Fabelhaftes

Idee

Die Dunkelheit der Welt

Erst dort, wo zusätzlich zum Licht auch ein Resonator zu finden ist, wird etwas hell sein.

Blumenstrauss, Aquarell

Dokumentation

Ein Lernvermögen

Ausgehend vom Guten wird uns Menschen etwas Eigentliches bekannt sein, das wir auch wertzuschätzen wissen. Da wird es wahr und recht sein, dass wir etwas für uns selbst Ungewohntes damit in Verbindung bringen möchten. Was da neu zu sein scheint, besitzt auf triviale Weise einen Zusammenhang mit allem anderen und ist bereits gegeben. Allein nur wir sind es, die das erst jetzt kennenlernen. Darum erscheint es so.

Idee

Realität

Der Realität entspricht der Mensch immerzu. Sie macht sein Ganzes aus, wird aber mehr als das Wirkliche sein. Ein solches kann aufgefasst werden, der Mensch würde aber nicht bar seiner selbst etwas davon ersehen können, was sie ausmacht. Eine Realität ist eine des Menschen. Sonst würde es sie nicht geben. Sie verkörpert ein Schema, mittels dem der Mensch sich das Gegebene erklärt.

Der Grund des Menschen, nach ihr zu suchen und sie für sich zu vereinnahmen, ist jener, dass er nach einer Vormachtstellung strebt. Demgegenüber ist ihr Wesen nahezu ungeeignet dazu, mit ihrer Zuhilfenahme etwas anderes als eine Verblendung zu erreichen.

Ausgehend von diesem Gedanken soll das nun im Format einer Gleichung dargestellt werden, was uns zur Definition der Realität gereicht.

[Realität] = [Wirklichkeit + Trunkenheit des Menschen]

Idee

Vermittlung eines Gedankens

Der wesentliche Motor des Menschen ist seine Sprache. Sie ist sein innerlicher Antrieb. Das, was er richtig darzustellen weiß, wird er auch vermitteln können. Dazu verleiht ihm sein Wesen die Macht, einen Impuls zu setzen und so etwas anzubringen, was gehört werden möchte.

[Sprache] = [Aussagekraft + Darstellung]

Impuls

Zur Gewöhnung an eine Wirklichkeit

Das, was wir als das Leben bezeichnen, wird uns eingegeben sein. Wir müssten es uns dazu nicht erst verinnerlichen, um es zu erlangen.

[Leben] = [Sphären eines Bestandes des Gegebenen + Wandlung der Position]

Gedanke

Die Leere im All

Das größere Eine ist ein Ganzes für das Gesamte. Es zu überschauen ist schwierig. Doch der Mensch hat eine Sache an sich, welche ihm die Worte zu manchem verleiht. Da kann er die Gegebenheiten in eine von ihrer Natur unabhängige Form bringen und sie in seiner eigenen Weise darstellen. Dazu abstrahiert er sie, dazu entledigt er sie ihrer Form. So bräuchten diese Sachverhalte nicht zu erscheinen, sind aber einem anderen Menschen als Idee davon zu vermitteln.

So wie der Mensch auf einen Berg zeigen kann, ohne selbst ein solcher zu sein, wird er auch alles andere vermitteln können, so es nur in Sichtweite gekommen ist.

[Chaos] = [Ordnung + Energie]

Impuls

Schöpfungsszenario eines Bewusstseins

Das, was wir auszudrücken wissen, können wir hernach auch bedenken. Zuerst muss es jedoch erscheinen, ehe wir uns dessen gewahr sein können, was es bedeutet.

[Ordnung] = [Bekanntes + Zuordnung zum Gegebenen]

Impuls

Zur eigenen Darstellung

Manche Leute erklären das Gegebene, indem sie es benennen. Auch ich mache das so. Dazu befinde ich mich zuhause, wenn ich allein bin, in der richtigen Verfassung, um mit mir in Klausur zu gehen. Meine Schriften zeugen davon, was ich da tue. So bedenke ich das Meinige, wie ich es dargestellt habe.

Der Grund, aus welchem ich solche Gegebenheiten gestalte, wie sie hier zu finden sind, soll der einer Aufhebung eigener Defizite sein. Mein Handlungsspektrum möchte ich bereinigen.

[Defizit] = [Begrenzung des Gegebenen + Freiheit]