zu erhalten sein. Der Umstand, dass es Zeit und Kraft braucht, etwas zu bewirken, das sollte uns nicht abschrecken. Das gehört mit Sicherheit zu einem jeden Erfolg dazu, dass man zuerst einmal etwas dafür tun muss, ehe er eintritt. So soll das wahr sein, so soll man es leben.

Der Kaiser, Trumpf IV, Spielkarte, Tusche und Aquarellfarben auf Papier

Sprachgestaltung

Gedanke zum gegebenen Wort

Worte werden durch eine Aneinanderreihung und Verkettung von Silben gebildet. Diese bestehen doch allein nur sehr bedingt aus einzelnen Buchstaben und ergeben Bedeutungen, für welche wir ein Gespür besitzen.

Die Einheit der ausgesprochenen Sequenzen bleibt da die Silbe. Eine solche zu analysieren ist bereits durch die Schriftsprache geschehen. Mit Silben als Keimlingen aber das eigene Dasein aufzuforsten, das heißt mich das Gegebene wirklich sprachlich aufzufassen.

Eine Kostbarkeit davon werde erkannt. Wo das notwendig ist, stelle ich mir etwas dazu vor, ansonsten würde ich das aber nicht tun wollen. Viel lieber als mit einer Vorstellung habe ich mit Zuhilfenahme einer haptischen Regeneration jenes Wesen der eigentlichen Gedanken und Ideen an mir selbst mittels meiner Kräfte ausgearbeitet und diese in einfacher Weise an mir als Geste abgebildet.

So bin ich zuweilen schon zu einem Schmied der Worte geworden, welcher auf sich selbst bei Werk eingewirkt hat. Das hat nach und nach einige gute Momente bei mir herausgebildet. Unterdessen sind mir meine Kenntnisse dazu klar und verständlich vorgekommen. So haben diese von mir aufgefasst werden können. Was habe ich dabei nicht alles gelernt!

Das hat auch eine Vernunft gemehrt. So habe ich es selbst geschafft, das Meinige nach und nach in eindeutiger Weise zu klären sowie es zu benennen. Mit den Gründen eines Menschendaseins richtig umzugehen, das hat mir dabei viel Freude bereitet.

So habe ich es auch gelernt, etwas entsprechend meiner Erfahrungswelt zu gestalten. Es sind solche Dinge, wie sie damit in Einklang stehen, deren ich bedarf. Ich kann im Grunde jene mir gegebenen Gedanken und Ideen meiner eigenen Intuition entsprechend herausbilden und formen, weil diese bei mir da bereits aufgekommen sind. Dabei habe ich das Wesen meiner Person zeitweise selbst mit seiner Gestalt erschaut.

Das Gemüt eines Menschen wird die Richtschnur sein, nach welcher unsere Dinge heranwachsen. Einen gewissen Nutzen wird das Vorantreiben dieser Sache mit Sicherheit auch in Zukunft noch für mich haben. Das, was mir während dieses Lebens bereits gut gelungen ist, habe ich mir dabei bewahrt.

Dokumentation

Stellungnahme

Ich, Mathias Schneider habe meine Texte selbst ausentwickelt. Dazu habe ich zuallererst eine Aufstellung jener mir vorgegebenen Dinge betrieben, indem ich diese einmal benannt habe. Danach habe ich etwas davon aufgeschrieben. Diese Schriften habe ich zu Vorzeiten zu einem einzigen Buch zu bündeln versucht. Eine ganze Summe der ersten Resultate davon befindet sich jetzt in meiner Textsammlung 'Baukasten' und gedeiht dort auch weiterhin gut. Diese Schriften möchten von Ihnen angesehen und gelesen werden. Des Weiteren habe ich in den letzten Jahren mein gesamtes Erleben dieses Daseins durch 'Gedankenprotokolle' bei 'Freischreibstunden' aufbereitet. Solche Dinge, welche persönlicher Art sind und nicht mich allein nur selbst betroffen haben, habe ich dabei ausgespart. Es ist mir vielmehr als das um eine Aufbereitung meines Vermögens gegangen. Im Grunde werbe ich für meine Gedanken- und Ideenwelt mit diesen Ausarbeitungen in eigenen Schriften.

Dokumentation

Alles herunterfahren

Klare Grenzen stelle ich mir keine vor. Wo ich diese brauche, richte ich sie mir einfach ein. Weg vom Konsum versuche ich zu kommen, meinen Frieden möchte ich finden.

Eine Annahme des bereits Gegebenen soll mich ausstatten. Was ich brauche, das ist bereits vorhanden. Ich kann das als wahr anerkennen.

Nichts würde es geben, was mir fehlt. Jeder Tag eines Rausches ist wie ein verlorener Tag für mich. Es ist mir egal, ob das Drogen, Zigaretten oder einfach Schallplatten sind, was ich da konsumiere. Das alles hat keinen Zweck. Es kann zu einer Beschleunigung meines Niederganges führen, welchen ich bereits als angebrochen ansehe. Ich suche nach Ruhe, raste gerne. Wo ich das kann, lege ich Pausen für mich ein. Ich verringere so meinen Umsatz an diesen Dingen.

Etwas verbleibt mir davon. Komme ich damit klar? - Da setze ich mich dann endlich dafür ein. Es sollte doch nicht unmöglich sein mit weniger auszukommen.

Bleistifte auf Papier

Bienvenue, Welcome, Herzlich Willkommen

Werte Leserin und werter Leser dieser Zeilen,

hier auf dieser Webseite mit Namen 'Alchemie', einem Wiki, welches Teil meines Karteikastens ist, möchte ich als der Autor dieser Schriften Ihnen einen Zugang zu einigen meiner Abfassungen ermöglichen. Diese sind vormals in sprachgestalterischer Manier erarbeitet worden. Ich habe sie mit eigener Feder erstellt.

Mein Name lautet Mathias Schneider, *1975. Ich habe um die zweite Jahrtausendwende eine Ausbildung als Werkzeugmechaniker absolviert, habe diesen Beruf jedoch nicht lange ausgeübt. Nach einem daraufhin erfolgten, aber nach Abschluss des Grundstudiums bereits bald wieder abgebrochenen Maschinenbaustudium habe ich mich in beruflicher Hinsicht neu zu orientieren versucht. Ab dem Jahr 2006 hat darum der Wunsch bei mir bestanden, mich gesellschaftlich zu konsolidieren.

Da habe ich die eigene, schon früher zu Jugendzeiten von mir favorisierte Kunstsache wieder verstärkt in mein Blickfeld gerückt. Ich habe es versucht, diese Dinge noch einmal anzugehen. Das bisher geschaffene Werk habe ich darum für Sie aufbereitet. Jenen Geist meiner früheren Gedanken- und Ideenwelt habe ich seitdem wiederherzustellen versucht. Das habe ich so getan, indem ich das mir da noch Verbliebene wieder aufgegriffen und mit der Zeit etwas vervollständigt habe.

Es ist dabei nach und nach manches Gute wiederum bei mir vorgekommen und erneut in mein Leben eingetreten. Es haben sich manche Dinge da einfach wieder eingefunden, welche ich jedoch zuerst einmal klären habe wollen. Das ist mir nicht immer gänzlich geheuer vorgekommen, was zu dieser Phase der Umbrüche in meinem Leben bei mir so alles geschehen ist. Da habe ich vieles Schlechte hinnehmen müssen, aber auch manches Gute klar für mich gewonnen. Zur Aufarbeitung dieser Sachen habe ich mit einem Schreibprogramm offline auf einem eigenen Server erste Texte ausgearbeitet. Es sind dabei vielerlei Arten von unterschiedlichen Ansätzen von mir erarbeitet worden, mit welchen ich jetzt gut umzugehen weiß. So habe ich meine Selbstfindung in einer durchweg ausführlichen Weise betrieben.

Es hat sich dabei manches mit Substanz bei mir ergeben, was mir gut gefällt. So sind auch jene Dinge entstanden, welche jetzt verwendbar zur Errichtung einer eigentlichen Basisstation im Internet sind. Dank dieser Bastion habe ich meine Werkschau aufgebaut und eingerichtet. Dabei ist virtuell sehr vieles entstanden, was von einem hohen Wert für mich selbst ist.

Meine Basis ist zu einer Festung unterdessen von mir ausgebaut worden. Diese würde nicht allein nur durch meine eigenen Schriften, sondern auch durch graphische und musikalische Werke bestehen. So verkörpert meine Werkschau einen ganzen Verbund von eigenen Bemühungen seit dem Jahr 2006 und davor.

Während dieser Phase der Erneuerung meiner Güter habe ich auch mein Dasein geordnet und gewichtet. Zu einer erneuerten Lebensqualität habe ich da gefunden. Meine Gedanken und Ideen haben dadurch wieder ihre eigentliche Strahlkraft für mich erhalten.

Wie die Strahlen eines Sternes reichen meine Wikis heute in das Internet hinein und machen etwas auffindbar, was ich einmal gestaltet habe. Das soll etwas Phantastisches sein. Die eigentliche Mitte dieser Struktur wird durch das alte Schreibprogramm verkörpert, welches mittlerweile abseitig in einer Kiste schlummert. Es ist in einen eigentlichen Ruhezustand getreten und hat vorerst bei mir ausgedient.

Ich selbst bin wohnhaft in der netten, aber auch durchweg etwas verträumten Stadt Offenburg im Landkreis Ortenau. Diese befindet sich in Südwestdeutschland nahe dem Schwarzwald. Hier wohne und lebe ich seit dem Jahr 2001 wieder.

Künstlerisch bin ich in meiner freien Zeit vielfach tätig gewesen. Ich mache das bis heute. Freilich erfahre ich bei dieser Arbeit manches, was mich zeitweise doch sehr einnimmt. Dann greife ich etwas davon verbal mit meinen Texten auf und integriere es in meine Wikis. Das mache ich gerne so. Auf diese Weise haben diese Dinge von mir gestaltet werden können.

Ich habe diese Kartei nicht ohne Grund als einen 'Baukasten' bezeichnet. Damit möchte ich deutlich machen, dass dieser mir als das Fundament meines Wirkens dienen soll. Er enthält alles Wesentliche zu meinem Dasein.

Das Wiki 'Alchemie' ist ein Teil dieses Baukastens. Es soll hier darum gehen, eigene Gedanken und Ideen zu den Dingen einer modischen Form der Alchemie auf den Weg zu bringen. Das Wort 'Alchemie' im Titel dieser Textsammlung hat mir ein Thema für diese Schrift vorgegeben. Ich möchte das Spektrum der hier zu verfassenden und untergebrachten Texte aber klar auf meine eigene Gedanken- und Ideenwelt begrenzen.

Ich bin zuweilen ein visuell veranlagter Mensch. Ein eigenes, durchweg leuchtendes Spektrum an Farben möchte ich nach und nach mit meinen Gedanken und Ideen hier beschreiben. So habe ich es auch im Sinn gehabt, das zu verdeutlichen, welche Wertigkeit Farbe und Form für mich selbst haben.

Dazu habe ich einiges aufgeschrieben. Das habe ich in einer Weise getan, wie mir das möglich ist. Viele Stunden eines freien Schreibens habe ich damit verbracht, etwas substanziell Bedeutsames für Sie zusammenzustellen. Noch viele weitere Stunden werde ich damit verbringen, diese Dinge zu sichten, zu ordnen und aufzubereiten.

Freilich habe ich nicht ganz von vorne mit dem Schreiben der Texte hier begonnen. Einige Jahre der Übung habe ich damals schon vorzuweisen gehabt, als ich mit diesem Wiki begonnen habe. Auf jener Basis habe ich das hier aufgebaut und manches darum bereits von der Leserschaft erwartet, ja vorausgesetzt.

Hier sind einige Dinge entstanden, welche ich gerne habe. Diese Verrichtung meiner Arbeit als Literat erfährt derweil gewisse Fortschritte. Ich habe es zudem versucht, neben meinem Menschendasein auch mein Kunstschaffen hier zu integrieren. Ich möchte das zu beleuchten wissen und stelle meine Dinge darum in einer Weise dar, welche diese in einem guten Licht erscheinen lässt. Was ich selbst bereits geschafft habe, das möchte ich auch anwenden und auswerten dürfen.

Meine Textwerke sind eigentliche Spielwiesen für mich, dank denen ich mich in meiner Freizeit sinnvoll betätigen kann. Diese Schriften helfen mir dabei, mein Dasein mit etwas an Frieden und Muße zu erfüllen.

Da ich keinerlei Vorlage zur Erstellung dieses Wikis verwende, habe ich außer jenen leeren Blättern und Dateien nichts als meine Kenntnisse um die deutsche Sprache und mein alltägliches Vokabular zur Verfügung, um das alles hier zu schaffen. So erstelle ich dieses Wiki, ohne es zu wissen, was mir selbst dank ihm einmal möglich sein wird. Es ist da bald schon sehr vieles bei mir durcheinandergeraten, als ich mutig und forsch mich darangesetzt und etwas zur Alchemie aufgeschrieben habe. Ich habe daraufhin nach einer Methode gesucht, anhand der ich meine eigenen Dinge endlich klären kann. Mehr und mehr erkenne ich eine solche in der Verwirklichung des Trivialen. Das habe ich dann mit Strenge durchgeführt, aber noch nicht gänzlich bei meinem Werk abgeschlossen. Meine Texte sind derweil durch ein einfaches Addieren von Fakten und Gegebenheiten meines eigenen Erlebens um weitere Inhalte ergänzt worden. So haben diese zu dem werden können, als was sie heute bereits bestehen.

Diese Sammlung von eigenen Schriften ist nun für das Publikum des Internets freigegeben, damit sie einmal von Ihnen wahrgenommen werden kann. Gönnen Sie sich doch bitte beim Lesen hier eine kleine Auszeit von den eigentlichen Strapazen des sonstigen Alltags.

Viel Freude mit diesen Texten möchte ich Ihnen nun wünschen und verbleibe

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider

Konzentration, Aquarell