Alchemie - Das Ufer der Zeit

Gedanke

Simplicity

Auf der Suche nach einer Perfektion hat schon so mancher seinen Spirit verloren.

Impuls

Der Staat ist der größte Pirat von allen.

Impuls

Ein erster Aufbruch

Bewegungen dienen mitunter einem Ausweichen des Menschen. Bei problembehafteten Situationen ist es oftmals schon unsere eigene Taktik gewesen, einer Sache aus dem Weg zu gehen. Das führt uns auf einen Weg, welcher mit tiefgreifenden Aspekten der Gewohnheit von uns selbst einhergeht und uns schwach gemacht hat. Um bei einem solchen Sachverhalt dagegen zu halten und einen Niedergang unserer Kräfte zu verhindern, beginne man damit, sich zu seinen Problemen zu bekennen. Eine Bewegung in der Art eines Ausweichens soll dabei die eigentliche Verursacherin dieser Übel sein, welche uns zu einem grundsätzlichen Versagen geführt hat.

Da lassen wir von allem ab und beginnen mit einer Annahme davon, was uns zu eigen ist. Eine solche Bestandsaufnahme wird uns in die Lage bringen können, Kenntnis von unserem Zustand in der derzeitigen Situation zu erhalten. Alles Innehalten des Menschen geschieht vollkommen zurecht und es ist auch nützlich gewesen, so etwas zu tun. Beaufschlagen wir uns doch einfach selbst. Leisten wir das Erträgliche und kommen wir erneut zu Kräften. Spüren wir dabei erst einmal wieder unsere eigene Stärke, wird es uns auch gut damit ergehen.

Impuls

X+ Y= 0

Wo nichts gewesen ist, ist alles auf eine gute Weise erschienen. Da ist es wahr gewesen, was geschehen ist. Es hat eine Darstellung, aber keine spezielle Interpretation erfahren. Man ist Gott nahe gewesen. Darum ist es so, dass solch ein Moment vor unserer Zeit gegeben ist, weil wir ihm erst noch oder wieder zuzustreben haben, um ihn vollumfänglich verwirklichen zu können. Dazu haben wir jedoch nichts getan, aber alles dabei richtig gemacht.

Der Fehler liegt viel eher im unentwegten Tun als er im Belassen der Dinge gelegen hat. Alle Einstellungen haben dazu geführt, dass wir es damit übertrieben haben. Darum haben wir den Dingen hier eine Form gegeben, die (noch) keine gewesen ist. Für sie haben wir die Gleichsetzung angenommen und die Dinge zueinander getan, welche ungleich erschienen sind. Als wir erkannt haben, dass die Grundform des Gegebenen wie alle Geschehnisse gewesen ist, haben wir sie miteinander durch eine Addition zusammengerechnet, ohne sie miteinander zu vereinigen. Da haben sie sich nicht ineinander aufgelöst und sind nicht verschmolzen. Ein Dualismus ist gegeben, aber ohne eine Beziehung zwischen seinen Teilmengen würde er nicht bestehen können.

Aus diesen genannten Gründen hat Mathias Schneider die Darstellungsweise

[X+ Y= 0]

für den einfachen Sachverhalt gegeben und es angenommen, dass jeder Anteil des Seienden in diese Form gebracht werden kann.

Da wir es innerhalb der Gefilde der Kommunikation oftmals mit Substituten zu tun haben, möchte er sich nun dazu bekannt haben, dass er an eine Möglichkeit zur Vervollständigung des Gegebenen geglaubt hat und es sich so einrichten möchte, dass für sie Gelegenheiten aufkommen werden.

Im Grunde ergibt sich für den Betrag dieser Gleichung ein erweitertes Bild

[|X| +|Y|= 2 |X|]

in aller zu gewährleistenden Folgerichtigkeit.

Impuls

Induktion

Erst einmal muss man etwas wahrgenommen haben, ehe man es ins Bedenken bei sich einflechten kann. Dazu haben sich eigene Schriften gut geeignet, um uns die Gedankengänge der vorherigen Tage wieder in Erinnerung zu rufen. Unser Vermögen ist zwar stets begrenzt erschienen, aber darin hat im Grunde die wahre Chance für uns gelegen und so ist alles bei uns wahrgeworden, wie es, aus der eigenen Position gesehen, richtig gewesen ist.

Da sind wir ohne Kraft und Form gewesen und haben doch bestanden. Daraufhin haben wir mal Kräfte und mal Formen aus uns hervorgebracht. In Unabhängigkeit dazu sind wir immer wieder erneut in den Zustand einer schöpferischen Leere zurückgefallen, was einer Stille bei uns gleichgekommen ist.

Falls wir keine Worte für den notwendigen Prozessschritt von uns aus aufgefunden oder gekannt haben, ist er dennoch eingetreten und geschehen. Da haben sich unsere Dinge gut verhalten und sind wahr gewesen. Eine Wirklichkeit soll so sein. Ihr Mysterium ist allein nur sporadisch eines gewesen. Mitunter haben wir dabei Momente der Ruhe erfahren, zuweilen sind da aber auch innere Stürme bei uns aufgetreten und der Boden zu unseren Füßen hat heftig gebebt.

Da haben wir unsere Form beibehalten. Aller nicht notwendigen Kraft haben wir uns so zeitnah entledigt. Unsere Spur ist keine gewesen, die sich bei uns eingebrannt hat. Stattdessen haben wir eine luftige Leichtigkeit erfahren und sind wie das Licht erschienen. Unsere Dinge haben sich dabei geklärt, aber sie haben sich in einem dazu passenden Zustand auch erhalten.

Impuls

Ein trivialer Ansatz

Ordnung = Freie Energie

Die Einhaltung einer auf natürliche Weise erscheinenden Ordnung erfüllt den Menschen mit Sinn und verleiht ihm dementsprechende Fertigkeiten, wie sie ihm gemäß sind.

Da tragen wir alle vollkommen zurecht einen Namen, wie er uns gegeben worden ist. Dahinter hält sich ein Mysterium verborgen, welches wir im Dasein von uns zu erschauen gelernt haben. Derweil haben wir gehandelt und auch gesprochen. So sind wir gewesen. Das Entscheidende haben wir jedoch weggelassen. Es soll von sich aus schon klar sein.

Allesamt sind wir zu hektisch gewesen und darum hat uns das Leben gestresst erscheinen lassen. Da lassen wir von allem ab und fallen in eine Ruhelage. Wir entsagen der Freiheit, wenn es um einen solchen Blödsinn gegangen ist. Wir erkennen die Bedingungen unserer Existenz an, weil uns ein solches Dasein, wie es ihren Sachverhalten entsprochen hat, ermächtigen soll.

Im Grunde soll alles Erlebte zu einer Geschichte zusammenzufassen sein. Da vervollständigen wir unsere Sätze und bilden mit ihrer Zuhilfenahme jene Strukturen bei uns aus, welche uns mit Gedanken erfüllt haben. Einer Abgabe eines gewissen Anteils dieser Werke arbeiten wir zu. Es soll unser Beitrag sein, was über unser Lebensglück bestimmen wird. Unkraut vergeht nicht.

Impuls

Blutgeld

Geld, an welchem das Blut gepeinigter Menschen anhaftet, ist im Grunde bereits verbrannt. Der Sachverhalt, dass man es den Währungen nicht angesehen hat, was wegen ihnen für ein Leiden unter die Menschen gebracht worden ist, soll eine Schwäche des Geldwertsystems sein. Im Grunde ist es eine Falle gewesen. Rechtschaffenheit und Ehre haben dazu im Gegensatz gestanden, aber selbst die Würde des Menschen ist dadurch mit Schmutz besudelt worden und hat eine ekelhafte Verfärbung erhalten.

Impuls

Gültigkeit des Gegebenen

In einer Welt, die nichts vergessen würde, sind alle Wege wie Integrale anzusehen. So erscheinen sie auch. Noch der kleinste Schatten summiert sich darum auf und wird einmal mächtiger sein, als er es noch zuvor gewesen ist. Das sollen allein nur Abstufungen von Licht sein, was wir den Dingen angesehen haben. Derweil hat etwas davon schon an Glanz verloren. Wenig wird so frisch und eindeutig wie zu den jungen Tagen unseres Lebens sein. Wer sich da an die Begebenheiten seines Lebens gut zu erinnern vermag, hat Glück. Irgendwann wird alles vergangen sein, jedoch besteht das Dasein fort. Da muss es einmal ohne uns auskommen.

Aphorismus

Mit gesenktem Blick

Schau an Dir herunter und sieh zu Dir herauf. Die Mitte davon soll das Herz sein. Bewahren wir es gut. Der Mensch fühlt mit den Augen, aber er sieht mit dem Herzen.

Zuweilen haben wir im Leben etwas aushalten müssen. Das Joch unseres Daseins zu tragen ist uns nicht immerzu leichtgefallen. Da haben wir es auf uns genommen und so unser Los zu ertragen gelernt. Innegehalten haben wir, falls wir einmal nicht weitergewusst haben.

Da ist uns unser Glück mitunter unerreichbar fern erschienen. Doch Schritt für Schritt setzen wir unsere Füße voreinander. Manchen Weg können wir so gehen.

Gedanke

Etwas geschenkt bekommen

Einen Weg muss man doch gehen, um zu sich zu finden.

Zuweilen wache ich nachts auf. Dann bringe ich mich in Ordnung. So finde ich zu mancher ruhigen Minute und komme zu mir.

An seinem Ausgangspunkt sollte man sich nicht stören. Unzufrieden braucht man allein nur dann zu sein, wenn es so geblieben ist, dass man nichts erreicht hat.

Da ziehe ich Kreisbahnen auf meinem Lebensweg und drehe mich zuweilen dabei. Was mir zuteilgeworden ist, bräuchte für andere nicht viel gewesen zu sein, um mir zu genügen.

Affirmation

Freizügigkeit

Die Angst eines Menschen wäre vor allem als ein Antrieb zu verstehen. Getreu seiner Wirkung verläuft unser Weg.

Viele scheuen sich davor, sich zu ihr zu bekennen. Darum gehen sie oftmals leer aus, falls es darum gegangen ist, etwas zu bewegen. Stattdessen sind sie froh um jeglichen Fortschritt, gleich welcher Art ein solcher sein wird. Da bewegen sie sich zwar, aber sie finden so doch kaum zu ihrer Mitte. Das bezeichne ich als eine Flucht vor der Wirklichkeit. So hat man noch lange nichts auf die Schaufel bekommen. Derweil betreibt man eine Talfahrt sonders Gleichen. Da erschöpft sich eine Bedeutung allen Fortschritts bald. Jener Sachverhalt, dass so alles nichts gewesen ist, hat die Menschen unterdessen wenig gestört. Bei sich finden allein nur wenige einen Fehler. Manche haben ihn gar nicht erst dort zu suchen begonnen.

Gedanke

Glaube, Hoffnung und Liebe sollen die drei natürlichen Kräfte eines Menschen sein. Was durch sie schon zustande gekommen ist, ist erheblich für ein Glück von uns gewesen. In Einheit mit uns selbst haben wir ihre Auswirkungen erfahren. Auf ihnen hat unser Verstand gegründet. Wegen ihnen sind wir klargekommen.

Impuls

Die Kiste der Alchemie

Langsam! - Allein nur die Ruhe hat zu jenem Moment Bedeutung erlangt, als wir abwarten haben müssen. Da sind die Gefäße am Arbeiten gewesen und haben die Ingredienzien umgewandelt. Manches ist so aufgekommen, manches ist so wahrgeworden. Da haben wir von allem abgelassen und zugleich etwas erhalten.

Nun ist alles so geschehen, wie es kommen hat müssen. Die Gläser sind zerbrochen, der Sud ist verdampft. Einige Rückstände sind zurückgeblieben und kleben nun am Tisch fest, auf dem die Apparatur gestanden hat. Dazwischen liegen Scherben. Das Ganze haben wir verstehen wollen, dazu haben wir es untersucht. Wir haben es nachgebildet, es zum Kochen gebracht und dann ist es in sich zusammengefallen, nicht ohne die Röhren zuvor zu zersprengen. Das hat einen lauten Knall gegeben! - Mancher Rauch ist derweil entstanden und hat gestunken. Die Scherben liegen auf Tisch und Boden.

Jetzt würden wir zwar nicht schlauer sein als zuvor, aber wir haben es wohl erkannt, dass das so sein hat müssen. Etwas haben wir falsch gemacht. Was auch immer das gewesen sein wird, es hat dafür gesorgt, dass wir unserem Ziel nicht wirklich nähergekommen sind.

So etwas hat man zuzugeben. Dagegen hilft auch keine Eitelkeit. Wir haben wieder versagt. Der Versuchsaufbau ist für die Sache nicht geeignet gewesen. Der richtige Weg ist uns nach wie vor unbekannt geblieben, ungewiss muss daher auch das Ziel sein. Werden wir es ein anderes Mal erreichen können?

Gedanke

Informelle Demenz

Wer von Dingen gesprochen hat, welche für ihn selbst ohne Belang gewesen sind, hat im Grunde nichts dazu zu sagen. Da bläht er sich mit jeglichem Wort dazu auf. Am Ende wird es seine Verdauung gewesen sein, welche ihm zu Kopf gestiegen ist. Manche Leute haben nicht mehr getan, als ihre Dominanz in Wort und Rede zu untermauern. Damit beanspruchen sie uns, aber sie haben es sich nicht verdient, Achtung dafür zu erfahren.

Was die Leute in unserem direkten Umfeld von sich gegeben haben, hat zuweilen einer Verblendung entsprochen und ist wie eine Verleugnung des Wahren dahergekommen. Da haben sie sich noch stärker eingesetzt und alles davon ist derweil überbordend gewesen.

Nachdem ihre Inhalte gehaltlos geworden sind, haben sie sich auf eine Wiedergabe jener Erfahrungswerte versteift, für welche ihnen ein medialer Zugang zuteil gewesen ist. Prekär soll es sein, falls man es nicht erkannt hat, dass ein solches Verhalten inakzeptabel gewesen ist. Man kann allein nur schlecht von jenen Dingen sprechen, welche einem vorgesetzt worden sind, ohne dass dafür ein eigentlicher Bedarf bestanden hat.

Da es mir zuweilen so gegangen ist, habe ich dazu geschwiegen. Da sind die Talente vergessen worden, das Gute ist danebengegangen. Vieles ist so verschüttet worden, nutzlos ist es derweil geblieben, was gesagt worden ist. Einem Hahnenkampfe ähnlich sind die Verlautbarungen der Menschen dahergekommen und haben doch nichts Gutes eingebracht.

Jeder muss es selbst wissen, auf welche Stufe er sich gesetzt hat. Unterdessen ist vieles davon verkehrt gewesen, was da von meinen Mitmenschen für den Moment als wichtig angesehen worden ist. Eine Mitte haben die Menschen selten behauptet.

Impuls

Wie man sein Glück findet

Am Anfang und am Ende steht eine Ausgleichung des Ganzen. Dann hat sich der Kreis wiederum bei uns geschlossen, wenn sie erneut eingetreten und wahrgeworden ist. Derweil hat aller Dinge Neuanfang eine mehrfache Wertigkeit zu eigen. Es wird damit ein stabiler Moment wahr, welcher erhebliche Anteile des Manifesten freizusetzen vermag. Solange wir auf dem Weg hin zu einer solchen Ausgleichung gewandert sind, hat unser Glück Bestand erfahren. Mit jedem Schritt von ihr weg ist unser Dasein stärker in Unordnung geraten. Da hat sich kein Chaos dadurch ergeben, sondern wir haben allein nur unsere Macht über uns selbst dabei verloren. Um dasjenige abzustellen, was uns dadurch an Schwächungen zuteilgeworden ist, haben wir damit begonnen, das Labyrinth der Gedanken zu bereisen. Darin werden wir uns nahezu mit Sicherheit verlaufen. Ariadnes roter Faden wird reißen. Der Minotaurus wird uns ebenso aufspüren. Das ist so vorgesehen.

Stellen wir uns dem eigenen Leben. Bringen wir es ins Lot. Alle uns zu eigene Kraft soll dazu passend ausfallen, wie es uns eingegeben ist, was wir bedacht haben.

Mittels einer Erkenntnis solcher Erfahrungswerte, wie sie dabei zustande gekommen sind, dass man sich und das eigene Leben aufgefasst hat, sollen wir uns der Bedeutung davon klarwerden, was da gewesen ist und wie es sich ausgewirkt hat. Derweil hat alles zu seiner Reife bei uns gefunden und wir sind unserer Aufgabe gerecht geworden. Ohne sie zu erfüllen, ist nicht viel Gutes bei uns ins Geschehen gekommen.

Da geben wir es zu, dass uns diese Gedanken zuteilgeworden sind, während wir zu uns gefunden haben. Auch ein inneres Licht wirft einen dazu passenden Schatten. Das eine ohne das andere ist undenklich gewesen. Das soll die Erfahrung eines Menschen ausmachen, dass er nichts mehr zu verwerfen hat oder verkommen lässt. Damit lösen sich seine Schwierigkeiten auf, weil er alles als etwas Gutes angesehen hat. Er sieht seinen Weg als eine Vorgabe für sich selbst in diesem Dasein an und macht damit etwas davon wahr, was für ihn gut gewesen ist. Ein wachsamer Mensch passt vollkommen zurecht auf sein Lebensglück auf. Er hat es regelrecht bewacht und vor allem Üblen bewahrt.

Wird uns das Geschehen einer Welt auch unabänderlich erscheinen, so sind wir doch ein Anteil des Ganzen gewesen.

Bienvenue, Welcome, Herzlich Willkommen

Brief

Werte Leserin und werter Leser,

hier auf der Webseite mit Namen 'Alchemie', einem Wiki, welches Teil meines Karteikastens ist, möchte ich als der Autor davon Ihnen einen Zugang zu einigen meiner schriftlichen Abfassungen ermöglichen. Diese sind vormals analog zu jenen anderen Beispielen einer Sprachgestaltung von mir erarbeitet worden, wie sie bereits bestanden haben. Ich habe sie mit eigener Feder erstellt.

Mein Name lautet Mathias Schneider, *1975. Ich habe um die zweite Jahrtausendwende eine Ausbildung als Werkzeugmechaniker absolviert, diesen Beruf jedoch nicht lange ausgeübt. Nach einem daraufhin erfolgten, aber nach Abschluss des Grundstudiums bereits bald wieder abgebrochenen Maschinenbaustudium habe ich mich in beruflicher Hinsicht neu zu orientieren versucht. Ab dem Jahr 2006 hat darum der Wunsch bei mir bestanden, mich gesellschaftlich zu konsolidieren.

Da habe ich die eigene, schon früher zu Jugendzeiten von mir favorisierte Kunstsache wieder verstärkt in mein Blickfeld gerückt. Ich habe es versucht, die damit verbundenen Dinge noch einmal anzugehen. Jenen Geist meiner früheren Gedanken- und Ideenwelt habe ich seitdem wiederherzustellen versucht. Das habe ich getan, indem ich das mir da noch Verbliebene wieder aufgegriffen und mit der Zeit vervollständigt habe. Das bisher geschaffene malerische Werk habe ich inzwischen visuell für Sie aufbereitet.

Da ist deswegen nach und nach manches Gute wiederum bei mir vorgekommen und erneut in mein Leben eingetreten. Es haben sich zudem manche Dinge eingefunden, welche ich klären habe müssen. Dazu habe ich sie geprüft und bin in Klausur mit mir gegangen. Es ist mir nicht immer gänzlich geheuer vorgekommen, was zu jener Phase der Umbrüche in meinem Leben alles stattgefunden hat. Da habe ich vieles hingenommen, was eigentlich nichts für mich gewesen ist, aber auch manches Gute für mich gewonnen. Zur Aufbereitung der Sachverhalte meines Lebens habe ich zu dieser Zeit mit einem Schreibprogramm offline auf einem eigenen Server erste Texte zu meiner Person ausgearbeitet. Ich habe dabei vielerlei Arten von Ansätzen zur Darstellung des Gegebenen entwickelt, mit welchen ich inzwischen gut umzugehen weiß. Somit habe ich meine Selbstfindung in einer durchweg ausführlichen Weise betreiben können.

Manches mit Substanz hat sich so ergeben, was mir nach wie vor gut gefällt. Mit der Zeit sind auch jene Dinge entstanden, welche zur Errichtung einer Basisstation im Internet verwendbar gewesen sind. Mit Zuhilfenahme dieser Bastion, wie ich sie manchmal selbst bezeichnet habe, habe ich meine Werkschau ausbauen und online einrichten können. Dabei ist manches entstanden, was bis heute von einem hohen Wert für mich ist. Meine Werkschau hat seitdem nicht allein nur mehr aus meinen malerischen Werken, sondern von nun an auch aus Schriften und Musikalien bestanden. Somit hat sie einen ganzen Verbund von Betätigungen verkörpert, die auch heutzutage noch bei mir vorkommen.

Während einiger solcher Phasen der Erneuerung meiner Güter habe ich mein Leben geordnet und gewichtet. Zu einer verbesserten Lebensqualität habe ich dadurch bald zurückgefunden. Meine Gedanken- und Ideenwelt hat eine Stabilisierung erfahren und ihre Strahlkraft zurückerhalten.

Wie die Strahlen eines Sternes reichen meine Wikis heutzutage ins Internet hinein und machen es für einige wenige Leute auffindbar, was ich einmal gestaltet habe. Das soll etwas Fantastisches sein, was ich da geschaffen habe. Die eigentliche Mitte dieser Struktur ist einmal durch das alte Schreibprogramm verkörpert worden, welches mittlerweile abseitig in einer Kiste schlummert. Es ist bereits in einen eigentlichen Ruhezustand getreten und hat vorerst bei mir ausgedient.

Da bin ich, Mathias Schneider wohnhaft in der netten, aber durchweg auch etwas verträumten Stadt Offenburg im Landkreis Ortenau. Sie befindet sich in Südwestdeutschland am Fuße des Schwarzwalds in der Nähe von Strasbourg. Hier lebe ich seit dem Jahr 2001 wieder. Meine Jugendzeit habe ich bereits in dieser Stadt verbracht.

Künstlerisch bin ich vielfach tätig gewesen. Ich mache das bis heute gerne. Freilich erfahre ich dabei manche Phänomene, welche mich zeitweise doch schon sehr eingenommen haben. Ich habe eine reichhaltige Innenwelt zu eigen. Etwas von ihr möchte ich erhalten. Darum greife ich das Wesentliche davon mit meinen Texten auf und integriere es in meine Wikis. Auf jene Weise haben diese Dinge von mir in einer solchen Fülle und Qualität erstellt werden können, wie sie da vorhanden sind. Ich habe derweil diese Kartei als einen 'Baukasten' bezeichnet. Damit möchte ich es deutlich machen, dass seine Substanz mir als Grundmaterial für mein weiteres Wirken dienen soll. Er enthält vollkommen zurecht alles Relevante zu meinem Dasein aus den letzten Jahren.

Das Wiki 'Alchemie' ist also ein Bestandteil des Baukastens. Es soll in ihm darum gehen, meine Gedanken und Ideen zu einer modischen Art der Alchemie jetzt endlich auf den Weg zu bringen. Ich möchte das Spektrum jener hier zu verfassenden und unterzubringenden Texte jedoch klar auf den Gehalt meiner eigenen Dinge begrenzt haben. Das halte ich weitgehend ein. Zu ihnen sollen sie stimmig ausfallen und somit dazu passend sein, was mich ausmacht. Ich bin ein recht visuell veranlagter Mensch. Ein eigenes, durchweg leuchtendes Spektrum an Farbigkeit habe ich für mich zu eigen, wenn ich die Natur betrachte. Ein damit verbundenes Leuchten der Dinge möchte ich hier beschreiben. Somit habe ich es im Sinn, Ihnen zu verdeutlichen, welche Wertigkeit die Farben, aber auch die Formen für mich im Alltag haben. Das möchte ich nicht für mich behalten haben. Es stellt den Schlüssel für ein eigentliches Glück bei mir dar, welches ich dabei erfahre.

Zu solchen Sachverhalten habe ich einiges aufgeschrieben, was die Substanz davon aufzeigen soll. Das habe ich in einer einfachen Weise getan, wie es mir spontan möglich gewesen ist. Viele Stunden eines freien Schreibens habe ich damit zugebracht, sie auszuarbeiten. Das habe ich getan, um etwas Bedeutsames für Sie zusammenzustellen. Noch viele weitere Stunden werde ich voraussichtlich damit verbringen, etwas nun Gegebenes zu sichten, zu ordnen und aufzubereiten. Das mache ich gerne so. Das Ergebnis soll schließlich einmal zu einer Lesung geeignet sein.

Freilich habe ich nicht gänzlich von vorne mit dem Schreiben von Texten beginnen müssen, als ich das Wiki 'Alchemie' erstellt habe. Einige Jahre der Übung einer Sprachgestaltung habe ich damals schon vorzuweisen gehabt. Auf Basis der bestehenden Schriften habe ich alles aufgebaut und manches darum bereits von der Leserschaft, aber auch von mir erwartet sowie dafür vorausgesetzt. Inzwischen ist etwas entstanden, was um Ihr Gehör bittet. Hier sind einige der Dinge sprachlich aufbereitet worden, welche ich gerne habe. Die Verrichtung meiner Arbeit als Literat erfährt derweil gewisse Wendungen.

Ich habe es versucht, neben einer persönlichen Sichtung jener Sachverhalte der Alchemie auch mein Kunstschaffen hier zu integrieren. Ich möchte das Gegebene aus einem gewissen Blickwinkel beleuchten und stelle meine Gedankenwelt darum in einer Weise dar, welche sie in einem, ihr zugehörigen Licht erscheinen lässt. Unterdessen bewahre ich mir einen gewissen Abstand zu solchen Sachverhalten, über die ich etwas ausgesagt habe. Was ich bereits geschaffen habe, möchte ich hernach auch praktisch anwenden sowie im Nachgang daran theoretisch auswerten. Was dafür erforderlich sein wird, werde ich nach und nach einrichten, nachdem ich es aufgefunden und erkannt habe.

Meine Texte sind manchmal schon wie Spielwiesen für mich gewesen, dank denen ich mich in meiner Freizeit sinnvoll betätigen habe können. Da haben sich bald etliche Dinge angesammelt. Sie gehören einmal gebündelt. Inzwischen gehe ich vorsichtig damit um und prüfe, was davon vor mir zurecht Bestand hat, ehe ich etwas davon abändere. Das mache ich so, weil ich vormals zumeist so tiefgründig daran gearbeitet habe. Es hat doch alles davon einen Wert zu eigen. Diese Schriften sollen mir dabei helfen, zu einem Dasein, erfüllt mit Frieden und Muße zu finden. Manche Stunde des Lesens und Schreibens daran hat derweil schon ihre kontemplativen Momente für mich mit sich gebracht.

Da ich keinerlei Vorlage zur Erstellung des Wikis hier verwendet habe, haben mir ursprünglich außer jenen leeren Blättern und Dateien nichts als meine Kenntnisse um die deutsche Sprache und ein paar Erinnerungen dafür, was mein Leben ausmacht, zur Verfügung gestanden. Manches hier Beschriebene ist sicherlich noch sehr dünn in seinem Auftrag und möchte verbessert sein. Derweil arbeite ich daran weiter, die hier gegebenen Inhalte abzusichern. Ich habe dieses Wiki erstellt, ohne es wissen zu können, was es einmal sein wird. Jedoch glaube ich an einen grundsätzlichen Wert der Sprachgestaltung und ihre Resultate.

Es ist bei der Erstellung dieses Textwerks zeitweise, wie sonst auch in meinem Leben schon sehr vieles bei mir durcheinandergeraten. Ich habe mich oftmals neu sortieren müssen, um das Themengebiet eingrenzen zu können, um welches es hier im Grunde gehen soll. Da habe ich mich vielfach mutig und forsch darangesetzt und etwas zur Alchemie aufgeschrieben, was zum Teil vielleicht von einem zweifelhaften Rang gewesen ist. Das Material gehört nun gesichtet und gewichtet.

Ich habe immer wieder meine Methode angepasst, um gewünschte Ergebnisse damit zu erzielen. Ausschau halte ich dabei nach wahren Gedanken, anhand welcher ich meine Dinge fürs Leben in einer endlichen Art klären kann. Mehr und mehr finde ich sie bei einer Verwirklichung einer Darstellung des Trivialen. Seine Wertigkeit soll Bestand vor mir haben. Analog dazu, was ich grundsätzlich für mein Werk vorgesehen habe, erstelle ich meine Schriften und bekunde die Begebenheiten des Daseins von mir. Es wird von mir das eigene Leben als Beispiel herangezogen, weil ich es direkt erfahre.

Meine Texte sind vielfach durch ein einfaches Hinzufügen von Worten zur bestehenden Basis aus Schriften entstanden. Dabei sind mir meine Ideen eingekommen. So haben sich meine Schriften alsbald vervollständigen lassen. Manche Sammlung meiner Kräfte hat das bei mir ergeben. Dabei habe ich es versucht, meine Gedanken klar und deutlich auszudrücken sowie sie als ein Geflecht, bestehend aus Worten, darzustellen. Das hat einen ganzen Verbund wirksamer Dinge ergeben. Die einzelnen Knoten an einem solchen Gebilde sollen den jeweiligen Fakten entsprechen, um deren Nennung es mir gegangen ist. Solche sind zählbar erschienen und können darum zu einer ganzen Summe aufaddiert werden. Da habe ich mit ihrer Zuhilfenahme das bestehende Werk leicht überschauen können, ohne es in seiner innerlichen Struktur zu schädigen.

Jene Einfachheit des Gewebes meiner Gedanken- und Ideenwelt soll das Gewirkte ausmachen, welches meinen 'Baukasten' mit Lebendigkeit erfüllt hat. Nach jahrelanger Tätigkeit daran sind diese Schriften schließlich zu dem geworden, als was sie heutzutage erscheinen. Diese Sammlung an Texten soll nun für das Publikum des Internets freigegeben sein, damit sie von jemandem wahrgenommen werden kann. Gönnen Sie sich doch bitte beim Lesen hier eine kleine Auszeit von den Strapazen des Alltags.

Viel Freude mit einer Lesung der Texte möchte ich Ihnen nun wünschen und verbleibe

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider

Konzentration, Aquarell