Ansichten

Gedanke

Hemmnisse bei sich aufheben

Errungenschaften sollten nicht verlorengehen, jedoch kann man sie unterdrücken und sie somit bei sich aushebeln.

Allein nur eine Bejahung des Gegebenen spendet Dir die Kraft zu einer Macht darüber, was Du zu eigen hast. Über das 'Nein' führen allein nur Negationen zu einer geraden Linie bei uns. Da heben sich diese Dopplungen sogleich wieder auf. So wird ein 'Ja' bekräftigt.

Eine tangentiale Annäherung an das vorkommende Gute soll erforderlich sein, um es sich zu erhalten. Die Ausdrucksweise unserer Mitmenschen weicht in der Regel von der Intention bei uns ab. Da muss man zuweilen manches klarstellen, um sich behaupten zu können. Ohne Grund würde nichts verlorengehen. Darum sehen wir uns vor.

Impuls

Wer sprechen möchte, der muss auch den Schweigenden seine Aufmerksamkeit gewidmet haben. Ansonsten entgleiten ihm seine Werke nahezu mit Sicherheit.

Gedanke

Eine Familie, die keinen Schutz dargestellt hat, ist keine gewesen. Eine Gemeinschaft, die keinen Schutz dargestellt hat, ist genauso wenig eine gewesen.

Die Sicherheit eines Menschen für sein Leben resultiert aus dem Gegebenen, wie es im eigenen Umfeld vorgekommen ist.

Dokumentation

Wahrsagekunst

Eine Entscheidung kann allein nur von jenem getroffen werden, welcher sie auch zu verantworten bereit gewesen ist. Man darf niemandem seinen Zahn ziehen, allein nur weil es eine Mehrheit so möchte. Naturkräfte kommen vor Abstraktionen. Wirklichkeiten wiegen deutlich mehr als Ideenwelten. Das Grobe gibt die Regel vor, die Feinheit bestimmt lediglich über einen ihr gleichwertigen Anteil des Ganzen. Da ist alles nichts gewesen, was sich allein nur mit den Details des Gegebenen befasst hat. Das ist zu kleinteilig gewesen. Damit hat man klarzukommen, dass so etwas obsolet sein muss, was dadurch gefunden werden kann. Wer nicht für seine Umwelt verträglich sein würde, der ist auch nicht gesund gewesen. Derweil hat es sich niemand aussuchen können, was für ihn als Umwelt vorgegeben ist.

Worte sind gewählt und sollen darum dem ersten Satz hier entsprochen haben. Wer sie ausgesprochen hat, der muss das auch verantworten. Wer zitiert hat, was er zu sagen gedenkt, der könnte seine Schuld dadurch nicht mindern, dass er das Wort lediglich beschworen hat. Er hat es in den Zusammenhang gesetzt. Da wirkt es sich auch so aus, wie er es angebracht hat. Was nicht gut gewesen ist, das hat auch nicht getaugt. Aus diesem Grund hat sich schon mancher vermeintlich kluge Mensch fehlleiten lassen, als er nachgesprochen hat, was nicht zu verstehen gewesen ist.

Dokumentation

Der bejahende Aspekt des Menschen

Da wir Menschen im Leben das Dasein allein nur so führen können, wie es ist, lässt es sich keineswegs negieren. Da könnten wir nicht 'Nein' dazu sagen, wenn es darum gegangen ist, wer wir sind, was wir tun und was wir haben. Das 'Nein' besteht allein nur zu einer Abwehr falscher Zuordnungen. Sie sind von einer beliebigen Art und darum darf man sie natürlich als solche deklarieren.

Wir bedürfen der Kenntnisnahme einer Wahrheit, um das Gute verstehen zu können, was dank ihr gegeben ist. Das vermag man keineswegs sofort zu leisten. Aus diesem Grund haben wir uns von Zeit zu Zeit in unseren Aussagen berichtigt. So haben wir bei uns schon manches zu stiften gewusst, was der Ordnung des Vorgegebenen entsprochen hat. Selbst dann, wenn das erst im Nachhinein geschehen ist, hat dieses Verhalten einen Schaden von uns vermindern und abmildern können.

Ausgehend von dem einfachen Gedanken, dass unsere Welt keine Realität, sondern eine Wirklichkeit mit all ihren Handicaps und Schikanen verkörpert hat, welche zudem um die Illusionen der Menschen gemehrt ist, versuchen wir die eigenen Gedanken und Ideen zu ihr anzubringen und festzumachen, auf dass alles einmal gut sein wird. Darum hat der Autor Schneider zuerst von der prinzipiellen Notwendigkeit gesprochen, die Welt als Ganzes für das Gesamte aufzufassen, ehe er seine eigenen Dinge beschaut hat. So hat er die Umwelt als eine der Bedingungen des Menschendaseins anerkannt und angenommen.

Alles fällt in seine Harmonie zurück, wenn man es belassen hat, wie es vorgekommen ist. Da wird die Welt gut sein und uns auch so erhalten bleiben. In einem solchen Lichtschein ist sie uns erschienen. Da haben wir bald eine Gelegenheit dazu erfahren, um sie von uns aus anzuerkennen, wie sie von sich aus ist.

Dokumentation

Erinnerungsvermögen und Merkfähigkeit

Mit wenigen Worten kann man bereits eine Unterscheidung zwischen einer Erinnerung des Menschen und dessen Merkfähigkeit treffen.

  • Erinnerbar sind die Geschehnisse eines Lebens. Sie beaufschlagen den Menschen keineswegs mit zusätzlichen Momenten.

  • Merken muss sich der Mensch dasjenige, was er sich aneignen möchte. Es ist folglich zu den Geschehnissen seines Lebens hinzugekommen.

Beide Aspekte des Gedächtnisses bringen für uns ihre Lektionen mit sich. Unter einer, durch die Kognition bedingten Befähigung des Menschen hat Schneider es darum verstanden, dass er mit ihrer Zuhilfenahme eine gewisse Kombinatorik zielgerichtet einzusetzen weiß. Da wird sie zu einer Voraussetzung der Sprachgestaltung. Als solche wird sie zu erwarten sein, aber sie wird auch von der letzteren gestärkt und trainiert.

Eine Mnemonik wäre demgegenüber keineswegs von einem geringeren Wert. Es soll einfach gut sein, wenn man seine sieben Dinge parat hat.

Impuls

Ohne alles auskommen

Etwas, was nicht greifbar gewesen ist, soll wie das Wasser in seinem flüssigen Aggregatzustand für uns sein. Da haben wir es gelobt und dessen Quelle wertgeschätzt.