Lohn und Brot

Dokumentation

Ordnung

Meine gegenwärtige Situation verlangt mir manches ab, was ich zu erledigen habe. Das möchte ich erfüllen. Es wird auch von mir erwartet, dass ich das tue. 

Doch ich mache mir auch Gedanken. Was wird einmal aus mir? - Das ist eine meiner zentralen Fragen. Ich möchte die Bedeutung meines Lebens erkennen. Es ist meine Pflicht mir selbst gegenüber, hierbei nicht nachlässig zu sein. 



Impuls

Erst kommt das Grobe zur Ausführung, dann kommt das Feine an die Reihe.



Gedanke

Lebenszeiten

Der Tag beginnt schon mit dem Vorabend. An diesem finden die Vorbereitungen für den kommenden Tag statt. 

Unser Tag beginnt bald. Bereits in den frühen Morgenstunden stehen wir auf. Wir schlafen ausreichend viel, aber wir haben nicht dauernd im Bett gelegen. Uns ist die aufrechte Haltung wichtig. In ihr kommen wir zu Bewusstsein. 

Jede Stunde des Tags hat ihre Bedeutung und damit eine eigene Ausprägung. Unsere Lebensrhythmen gestalten wir nach Jahren, Tagen und Wochen. Die Lebenszeiten haben einen relevanten Anteil an unserem Verhalten. Das Menschendasein ist genormt, weil wir eine Herkunft haben, die uns etwas vorgibt. Ihr versuchen wir zu entsprechen, um uns das Leben nicht zu schwer zu machen.    



Idee

Vorgaben

Uns Menschen ist etwas vorgegeben, was uns ausgemacht hat. Das legt unser Verhalten fest. Wir handeln auf eine gewisse Weise. Dabei können wir einen ebenso gewissen Zustand einnehmen, der dazu gut passt. 

Davon abweichende, zusätzliche Regeln haben keinen Bestand vor uns. Wer uns dazu genötigt hat, etwas anzuerkennen, was uns nicht zugestanden hat, hat etwas Unmögliches von uns verlangt. Das könnten wir nicht wahr machen. 

Eine Überbestimmung des Gleichen hat nichts anderes als eine Blockade von uns bewirkt. Wir haben uns davor gehütet, diese Schwellen zu übergehen. Das Gute ist recht und auch wahr, aber es hat auch seine Grenzen. Ohne die berechtigte Limitierung einzuhalten, hat keine Vorgabe noch Gültigkeit. Das machen wir deutlich, indem wir es hier benennen. 

Man hat sich im Leben nichts ausgesucht. Alles geschieht unter Zwang.

Dokumentation

Mein Schrecken

Ich schreibe meine Texte, um meine gedanklichen Verwirrungen zu gewichten. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Menschen meines Umfelds kaum deutsch sprechen. Was sie gesagt haben, sind zumeist Wiedergaben von gedanklichen Sentenzen gewesen, die sie irgendwo gehört oder gelesen haben. Doch von sich aus sagt kaum jemand in meinem Umfeld einen klar formulierten Satz in dieser Sprache.

Gerade in Diskussionen wird von den Leuten dem fremden Wort gerne das höchste Gewicht verliehen. Man hat es angeführt, weil man selbst bei seinen Überlegungen nicht dagegen angekommen ist. Dabei sollte genau dieser Sachverhalt kein Kriterium zur Verifikation einer Aussage sein.

Die stärksten Worte sind zugleich die dümmsten. Das hat noch kein Argument daraus gemacht.

Impuls

Das Altern des Menschen ist eine gültige Lebensstrategie.

Gedanke

Mode

Das Aussehen des Menschen gibt Aufschluss über seinen Zustand. Das Leben ist derweil eine Verkettung von Umständen. So wird es erfahren. Etwas gewinnen wir dabei, wir haben aber auch etwas dabei abgelegt oder verloren, während wir gelebt haben. 

Da führen wir ein Dasein als Mensch. Für manchen unserer Mitmenschen ist diese Form der Selbstbestimmung nichts anderes als eine Lüge oder eine Zumutung gewesen. Dabei haben wir uns immer in Gewänder und in Worte gekleidet. Unser Denken beinhaltet stets die Berücksichtigung der gesamten Anteile von uns selbst. Was wir gesprochen haben, hat auch etwas bedeutet. Was wir von uns gezeigt haben, das haben wir gerne getan, insofern man friedlich gewesen ist und uns in Ruhe gelassen hat.

Impuls

Relationen

Der Maßstab, den Du an mich gelegt hast, hat auch für Dich gegolten. Kannst Du auch die Umkehrung davon erfüllen?

Idee

Gefüge

Menschen sind einander gleichzustellen. Sie sind stets von gleichem Wert.

Impuls

Geschmäcker sind verschieden. Über guten Geschmack lässt sich streiten.

Gedanke

Der Mensch sieht seine Mitmenschen an und er erkennt sie auch an. Damit macht er etwas Recht. Er hat zugehört, wenn ihm etwas nahegebracht worden ist. Wer sich zu seiner Ansicht geäußert hat, hat andere an seiner Sichtweise teilhaben lassen. 

Wir gestehen unseren Mitmenschen vollkommen zurecht eine eigene Sichtweise zu. Jeder hat seine Position zu eigen, jeder hat einen dazu passenden Horizont. Es sollte außer Frage stehen, dass wir das anerkannt haben.    

Jeder Mensch möchte etwas von seinem Leben haben.

Impuls

Restitution

Mein Werkschaffen hilft mir dabei, meine Orientierung im Leben zu finden und zu erhalten. Da ist es die Voraussetzung für vieles bei mir. Auch meine Arbeitsfähigkeit stelle ich so sicher.

Dokumentation

Ich habe stets an mich geglaubt. Meine Fertigkeiten haben mir dieses Vertrauen verliehen. Gleichzeitig habe ich aus unterschiedlichen Gründen viel davon eingebüßt, was ich schon einmal gekonnt habe. Manches davon ist verloren, anderes möchte ich nicht missen und habe mir darum die Gelegenheit verschafft, es mir teilweise wieder anzueignen.