Alchemie

Impuls

Die Kiste der Alchemie

Langsam! - Allein nur die Ruhe hat zu jenem Moment Bedeutung erlangt, als wir warten haben müssen. Da sind die Gefäße am Arbeiten gewesen und haben die Ingredienzien umgewandelt. Manches ist so aufgekommen, manches ist so wahr geworden. Da haben wir von allem abgelassen und zugleich etwas erhalten.

Nun ist das alles so geschehen, wie es kommen hat müssen. Die Gläser sind zerbrochen, der Sud ist verdampft. Einige Rückstände sind zurückgeblieben und kleben nun am Tisch fest, auf dem die Apparatur gestanden hat. Das Ganze haben wir verstehen wollen, dazu haben wir es untersucht. Wir haben es nachgebildet, es zum Kochen gebracht und dann ist es in sich zusammengefallen, nicht ohne die Röhren zuvor zu zersprengen. Das hat einen lauten Knall gegeben! - Mancher Rauch ist derweil entstanden und hat gestunken.

Jetzt würden wir zwar nicht schlauer sein als zuvor, aber wir haben es wohl erkannt, dass das so sein hat müssen. Etwas haben wir falsch gemacht. Was auch immer das gewesen sein wird, es hat dafür gesorgt, dass wir unserem Ziel nicht wirklich nähergekommen sind.

Da hilft auch keine Eitelkeit. Wir haben wieder versagt. Der Versuchsaufbau ist nicht geeignet gewesen. Der richtige Weg ist uns nach wie vor unbekannt, ungewiss wird auch das Ziel sein. Werden wir es ein anderes Mal erreichen können?

Bleistifte auf Papier

Bienvenue, Welcome, Herzlich Willkommen

Brief

Werte Leserin und werter Leser,

hier auf der Webseite mit Namen 'Alchemie', einem Wiki, welches Teil meines Karteikastens ist, möchte ich als der Autor dieser Schriften Ihnen einen Zugang zu einigen meiner Abfassungen ermöglichen. Diese sind vormals in sprachgestalterischer Manier erarbeitet worden. Ich habe sie mit eigener Feder erstellt.

Mein Name lautet Mathias Schneider, *1975. Ich habe um die zweite Jahrtausendwende eine Ausbildung als Werkzeugmechaniker absolviert, habe diesen Beruf jedoch nicht lange ausgeübt. Nach einem daraufhin erfolgten, aber nach Abschluss des Grundstudiums bereits bald wieder abgebrochenen Maschinenbaustudium habe ich mich in beruflicher Hinsicht neu zu orientieren versucht. Ab dem Jahr 2006 hat darum der Wunsch bei mir bestanden, mich gesellschaftlich zu konsolidieren.

Da habe ich die eigene, schon früher zu Jugendzeiten von mir favorisierte Kunstsache wieder verstärkt in mein Blickfeld gerückt. Ich habe es versucht, die Dinge noch einmal anzugehen. Das bisher geschaffene Werk habe ich inzwischen visuell für Sie aufbereitet. Jenen Geist meiner früheren Gedanken- und Ideenwelt habe ich seitdem wiederherzustellen versucht. Das habe ich so getan, indem ich das mir da noch Verbliebene wieder aufgegriffen und mit der Zeit etwas vervollständigt habe.

Es ist dabei nach und nach manches Gute wiederum bei mir vorgekommen und erneut in mein Leben eingetreten. Es haben sich manche Dinge da wieder eingefunden, welche ich jedoch zuerst einmal klären habe wollen. Das ist mir nicht immer gänzlich geheuer vorgekommen, was zu der Phase der Umbrüche in meinem Leben bei mir so alles geschehen ist. Da habe ich vieles Schlechte hinnehmen müssen, aber auch manches Gute klar für mich gewonnen. Zur Aufarbeitung der Sachen habe ich mit einem Schreibprogramm offline auf einem eigenen Server erste Texte ausgearbeitet. Es sind dabei vielerlei Arten von unterschiedlichen Ansätzen von mir erarbeitet worden, mit welchen ich jetzt gut umzugehen weiß. So habe ich meine Selbstfindung in einer durchweg ausführlichen Weise betrieben.

Es hat sich dabei manches mit Substanz bei mir ergeben, was mir gut gefällt. So sind auch jene Dinge entstanden, welche jetzt verwendbar zur Errichtung einer eigentlichen Basisstation im Internet sind. Mit Zuhilfenahme dieser Bastion habe ich meine Werkschau aufgebaut und eingerichtet. Dabei ist virtuell sehr vieles entstanden, was von einem hohen Wert für mich ist.

Meine Basis ist zu einer Festung unterdessen von mir ausgebaut worden. Sie würde nicht allein nur durch meine Schriften, sondern auch durch graphische und musikalische Werke bestehen. So verkörpert meine Werkschau einen ganzen Verbund von eigenen Bemühungen seit dem Jahr 2006 und davor.

Während der Phase der Erneuerung meiner Güter habe ich auch mein Dasein geordnet und gewichtet. Zu einer erneuerten Lebensqualität habe ich da gefunden. Meine Gedanken und Ideen haben dadurch wieder ihre eigentliche Strahlkraft für mich erhalten.

Wie die Strahlen eines Sternes reichen meine Wikis heutzutage in das Internet hinein und machen etwas auffindbar, was ich einmal gestaltet habe. Das soll etwas Phantastisches sein. Die eigentliche Mitte dieser Struktur wird durch das alte Schreibprogramm verkörpert, welches mittlerweile abseitig in einer Kiste schlummert. Es ist in einen eigentlichen Ruhezustand getreten und hat vorerst bei mir ausgedient.

Ich bin wohnhaft in der netten, aber auch durchweg etwas verträumten Stadt Offenburg im Landkreis Ortenau. Sie befindet sich in Südwestdeutschland nahe dem Schwarzwald. Hier wohne und lebe ich seit dem Jahr 2001 wieder. Meine Jugendzeit habe ich bereits hier verbracht.

Künstlerisch bin ich in meiner freien Zeit vielfach tätig gewesen. Ich mache das bis heute. Freilich erfahre ich bei der Arbeit manches, was mich zeitweise doch sehr einnimmt. Dann greife ich etwas davon verbal mit meinen Texten auf und integriere es in meine Wikis. Das mache ich gerne so. Auf die Weise haben diese Dinge von mir gestaltet werden können.

Ich habe die Kartei nicht ohne Grund als einen 'Baukasten' bezeichnet. Damit möchte ich deutlich machen, dass er mir als das Fundament meines Wirkens dienen soll. Er enthält alles Wesentliche zu meinem Dasein.

Das Wiki 'Alchemie' ist ein Teil des Baukastens. Es soll hier darum gehen, eigene Gedanken und Ideen zu den Dingen einer modischen Form der Alchemie auf den Weg zu bringen. Das Wort 'Alchemie' im Titel dieser Textsammlung hat mir ein Thema für die Schrift vorgegeben. Ich möchte das Spektrum der hier zu verfassenden und untergebrachten Texte aber klar auf meine eigene Gedanken- und Ideenwelt begrenzen.

Ich bin zuweilen ein visuell veranlagter Mensch. Ein eigenes, durchweg leuchtendes Spektrum an Farben möchte ich nach und nach mit meinen Gedanken und Ideen hier beschreiben. So habe ich es auch im Sinn gehabt, das zu verdeutlichen, welche Wertigkeit Farbe und Form für mich haben.

Dazu habe ich einiges aufgeschrieben. Das habe ich in einer Weise getan, wie mir das möglich ist. Viele Stunden eines freien Schreibens habe ich damit verbracht, etwas substanziell Bedeutsames für Sie zusammenzustellen. Noch viele weitere Stunden werde ich damit verbringen, die Dinge zu sichten, zu ordnen und aufzubereiten.

Freilich habe ich nicht ganz von vorne mit dem Schreiben der Texte hier begonnen. Einige Jahre der Übung habe ich damals schon vorzuweisen gehabt, als ich mit dem Wiki begonnen habe. Auf jener Basis habe ich das hier aufgebaut und manches darum bereits von der Leserschaft erwartet, ja vorausgesetzt.

Hier sind einige Dinge entstanden, welche ich gerne habe. Die Verrichtung meiner Arbeit als Literat erfährt derweil gewisse Fortschritte. Ich habe es zudem versucht, neben meinem Menschendasein auch mein Kunstschaffen hier zu integrieren. Ich möchte das zu beleuchten wissen und stelle meine Dinge darum in einer Weise dar, welche sie in einem guten Licht erscheinen lässt. Was ich bereits geschafft habe, das möchte ich auch anwenden und auswerten dürfen.

Meine Textwerke sind eigentliche Spielwiesen für mich, dank denen ich mich in meiner Freizeit sinnvoll betätigen kann. Die Schriften helfen mir dabei, mein Dasein mit etwas an Frieden und Muße zu erfüllen.

Da ich keinerlei Vorlage zur Erstellung des Wikis verwende, habe ich außer jenen leeren Blättern und Dateien nichts als meine Kenntnisse um die deutsche Sprache und mein alltägliches Vokabular zur Verfügung, um das alles hier zu schaffen. So erstelle ich das Wiki, ohne es zu wissen, was mir dank ihm einmal möglich sein wird. Es ist da bald schon sehr vieles bei mir durcheinandergeraten, als ich mutig und forsch mich darangesetzt und etwas zur Alchemie aufgeschrieben habe. Ich habe daraufhin nach einer Methode gesucht, anhand der ich meine eigenen Dinge endlich klären kann. Mehr und mehr erkenne ich eine solche in der Verwirklichung des Trivialen. Das habe ich dann mit Strenge durchgeführt, aber noch nicht gänzlich bei meinem Werk abgeschlossen. Meine Texte sind derweil durch ein einfaches Addieren von Fakten und Gegebenheiten meines eigenen Erlebens um weitere Inhalte ergänzt worden. So haben diese zu dem werden können, als was sie heute bereits bestehen.

Diese Sammlung von eigenen Schriften ist nun für das Publikum des Internets freigegeben, damit sie einmal von Ihnen wahrgenommen werden kann. Gönnen Sie sich doch bitte beim Lesen hier eine kleine Auszeit von den eigentlichen Strapazen des sonstigen Alltags.

Viel Freude mit den Texten möchte ich Ihnen nun wünschen und verbleibe

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider

Konzentration, Aquarell