Alchemie

Dokumentation

Geistliches erleben

Warum ich so vieles aufschreibe? - Na, weil ich gerne etwas Eigenes zu Lesen zur Hand habe. Und sollte es zuweilen auch nichts anderes als Schrott gewesen sein, was ich mir da alles aufnotiert habe, so kann ich doch etwas über mich selbst dabei lernen.

Wenn, wie ich es mache, jeder Gedanke als ein eigener Gedanke mit Zulässigkeit angesehen wird, dann vertieft man das Gewahren von sich selbst. Man dringt in die Tiefe der Sprache ein und findet da bald zum Lichten. Dort wird allein nur Weniges von Gültigkeit sein. Was man aber dort auffinden kann, das soll den erforderlichen Gehalt besitzen, um gerne bewahrt zu werden. Mir selbst ergeht es wieder und wieder so, dass ich es erkenne, wie sehr ich doch bei meiner Sprache beheimatet bin. Mit ihr finde ich mich zurecht.

Da setze ich das Sprachliche zuweilen aber auch als Bremse für meine eigenen Momente und Kräfte ein. Wer mit etwas langsam macht, was bei ihm vorkommt, der kann im Leben die Kurve kriegen und in seiner Spur bleiben. Manches Stillhalten führe ich dazu durch, um die eigentliche Problematik dieses Daseins zu durchschauen. Allein nur selten ist das einfach so schon etwas Gutes bei mir. Trotzdem kann ich glücklich sein mit dem, was ich bin, habe und tue.

Idee

Kosmisches Gedöns

Wie kann die Erde um eine Sonne kreisen, wenn diese nicht still stehen würde unterdessen? Ist das eine Spirale, was wir als Planet dabei als Weg erfahren oder ist es ein Wendel? Kann unsere Bahn das Gleiche wie ein Kreis oder sogar wie eine Ellipse sein? Und was ist unterdessen mit dem mechanischen Prinzip 'actio equals reactio' geschehen? Sollte dieses hierbei nicht auch gelten? Hat nicht die Erde die Sonne und auch die Sonne die Erde jederzeit mit gleicher Kraft angezogen? Würde die Sonne da nicht etwa einen Bauchtanz dabei machen, während wir sie umkreisen? Wie kann das alles anders zusammenpassen als so, was man da am Himmel zu sehen bekommt und bei sich im Gesamten zu bedenken versucht?

Affirmation

Eine Vervollständigung der eigenen Gedanken und Ideen zur Natur eines Menschen soll einmal zu dessen eigentlicher Handlungsfähigkeit führen.

Gedanke

Denkwürdiges

Die Erfahrung eines Menschen kann von diesem lediglich so bestimmt werden, wie sie bezogen auf ihn selbst wahr ist. Wer es da von uns erwartet, dass wir das Gegebene direkt auf den Punkt bringen, der kürzt unsere Wege erheblich ab. Das aber soll etwas Unvernünftiges sein. Warum auch möchte man eine Dauer der Ereignisse vermindern? - Schließlich soll das alles doch zu etwas Gutem führen. Ein damit verbundenes Gedankengut wird zu erhalten sein. Der Umstand, dass es Zeit und Kraft braucht, um damit etwas zu bewirken, wird wahr sein. Das sollte uns nicht abschrecken. Es gehört mit Sicherheit zu jedwedem Erfolg dazu, dass man zuerst einmal etwas dafür tun muss, ehe er eintritt. So soll das richtig sein, so soll man es leben.

Der Kaiser, Trumpf IV, Spielkarte, Tusche und Aquarellfarben auf Papier

Sprachgestaltung

Gedanke zum gegebenen Wort

Worte werden durch eine Aneinanderreihung und Verkettung von Silben gebildet. Diese bestehen doch allein nur sehr bedingt aus einzelnen Buchstaben und ergeben Bedeutungen, für welche wir ein Gespür besitzen.

Die Einheit der ausgesprochenen Sequenzen bleibt da die Silbe. Eine solche zu analysieren ist bereits durch die Schriftsprache geschehen. Mit Silben als Keimlingen aber das eigene Dasein aufzuforsten, das heißt mich das Gegebene wirklich sprachlich aufzufassen.

Eine Kostbarkeit davon werde erkannt. Wo das erforderlich ist, stelle ich mir etwas dazu vor. Ansonsten würde ich das aber nicht tun wollen. Viel lieber als mit einer Vorstellung habe ich mit Zuhilfenahme einer haptischen Regeneration jenes Wesen der eigentlichen Gedanken und Ideen an mir selbst mittels meiner Kräfte ausgearbeitet. Da habe ich diese in einfacher Weise an mir ausgeformt und das Gegebene zeitweise auch als Geste abgebildet.

So bin ich zuweilen schon zu einem Schmied der Worte geworden, welcher auf sich selbst bei Werk eingewirkt hat. Das hat nach und nach etwas bei mir herausgebildet. Mancher gute Moment ist da vorgekommen. Unterdessen sind meine Kenntnisse dazu angewachsen, manches sprachliche Problem habe ich so erkannt. So sind die Worte von mir aufgefasst worden. Was habe ich dabei nicht alles gelernt!

Da habe ich damit begonnen, meine Texte im Verbund zu sehen. Deren innere Bezüge habe ich dazu beschaut. Das hat eine Vernunft von mir gemehrt. So habe ich es selbst geschafft, das Meinige nach und nach in eindeutiger Weise zu klären. Manche Wegmarke ist so von mir erreicht worden. Mit den Beweggründen eines Menschendaseins richtig umzugehen, das hat mir dabei viel Freude bereitet.

Zusehends habe ich die vorgegebenen Limitierungen eines Menschen besser wahrgenommen. Das ist eine regelrechte Schule für mich gewesen. Da habe ich es auch gelernt, etwas entsprechend meiner Erfahrungswelt auszugestalten. Es sind solche Dinge dabei freigesetzt worden, wie sie damit in Einklang stehen, was mich ausmacht. Ich kann im Grunde jetzt schon jene mir eingegebenen Gedanken und Ideen anerkennen. Da ordne ich manches davon dem bereits bestehenden Werk hinzu. Meiner Intuition entsprechend bilde ich meine Texte und formiere so meinen kommenden Weg. Dabei habe ich ein Verständnis für mein eigenes Wesen erhalten.

Das Gemüt eines Menschen soll wie eine Richtschnur sein, gemäß welcher wir unsere Dinge heranziehen. Einen gewissen Nutzwert wird das dabei Gefundene mit Sicherheit auch in Zukunft noch für mich haben. Das, was mir während dieses Lebens bereits gut gelungen ist, bewahre ich mir so.

Dokumentation

Stellungnahme

Ich, Mathias Schneider habe meine Texte selbst ausentwickelt. Dazu habe ich zuallererst eine Aufstellung jener mir vorgegebenen Dinge betrieben, indem ich diese einmal benannt habe. Danach habe ich etwas davon aufgeschrieben. Diese Schriften habe ich zu Vorzeiten zu einem einzigen Buch zu bündeln versucht. Eine ganze Summe der ersten Resultate davon befindet sich jetzt in meiner Textsammlung 'Baukasten' und gedeiht dort auch weiterhin gut. Diese Schriften möchten von Ihnen angesehen und gelesen werden. Des Weiteren habe ich in den letzten Jahren nahezu mein gesamtes Erleben dieses Daseins durch 'Gedankenprotokolle' bei 'Freischreibstunden' aufbereitet. Solche Dinge, welche persönlicher Art sind und nicht mich allein nur selbst betroffen haben, habe ich dabei jedoch ausgespart. Es ist mir dabei um eine Aufbereitung meines Vermögens gegangen. Im Grunde werbe ich für meine Gedanken- und Ideenwelt mit diesen Ausarbeitungen in eigenen Schriften.

Dokumentation

Alles herunterfahren

Klare Grenzen stelle ich mir keine vor. Wo ich diese brauche, richte ich sie mir einfach ein. Weg vom Konsum versuche ich zu kommen, meinen Frieden möchte ich finden.

Eine Annahme des bereits Gegebenen soll mich ausstatten. Was ich brauche, das ist bereits vorhanden. Ich kann das als wahr anerkennen.

Nichts würde es geben, was mir fehlt. Jeder Tag eines Rausches ist wie ein verlorener Tag für mich. Es ist mir egal, ob das Drogen, Zigaretten oder einfach Schallplatten sind, was ich da konsumiere. Das alles hat keinen Zweck. Es kann zu einer Beschleunigung meines Niederganges führen, welchen ich bereits als angebrochen ansehe. Ich suche nach Ruhe, raste gerne. Wo ich das kann, lege ich Pausen für mich ein. Ich verringere so meinen Umsatz an diesen Dingen.

Etwas verbleibt mir davon. Komme ich damit klar? - Da setze ich mich dann endlich dafür ein. Es sollte doch nicht unmöglich sein mit weniger auszukommen.

Strategie

Das Internet als Rollenspiel auffassen

Etwas gilt es richtig zu machen. Da setze man am Gegebenen an. Man gewahre das Gewordene oder versuche es, etwas davon umzuwandeln. Da soll es dann endlich zu bewältigen sein.

So wählen wir unsere Aufgabe. Von Hinten rollen wir das Ganze auf. Dem Faden auf einer Spindel gleich tun wir das, was uns eingegeben ist. Darin sind wir involviert.

Alles wird so sein. Keiner durchschaut das Ganze, zumal es unsere Auffassungskraft übersteigt, alles zugleich zu erkennen. Jedoch haben wir manches Hilfsmittel parat, um dennoch klarzukommen.

Da benennen wir das Gegebene, wie es ist. Hernach beschauen wir es und stellen dabei etwas fest. So haben wir etwas davon erfahren. Das wird von nun an abgesichert sein.

Dank der Zuhilfenahme solcher Werke können wir uns das Eigene gut vorstellen. Da nehmen wir Kenntnis davon, was es ausmacht. Das solchermaßen gefundene Gedankengut können wir beim weiteren Arbeiten berücksichtigen. So kommt etwas zustande.

Das, was da zustandegekommen ist, soll unsere Festung sein, die eigene Bastion. Sie kann gefunden werden, denn sie ist da. So werden wir gesehen, wie wir uns darstellen. Man nimmt uns sporadisch wahr.

Da möchten wir in einen Austausch mit den umliegenden Bastionen treten. Doch auch diese sind geschäftig. Kaum einer hat mehr als einen Moment Zeit für uns.

Da hat man sich Notizen dazu gemacht, was man erfahren hat. So hat man die Momente beschriftet. Dadurch sind diese erinnerlich geworden.

Derweil üben wir uns darin, die eigene Bastion aufzuwerten. Mancher Tag des harten Arbeitens daran vergeht. Dabei entsteht etwas, weiteres soll somit möglich sein.

Dokumentation

Eine innere Bebilderung

Aller menschlichen Eigenschaft zum Trotz betreibe ich hier am Internet das Spiel mit der 'Maschine'. Ich lasse da Dinge entstehen und diese kommen hernach für eine gewisse Zeit vor. So können sie sich auch auswirken.

Der Umstand, dass ich es allein nur zu erahnen vermag, wer oder was sich hier auf meinen Seiten tümmelt, soll von Ihnen richtig verstanden werden. Neben der tatsächlichen Leserschaft denke ich da auch an die Bots, was virtuelle Maschinen sein sollen. Solche durchkämmen das Netz und suchen nach bestimmten Inhalten. Je nachdem, wie die Menschen diese Bots ausgestattet haben, sammeln diese die jeweiligen Daten und werten das Gefundene aus. Da wird der Mensch mit seinem virtuellen Erscheinungsbild zum Feed für solche Einheiten.

Das Heer der virtuellen Maschinen ist groß. Seine Einsatzbereitschaft wird sehr hoch sein, seine Geschwindigkeit ebenfalls. Da zeichnen diese 'Soldaten' alles relevante Material auf und sind sich dabei keiner eigentlich menschlichen Moral bewusst. Die Haltung einer solchen Maschine ist die konsequente Abarbeitung des Codes.

Auch wir Menschen haben einen Codex. Als Individualisten haben wir einen eigenen, als Bürger eines Staates dessen Gesetze und als Mitglieder von Gemeinschaften deren Regelwerke. Diese Dinge beachten wir und gewinnen so etwas für uns hinzu. Der Rang eines Menschen und dessen Status korrelieren damit, welchen Verkehrswert sein Verhalten augenblicklich hat. Da kann er dementsprechend, wie er gerade aufgestellt ist, Einfluss ausüben und eine eigentliche Macht zur weiteren Gestaltung des Gegebenen innehaben.

Solche Sachverhalte bedingen den Weg eines Menschen und setzen eine Einhaltung ordentlicher Strukturen durch ihn selbst voraus. Defizite werden kaum geduldet.

Solche erscheinen im Kapitalismus als Ausstattung mit Kapital. Wer nichts haben würde, aus dem könnte auch nichts werden. Da würden andere Systeme auch nicht weit davon entfernt sein, solche Regelwerke aufrechtzuerhalten. Es wird gleichbedeutend sein, ob man Treuepunkte, Kapitaldecken oder Prämiensysteme dazu verwendet, um eine Gesellschaft zu gliedern. Wenn alle das Gleiche gewonnen haben, dann sind das alles nur Nieten gewesen. Da würde sich der Fleißige nicht vom Faulen abheben. Der Kluge würde den Dummen nicht übertreffen. Der Herrschende wird dann keine Macht mehr innehaben, da seine Herrschaft auf einem eigentlichen Belohnungssystem basieren muss. Zu herrschen, das bedeutet eben 'sich über andere zu erheben'.

Da sitzt der Mensch des Nachts da und trägt einen fahlen Schimmer auf seinem Antlitz. Seine Wangen sehnen sich danach, endlich wieder zu glühen. Darum tut der Mensch dies und das, sammelt seine Gedanken auf, regt sich, erfährt derweil seine Momente. Wie krank das doch alles ist. Schließlich reckt er sich und wirft seine Müdigkeit ab.

Nach der Nacht kommt der Morgen. Sich da zu regen, das bringt uns manchen Segen ein. Da frühstücken wir für 50 Pfennig und werden wach. Den Schleier der Traumzeit schütteln wir von uns. Die lange Nacht hat gutgetan.

Nicht weniger als das soll uns so zufrieden machen. So gut wie wir leben, so gut schlafen wir auch.

Dokumentation

Das Prinzip der Unabhängigkeit

Der Mensch strebt in seinem Dasein nach Bestätigung. Dabei lernt er es zu gewichten, was er für Bestätigungen erhält. Manche bedeuten viel, andere haben jedoch nicht diese hohe Bedeutung für den Menschen besessen. Da lehnt er sie ab, weil diese nicht viel für ihn bewegt haben.

Schließt der Mensch erst einmal die Nichtigkeiten seines Daseins aus, kann er sich bald von diesen trennen. Da bleibt nach und nach weniger davon übrig, was er verabscheut. Da gewinnt er Zeit für wichtigere Dinge hinzu.

Es wird ein gültiges Prinzip sein, dass wir Menschen uns voraussichtlich nur auf leere Plätze setzen. Wer nun in Kontakt mit anderen Leuten kommen möchte, der schaffe Raum für diese.

Auch andere Dinge treten allein nur dann in das Leben eines Menschen ein, wenn er frei für sie ist. Da wird zuvorderst das Arbeiten des Menschen zu nennen sein. Es wird unbedingt wahr sein, dass allein nur jener eine Arbeit aufnehmen kann, welcher gerade keine hat. Da hat er sich zuerst frei davon zu machen, was er zuvor gearbeitet hat. All seine Erfahrungen sind zwar reichhaltig, doch wer nicht offen für etwas anderes gewesen ist, der blockiert leicht einen solchen Wechsel.

Gleichermaßen würden die Menschen nicht imstande dazu sein, eine gute Beziehung zu ihren Freunden zu pflegen, wenn sie immerzu woanders hin abdriften. Da geht der Mensch leer aus, weil er so tut, als habe er bereits etwas.

Bezogen auf den Menschen selbst wird dieser auch frei sein können. Da kann er partiell eine Unabhängigkeit des einen vom anderen erreichen. So wird jeder Teil des Menschen gut aufzufassen sein.

Eine innerliche Verbundenheit erzeugt nur solche 'Flächen', die kaum für sich gesehen werden können. Da reagieren diese auch gemeinsam, der Mensch wirkt dadurch sehr träge. Alles regt ihn auf, weil es immer etwas gibt, das eine Energie freisetzt und ihn anregt.

Können wir solche Phänomene endlich separat beackern, dann erfahren wir es auch, wozu diese gut sind. Da kommt es ans Licht und wir kommen damit klar.

Solche eigentlichen Freiheiten resultieren aus der Aufhebung einer inneren Verbundenheit. Da wird die Existenz nicht mehr als ein Ganzes angesehen, sondern es ist vielmehr eine Summe an Einzelerscheinungen, welche das Ganze ausmacht. Da haben wir bald schon eine Wahlfreiheit für uns abgesichert, wenn es darum geht, etwas von sich selbst zu vernehmen.

Da tritt der Nutzen der Analyse klar zum Vorschein, wo die Losgelöstheit des einzelnen Anteils uns dessen Funktion und Bedeutung für das Ganze vermittelt.

Pauschal betrachtet würde es jedoch im Leben nichts zu gewinnen geben, sondern es sind lediglich Verluste einzufahren. Da macht es Sinn, sich von globalen Aussagen zum eigenen Dasein zuerst freizumachen und es lieber partiell zu betrachten, wie es gerade ist.

Da können wir es bald gut sein lassen und uns mit Fug und Recht das eigene Gut erwerben, wie wir das benötigt haben.

Eine Formel sei dafür zu nennen, wie wir den Ausgangspunkt dieses Gedankens einmal sinnvoll absichern können.

[Annahme des Gegebenen + Bestätigung] = [Selbstbestätigung]

Das Weitere haben wir zu prüfen und es zu gewichten, auf dass ein Nutzwert davon auf eine für uns selbst geeignete Weise in Kraft gesetzt wird.

Idee

Welt im Koma

Glaubt man als Mensch an das, was man einmal gelernt hat, dann kommen einem mit der Zeit Zweifel an dem, was heutzutage geschieht. So vieles würde scheinbar nicht übereinstimmen. Erkenntnisse einer Jugendzeit und Adoleszenz werden da hinfällig, keiner gebraucht diese mehr.

Doch was macht den Menschen in dessen Dasein aus? - Es ist einfach und klar zu verstehen, dass alles bei uns durch das Gegebene bedingt wird. Doch das würden nicht allein nur Wahrheiten sein, was man erkennen kann und auszuhalten hat. Manche Lüge kommt da in den schönsten Gewändern daher und postuliert Unglaubliches.

Ausgehend von dem einfachen Ansatz einer Annäherung an wahre Gegebenheiten kann ich es sagen, dass ich die heutzutage auftretende Vielfalt an Meinungen nicht als solche anerkennen möchte. Eine Ordnung besteht. Eine Vielfalt aber wird erst dann eine echte sein, wenn diese sich ins Gefüge der Ordnung integrieren lässt, ohne dieser dabei zu widersprechen.

Das sollte nicht die Fragestellung sein, nach welcher wir Gesetzmäßigkeiten untersuchen? - Immer dann, wenn eine Aussage getroffen wird, hat diese auch den anderen bereits getroffenen Aussagen gerecht zu sein. Integrität hat einen eindeutigen Auftrag, ihr Anfang muss bekannt sein, genauso wie es ihr Ende auch sein wird. Doch wir leben in der Zeit der Lösungen von Werten. Dabei verkennen wir, dass man Werte eben gerade nicht bilden können würde. Werte bestehen oder es hat diese nicht gegeben.

Da kommt der Mensch ins Straucheln. Das ist allerorten zu beobachten, dass den Menschen die Argumente fehlen. Wie sollen sie da freimütig handeln können? - Ungewiss sind die Auswirkungen unseres Tuns zu diesen Zeiten, welche bereits angebrochen sind.

Aus dem demokratischen Pluralismus ist eine Ikone geworden. Diese schauen wir an, erwarten uns einen regelrechten Segen von ihr. Derweil wirken die geteilten Gewalten des Staates so, dass sie die Grundordnung in diesem Land aufrechterhalten. Das soll außer Frage stehen. Eine Anhäufung von Macht auf ein einziges Zentrum wird so noch für einige Zeit zu unterbinden sein.

Jedoch haben die 'bösen Mächte' ihren Weg gefunden, um ihre Kraft erneut freizusetzen. Der Umstand, dass es solche gibt, soll außer Frage stehen. Zu genau und zu bekannt ist da die Geschichte der Menschheit bekannt, um das leugnen zu können. Der Mensch ist immerzu schon ein schwaches Wesen, das den Begleiterscheinungen seines Daseins allein nur schwerlich standhalten kann.

So wird es auch heutzutage wahr sein, dass wir den Begleiterscheinungen unseres Daseins kaum standhalten. Um das zu belegen, müssen wir uns diese erst einmal ansehen. Dazu können wir sie aufzählen. Eine kurze Liste soll dazu genügen. Das zu leisten wird unsere private Aufgabe sein. Das muss kaum öffentlich gemacht werden, was einer in seinem Dasein erleidet.

Warum aber sage ich, dass sich die Welt in einem Koma befindet? - Das soll keine Diagnose sein. Vielmehr ist es eine Ansage, welche uns wachrütteln soll. Wann sind wir zuletzt wach gewesen? Wann haben wir zuletzt so richtig ausgeschlafen? Wann waren wir jemals satt?

Eine Überbestimmung der Gegebenheiten eines Menschendaseins macht uns krank. Anstatt von den Erkenntnissen eigener Natur zu profitieren, erfahren wir die einander widerstrebenden Kräfte hautnah am eigenen Leib, weil wir desinformiert sind. Jeglicher Anschluss an eine eigene Überzeugung wird so von vorneherein unmöglich, da der Mensch oder dessen Verstand dadurch ausgehebelt wird. Was sollen wir glauben? Was können wir wissen?

Was aber ist ein Wissen wert, wenn man es zuerst diskutieren muss? Wer darf es sagen, wo der Hase im Pfeffer liegt? Ja, wer traut sich das?

Die Repressalien der Staatsgewalt sind ein Zeichen von dessen eigentlicher Ohnmacht. Die Summe des Ganzen macht das Gegebene aus. Da kann es keine Einzelereignisse geben, welche nicht Teil des Systems sein würden. Es gibt also keine Ausnahmen, der Staat trägt die Verantwortung für seine eigene Existenz. Was da vorkommt wird auch von ihm getragen. Somit wird auch er es sein, welcher das herbeiführt.

Da kommen Pest und Cholera zugleich in den Köpfen von uns zum Ausbruch, wenn wir es bedenken, was eine zu hohe Kraft im Staat alles auslösen kann. Doch sind die Gewalten wirklich verteilt? Wer prüft das und wie macht er das?

Es dürfte nicht sein, dass vom deutschen Staat ein Unrecht ausgeht. Das wäre so bedeutsam gerade wegen dessen Geschichte. Das sind doch die gleichen Menschen, welche hier leben und diesen Staat bilden. Da muss man genau hinschauen. Das dürfte man nicht dem Zufall überlassen.

Bleistifte auf Papier

Bienvenue, Welcome, Herzlich Willkommen

Brief

Werte Leserin und werter Leser dieser Zeilen,

hier auf dieser Webseite mit Namen 'Alchemie', einem Wiki, welches Teil meines Karteikastens ist, möchte ich als der Autor dieser Schriften Ihnen einen Zugang zu einigen meiner Abfassungen ermöglichen. Diese sind vormals in sprachgestalterischer Manier erarbeitet worden. Ich habe sie mit eigener Feder erstellt.

Mein Name lautet Mathias Schneider, *1975. Ich habe um die zweite Jahrtausendwende eine Ausbildung als Werkzeugmechaniker absolviert, habe diesen Beruf jedoch nicht lange ausgeübt. Nach einem daraufhin erfolgten, aber nach Abschluss des Grundstudiums bereits bald wieder abgebrochenen Maschinenbaustudium habe ich mich in beruflicher Hinsicht neu zu orientieren versucht. Ab dem Jahr 2006 hat darum der Wunsch bei mir bestanden, mich gesellschaftlich zu konsolidieren.

Da habe ich die eigene, schon früher zu Jugendzeiten von mir favorisierte Kunstsache wieder verstärkt in mein Blickfeld gerückt. Ich habe es versucht, diese Dinge noch einmal anzugehen. Das bisher geschaffene Werk habe ich inzwischen visuell für Sie aufbereitet. Jenen Geist meiner früheren Gedanken- und Ideenwelt habe ich seitdem wiederherzustellen versucht. Das habe ich so getan, indem ich das mir da noch Verbliebene wieder aufgegriffen und mit der Zeit etwas vervollständigt habe.

Es ist dabei nach und nach manches Gute wiederum bei mir vorgekommen und erneut in mein Leben eingetreten. Es haben sich manche Dinge da einfach wieder eingefunden, welche ich jedoch zuerst einmal klären habe wollen. Das ist mir nicht immer gänzlich geheuer vorgekommen, was zu dieser Phase der Umbrüche in meinem Leben bei mir so alles geschehen ist. Da habe ich vieles Schlechte hinnehmen müssen, aber auch manches Gute klar für mich gewonnen. Zur Aufarbeitung dieser Sachen habe ich mit einem Schreibprogramm offline auf einem eigenen Server erste Texte ausgearbeitet. Es sind dabei vielerlei Arten von unterschiedlichen Ansätzen von mir erarbeitet worden, mit welchen ich jetzt gut umzugehen weiß. So habe ich meine Selbstfindung in einer durchweg ausführlichen Weise betrieben.

Es hat sich dabei manches mit Substanz bei mir ergeben, was mir gut gefällt. So sind auch jene Dinge entstanden, welche jetzt verwendbar zur Errichtung einer eigentlichen Basisstation im Internet sind. Mit Zuhilfenahme dieser Bastion habe ich meine Werkschau aufgebaut und eingerichtet. Dabei ist virtuell sehr vieles entstanden, was von einem hohen Wert für mich selbst ist.

Meine Basis ist zu einer Festung unterdessen von mir ausgebaut worden. Diese würde nicht allein nur durch meine Schriften, sondern auch durch graphische und musikalische Werke bestehen. So verkörpert meine Werkschau einen ganzen Verbund von eigenen Bemühungen seit dem Jahr 2006 und davor.

Während dieser Phase der Erneuerung meiner Güter habe ich auch mein Dasein geordnet und gewichtet. Zu einer erneuerten Lebensqualität habe ich da gefunden. Meine Gedanken und Ideen haben dadurch wieder ihre eigentliche Strahlkraft für mich erhalten.

Wie die Strahlen eines Sternes reichen meine Wikis heutzutage in das Internet hinein und machen etwas auffindbar, was ich einmal gestaltet habe. Das soll etwas Phantastisches sein. Die eigentliche Mitte dieser Struktur wird durch das alte Schreibprogramm verkörpert, welches mittlerweile abseitig in einer Kiste schlummert. Es ist in einen eigentlichen Ruhezustand getreten und hat vorerst bei mir ausgedient.

Ich selbst bin wohnhaft in der netten, aber auch durchweg etwas verträumten Stadt Offenburg im Landkreis Ortenau. Diese befindet sich in Südwestdeutschland nahe dem Schwarzwald. Hier wohne und lebe ich seit dem Jahr 2001 wieder. Meine Jugendzeit habe ich bereits hier verbracht.

Künstlerisch bin ich in meiner freien Zeit vielfach tätig gewesen. Ich mache das bis heute. Freilich erfahre ich bei dieser Arbeit manches, was mich zeitweise doch sehr einnimmt. Dann greife ich etwas davon verbal mit meinen Texten auf und integriere es in meine Wikis. Das mache ich gerne so. Auf diese Weise haben diese Dinge von mir gestaltet werden können.

Ich habe diese Kartei nicht ohne Grund als einen 'Baukasten' bezeichnet. Damit möchte ich deutlich machen, dass dieser mir als das Fundament meines Wirkens dienen soll. Er enthält alles Wesentliche zu meinem Dasein.

Das Wiki 'Alchemie' ist ein Teil dieses Baukastens. Es soll hier darum gehen, eigene Gedanken und Ideen zu den Dingen einer modischen Form der Alchemie auf den Weg zu bringen. Das Wort 'Alchemie' im Titel dieser Textsammlung hat mir ein Thema für diese Schrift vorgegeben. Ich möchte das Spektrum der hier zu verfassenden und untergebrachten Texte aber klar auf meine eigene Gedanken- und Ideenwelt begrenzen.

Ich bin zuweilen ein visuell veranlagter Mensch. Ein eigenes, durchweg leuchtendes Spektrum an Farben möchte ich nach und nach mit meinen Gedanken und Ideen hier beschreiben. So habe ich es auch im Sinn gehabt, das zu verdeutlichen, welche Wertigkeit Farbe und Form für mich selbst haben.

Dazu habe ich einiges aufgeschrieben. Das habe ich in einer Weise getan, wie mir das möglich ist. Viele Stunden eines freien Schreibens habe ich damit verbracht, etwas substanziell Bedeutsames für Sie zusammenzustellen. Noch viele weitere Stunden werde ich damit verbringen, diese Dinge zu sichten, zu ordnen und aufzubereiten.

Freilich habe ich nicht ganz von vorne mit dem Schreiben der Texte hier begonnen. Einige Jahre der Übung habe ich damals schon vorzuweisen gehabt, als ich mit diesem Wiki begonnen habe. Auf jener Basis habe ich das hier aufgebaut und manches darum bereits von der Leserschaft erwartet, ja vorausgesetzt.

Hier sind einige Dinge entstanden, welche ich gerne habe. Diese Verrichtung meiner Arbeit als Literat erfährt derweil gewisse Fortschritte. Ich habe es zudem versucht, neben meinem Menschendasein auch mein Kunstschaffen hier zu integrieren. Ich möchte das zu beleuchten wissen und stelle meine Dinge darum in einer Weise dar, welche diese in einem guten Licht erscheinen lässt. Was ich selbst bereits geschafft habe, das möchte ich auch anwenden und auswerten dürfen.

Meine Textwerke sind eigentliche Spielwiesen für mich, dank denen ich mich in meiner Freizeit sinnvoll betätigen kann. Diese Schriften helfen mir dabei, mein Dasein mit etwas an Frieden und Muße zu erfüllen.

Da ich keinerlei Vorlage zur Erstellung dieses Wikis verwende, habe ich außer jenen leeren Blättern und Dateien nichts als meine Kenntnisse um die deutsche Sprache und mein alltägliches Vokabular zur Verfügung, um das alles hier zu schaffen. So erstelle ich dieses Wiki, ohne es zu wissen, was mir selbst dank ihm einmal möglich sein wird. Es ist da bald schon sehr vieles bei mir durcheinandergeraten, als ich mutig und forsch mich darangesetzt und etwas zur Alchemie aufgeschrieben habe. Ich habe daraufhin nach einer Methode gesucht, anhand der ich meine eigenen Dinge endlich klären kann. Mehr und mehr erkenne ich eine solche in der Verwirklichung des Trivialen. Das habe ich dann mit Strenge durchgeführt, aber noch nicht gänzlich bei meinem Werk abgeschlossen. Meine Texte sind derweil durch ein einfaches Addieren von Fakten und Gegebenheiten meines eigenen Erlebens um weitere Inhalte ergänzt worden. So haben diese zu dem werden können, als was sie heute bereits bestehen.

Diese Sammlung von eigenen Schriften ist nun für das Publikum des Internets freigegeben, damit sie einmal von Ihnen wahrgenommen werden kann. Gönnen Sie sich doch bitte beim Lesen hier eine kleine Auszeit von den eigentlichen Strapazen des sonstigen Alltags.

Viel Freude mit diesen Texten möchte ich Ihnen nun wünschen und verbleibe

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider

Konzentration, Aquarell