Alchemie

Affirmation

Die Angst eines Menschen ist vor allem als ein Antrieb zu verstehen. Getreu seiner Wirkung verläuft unser Weg.

Gedanke

Glaube, Hoffnung und Liebe sind die drei natürlichen Kräfte eines Menschen. Was durch sie zustande kommt, soll erheblich für ein Glück von uns sein. In Einheit mit uns selbst können wir ihre Auswirkungen erfahren. Auf ihnen gründet unser Verstand. Wegen ihnen kommen wir klar.

Impuls

Die Kiste der Alchemie

Langsam! - Allein nur die Ruhe hat zu jenem Moment Bedeutung erlangt, als wir warten haben müssen. Da sind die Gefäße am Arbeiten gewesen und haben die Ingredienzien umgewandelt. Manches ist so aufgekommen, manches ist so wahr geworden. Da haben wir von allem abgelassen und zugleich etwas erhalten.

Nun ist das alles so geschehen, wie es kommen hat müssen. Die Gläser sind zerbrochen, der Sud ist verdampft. Einige Rückstände sind zurückgeblieben und kleben nun am Tisch fest, auf dem die Apparatur gestanden hat. Das Ganze haben wir verstehen wollen, dazu haben wir es untersucht. Wir haben es nachgebildet, es zum Kochen gebracht und dann ist es in sich zusammengefallen, nicht ohne die Röhren zuvor zu zersprengen. Das hat einen lauten Knall gegeben! - Mancher Rauch ist derweil entstanden und hat gestunken.

Jetzt würden wir zwar nicht schlauer sein als zuvor, aber wir haben es wohl erkannt, dass das so sein hat müssen. Etwas haben wir falsch gemacht. Was auch immer das gewesen sein wird, es hat dafür gesorgt, dass wir unserem Ziel nicht wirklich nähergekommen sind.

Da hilft auch keine Eitelkeit. Wir haben wieder versagt. Der Versuchsaufbau ist nicht geeignet gewesen. Der richtige Weg ist uns nach wie vor unbekannt, ungewiss wird auch das Ziel sein. Werden wir es ein anderes Mal erreichen können?

Bienvenue, Welcome, Herzlich Willkommen

Brief

Werte Leserin und werter Leser,

hier auf der Webseite mit Namen 'Alchemie', einem Wiki, welches Teil meines Karteikastens ist, möchte ich als der Autor dieser Schriften Ihnen einen Zugang zu einigen meiner Abfassungen ermöglichen. Diese sind vormals in sprachgestalterischer Manier erarbeitet worden. Ich habe sie mit eigener Feder erstellt.

Mein Name lautet Mathias Schneider, *1975. Ich habe um die zweite Jahrtausendwende eine Ausbildung als Werkzeugmechaniker absolviert, habe diesen Beruf jedoch nicht lange ausgeübt. Nach einem daraufhin erfolgten, aber nach Abschluss des Grundstudiums bereits bald wieder abgebrochenen Maschinenbaustudium habe ich mich in beruflicher Hinsicht neu zu orientieren versucht. Ab dem Jahr 2006 hat darum der Wunsch bei mir bestanden, mich gesellschaftlich zu konsolidieren.

Da habe ich die eigene, schon früher zu Jugendzeiten von mir favorisierte Kunstsache wieder verstärkt in mein Blickfeld gerückt. Ich habe es versucht, die damit verbundenen Dinge noch einmal anzugehen. Jenen Geist meiner früheren Gedanken- und Ideenwelt habe ich seitdem wiederherzustellen versucht. Das habe ich so getan, indem ich das mir da noch Verbliebene wieder aufgegriffen und mit der Zeit etwas vervollständigt habe. Das bisher geschaffene Werk habe ich inzwischen visuell für Sie aufbereitet.

Es ist deswegen nach und nach manches Gute wiederum bei mir vorgekommen und erneut in mein Leben eingetreten. Es haben sich auch einige Dinge da wieder eingefunden, welche ich zuerst einmal klären habe wollen. Da habe ich mich geprüft und bin in Klausur mit mir gegangen. Das ist mir nicht immer gänzlich geheuer vorgekommen, was zu jener Phase der Umbrüche in meinem Leben bei mir so alles geschehen ist. Da habe ich vieles Schlechte hingenommen, aber auch manches Gute klar für mich gewonnen. Zur besseren Aufarbeitung der Sachverhalte habe ich mit einem Schreibprogramm offline auf einem eigenen Server erste Texte zu meiner Person ausgearbeitet. Es sind dabei vielerlei Arten von unterschiedlichen Ansätzen zur Darstellung des Gegebenen von mir erarbeitet worden, mit welchen ich jetzt gut umzugehen weiß. So habe ich meine Selbstfindung in einer durchweg ausführlichen Weise betreiben können.

Es hat sich dabei manches mit Substanz bei mir ergeben, was mir nach wie vor gut gefällt. So sind mit der Zeit auch jene Dinge entstanden, welche jetzt für mich verwendbar zur Errichtung einer eigentlichen Basisstation im Internet sind. Mit Zuhilfenahme dieser Bastion, wie ich sie manchmal nenne, habe ich meine Werkschau aufgebaut und eingerichtet. Dabei ist virtuell schon sehr vieles entstanden, was von einem hohen Wert für mich ist.

Meine Werkschau ist unterdessen zu einer Festung von mir ausgebaut worden. Sie hat seitdem nicht allein nur aus meinen malerischen Werken, sondern auch aus Schriften und Musikalien bestanden. So verkörpert meine Basisstation einen ganzen Verbund von eigenen Bemühungen, die ab da stattgefunden haben.

Während der ersten Phase der Erneuerung meiner Güter habe ich auch mein Dasein geordnet und gewichtet. Zu einer verbesserten Lebensqualität habe ich da gefunden. Meine Gedanken und Ideen haben dadurch wieder ihre eigentliche Strahlkraft zurückerhalten.

Wie die Strahlen eines Sternes reichen meine Wikis heutzutage in das Internet hinein und machen für einige wenige Leute etwas auffindbar, was ich einmal gestaltet habe. Das alles soll etwas Phantastisches sein, was ich da geschaffen habe. Die eigentliche Mitte dieser Struktur wird durch das alte Schreibprogramm verkörpert, welches mittlerweile abseitig in einer Kiste schlummert. Es ist in einen eigentlichen Ruhezustand getreten und hat vorerst bei mir ausgedient. Ich habe es schon lange nicht mehr aufgerufen.

Ich, Mathias Schneider bin wohnhaft in der netten, aber auch durchweg etwas verträumten Stadt Offenburg im Landkreis Ortenau. Sie befindet sich in Südwestdeutschland am Fuße des Schwarzwalds. Hier lebe und arbeite ich seit dem Jahr 2001. Meine Jugendzeit habe ich bereits hier verbracht.

Künstlerisch bin ich in meiner freien Zeit vielfach tätig gewesen. Ich mache das bis heute gerne. Freilich erfahre ich dabei manches, was mich zeitweise doch schon sehr eingenommen hat. Dann greife ich zumeist etwas davon mit meinen Texten auf und integriere es in meine Wikis. Auf jene Weise haben die Dinge von mir in dieser Fülle geleistet werden können. Ich habe derweil die eigene Kartei nicht ohne Grund als einen 'Baukasten' bezeichnet. Damit möchte ich es deutlich machen können, dass seine Substanz mir als das Grundmaterial für das eigentliche Fundament meines Wirkens dienen soll. Er enthält vollkommen zurecht alles Wesentliche zu meinem Dasein. Da bildet er meinen Fundus.

Das Wiki 'Alchemie' ist also Teil des Baukastens. Es soll bei ihm darum gehen, eigene Gedanken und Ideen zu den Dingen einer modischen Form der Alchemie auf den Weg zu bringen. Das Wort 'Alchemie' im Titel dieser Textsammlung hat mir das Thema für diese Schrift vorgegeben. Ich möchte das Spektrum der hier zu verfassenden und untergebrachten Texte jedoch klar auf den Gehalt meiner eigenen Gedanken- und Ideenwelt begrenzen. Zu ihr sollen sie stimmig sein.

Zuweilen bin ich ein visuell veranlagter Mensch. Ein eigenes, durchweg leuchtendes Spektrum an Farbigkeit möchte ich hier beschreiben. So habe ich es auch im Sinn, Ihnen das zu verdeutlichen, welche Wertigkeit Farbe und Form für mich im Alltag haben.

Dazu habe ich einiges aufgeschrieben, was Substanz haben soll. Das habe ich in einer Weise getan, wie mir das möglich gewesen ist. Viele Stunden eines freien Schreibens habe ich damit verbracht, etwas substanziell Bedeutsames für Sie zusammenzustellen. Noch viele weitere Stunden werde ich damit verbringen müssen, die Dinge zu sichten, zu ordnen und aufzubereiten. Das Ergebnis soll einmal brauchbar zu einer Lesung sein.

Freilich habe ich nicht gänzlich von vorne mit dem Schreiben der Texte hier begonnen, als ich das Wiki 'Alchemie' erstellt habe. Einige Jahre der Übung einer Sprachgestaltung habe ich damals schon vorzuweisen gehabt. Auf jener Basis an bestehenden Schriften habe ich das hier aufgebaut und manches darum bereits von der Leserschaft, aber auch von mir erwartet und dafür vorausgesetzt. So ist etwas entstanden, das um Gehör bittet.

Hier sind bereits einige der Dinge sprachlich aufbereitet worden, welche ich gerne habe. Die Verrichtung meiner Arbeit als Literat erfährt derweil gewisse Entwicklungen. Ich habe es versucht, neben der Sicht auf die Alchemie getreu meinem Menschendasein auch mein Kunstschaffen hier zu integrieren. Ich möchte das Gegebene mit einer eigenen Perspektive zu beleuchten wissen und stelle meine Dinge darum in einer Weise dar, welche sie in einem zugehörigen Licht erscheinen lässt. Dabei bewahre ich mir einen gewissen Abstand zu jenen Sachverhalten, über die ich etwas aussagen möchte. Was ich bereits geschafft habe, das möchte ich auch anwenden und auswerten können. Was dafür erforderlich ist, das richte ich ein.

Meine Textwerke sind manchmal auch einfach eigentliche Spielwiesen für mich, dank denen ich mich in meiner Freizeit sinnvoll betätigen kann. Da gehe ich andächtig damit um, an was ich vormals so tiefgründig gearbeitet habe. Die Schriften helfen mir dabei, mein Dasein mit etwas an Frieden und Muße zu erfüllen. Manche Stunde des Lesens und Schreibens hat da auch ihre kontemplativen Momente mit sich gebracht. An diesen erkenne ich die Veredelung meiner sinnlichen Erfahrung und stelle eine solche auch als einen gewünschten Erfolg dar.

Da ich keinerlei Vorlage zur Erstellung des Wikis hier verwende, habe ich außer jenen leeren Blättern und Dateien nichts als meine Kenntnisse um die deutsche Sprache und mein alltägliches Vokabular zur Verfügung, um das alles zu schaffen. Manches davon ist noch sehr dünn aufgetragen worden und möchte stabilisiert werden. So erstelle ich das Wiki, ohne es wissen zu können, zu was es einmal führt. Jedoch glaube ich an den Wert einer Sprachgestaltung wie auch an deren Erzeugnisse.

Es ist wegen der Erstellung dieses Textwerks schon sehr vieles bei mir durcheinandergeraten. Ich habe mich oftmals neu sortieren müssen, um das Themengebiet besser einzugrenzen. Da habe ich mutig und forsch mich darangesetzt und etwas zur Alchemie aufgeschrieben, was zum Teil von zweifelhaftem Rang gewesen ist. Ich habe daraufhin nach einer Methode gesucht, anhand der ich meine eigenen Dinge in endlicher Art klären kann. Mehr und mehr erkenne ich eine solche Klärung des Gegebenen in der Verwirklichung des Trivialen. Da führe ich einfache Gedanken aus und stelle deren Substanz getreulich dar, wie sie ist. Das habe ich dann mit Strenge durchgeführt, aber noch nicht gänzlich bei der gesamten Werkschau abgeschlossen. Manche Einsichten tauchen nach und nach bei mir auf und können auch erst dann von mir eingesetzt werden, wenn sie erschienen sind.

Meine Texte sind derweil durch ein einfaches Hinzufügen solcher Momente meines eigenen Erlebens entstanden, welche ich sprachlich interpretiert habe. Dabei habe ich es versucht, sie als ein Geflecht darzustellen. Die Knoten an einem solchen Gebilde stellen die Fakten dar, um die es natürlich auch dabei geht. Sie sind zählbar und können darum zu einer Summe aufaddiert werden. Da kann man sie dem bestehenden Werk leicht hinzufügen, ohne es zu schädigen.

So sind meine Materialien von mir eingesetzt worden, wie ich es hier geschildert habe. Da habe ich die Grundsubstanz der Worte wieder und wieder umgestellt, um weitere Inhalte ergänzen zu können. Eine Einfachheit des Gewebes soll das Gewirke einmal ausmachen. So haben diese Schriften zu dem werden können, als was sie heute bereits bestehen.

Diese Sammlung an Texten ist nun für das Publikum des Internets freigegeben, damit sie einmal von Ihnen wahrgenommen werden kann. Gönnen Sie sich doch bitte beim Lesen hier eine kleine Auszeit von den eigentlichen Strapazen des sonstigen Alltags.

Viel Freude mit den Texten möchte ich Ihnen nun wünschen und verbleibe

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider

Konzentration, Aquarell