Harmonische Begebenheiten

Affirmation

Dann, wenn Du einen Funken brauchst, zünde Dir eine Kerze an.

Dokumentation

Harmonische Begebenheiten

Innerhalb der Natur gibt es Gesetzmäßigkeiten, die von uns Menschen aufgefasst und verstanden werden können. Dazu ist es erforderlich, dass die Begrenzungen der Wirksamkeit derselben uns bekannt sind und auch von uns angewendet werden. Wir halten sie ein, damit uns etwas Gutes gelingt, was ihrer Art entspricht.

Das für den Autor Schneider relevante Thema einer Schwingung von festen Körpern hat bisher unabhängig davon seine Aufbereitung erfahren. Von nun an grenzt er aber jenen Bereich ein, welchen er untersuchen möchte. Ihn bezeichnet er so, dass die Festkörper allein nur kleine Auslenkungen erfahren. Das soll ermöglichen, dass die entsprechenden Schwingungen auch harmonisch verlaufen. Es soll zu keinen Überschlägen und zu keinen Sprüngen dabei kommen.

Obwohl ihm der Sachverhalt einer harmonischen Schwingung seit dem Jahr 2002 spätestens bekannt ist, hat er diesen Sachverhalt bei seinen Betrachtungen stets außer Acht gelassen. Natürlich sind genau darum auch die Ergebnisse seiner Studien so unvorhersehbar geraten. Jetzt möchte er dazu übergehen, das Prinzip der 'kleinen Auslenkung' einzuhalten. Das wird so anzuwenden sein.

Geringe Verbesserungen der eigenen Arbeitsweise können auf Dauer gesehen etwas Großes bewirken. Das ahnt Schneider und ist darum bemüht, das Erwartete zu erfüllen.

Idee

Eine Position einnehmen

Ausgehend von einer Betrachtung des Gegebenen erkennen wir uns als existente Wesen an. Zumindest würden wir nicht minder existent sein, als das unsere Umgebung ist. Damit gehen wir um. Was wir dabei vom Wert unseres Daseins erfahren können, soll uns zu einem guten Leben ausreichen.

Untersuchen wir nun das Gegebene, so können wir es vielleicht bald feststellen, dass alles seine Einwirkungen erfährt, aber auch alles seine Auswirkungen hat. Denken wir da doch einfach einmal an die Gewichtskraft. Eine solche ist gegenseitig wirksam, da jede materielle Einheit eine solche aufbringt. Da ziehen sich die Körper an, weil eine Masse nun einmal so wirkt. Daran können wir es ablesen, dass Einwirkung und Auswirkung miteinander korrespondieren. Sie stehen keinesfalls fest, sondern ergeben sich immerzu neu.

Das wird der virtuelle Anteil an der Welt sein. Er ist für unser Auge unsichtbar. Sichtbar sind jedoch die Auswirkungen davon. Auf die Einwirkungen müssen wir jedoch schließen. Sie sind ebenfalls unsichtbar. Da muss man sie berücksichtigen, wenn man etwas von der Natur verstehen möchte. Es ergeben sich zuweilen ganze Verkettungen von Ereignissen, wenn es um die Erscheinungsweise der Natur geht. Innerhalb solcher Ketten befinden wir uns in diesem Dasein und sind daran angebunden.

Wer sich davon frei machen möchte, dass er in unsinnige Handlungsweisen verstrickt wird, der mache sich auch von solchen frei, welche das bestehende System der Ordnungen anzweifeln. Er gehe in sich und bestimme es, wie es ihm vorkommt, was da für ihn gegeben ist. Dann suche er einen Weg, um damit zurechtzukommen, wie es ist. Außerhalb des Systems der Ordnungen gibt es kein Halten mehr für den Menschen. Dann verglüht er, was eine plastische Umschreibung eines unschönen Prozesses sein soll.

Nun kennen wir das Vorgegebene, wenngleich es uns vielleicht ungünstig erscheinen möchte, wie es gegeben ist. Zudem sehen wir es vor unseren Augen Geschrieben stehen, dass der vermeintliche Ausweg zu unserer Auslöschung führt. Damit muss man erst einmal zurechtkommen. Ein Dasein mit Glück hat man sich vielleicht gewünscht, aber wie kann ein solcher Wunsch unter solchen Umständen bewahrt werden?

Bestimmen wir doch einfach den Istzustand des Gegebenen bei uns. Nehmen wir jene Position ein, die uns eh zuteil gewesen ist. Da soll es uns klar sein, dass eine solche Bildsprache, wie die meine eine ist, etwas mit plastischen Darstellungsweisen deutlich macht, das einer Natur des Menschen gemäß sein möchte.

Es wäre wichtig, dass wir unsere Position an die Begebenheiten anpassen können. Dazu sollen wir uns von allen Freiheiten lösen. Solche sind allein nur virtuell vorhanden. Da wir aber eine Kontrolle des Virtuellen anstreben, müssen wir das Gegebene auch in die Hände bekommen. Da findet eine Ermächtigung des Menschen statt, wenn er es bewahrt, was ihm zuteilwird. Das soll das Nächste sein, was bei uns vorkommt. Damit umzugehen, wird den Weg des Menschen aufzeigen, wie er gerade möglich ist.

Sprachgestaltung

Die Chakren und ihre Bedeutung

Chakren werden bei Yoga und Tantra die Energiezentren des Menschen genannt. Von solchen gibt es sehr viele am Menschen. Einige davon treten symmetrisch angeordnet auf, andere sind einzig. Einige Wenige liegen direkt auf der Mitte der Symmetrielinie am Menschen. Da sind sie aufsteigend angeordnet.

Auf die Art der Chakren, ihre Position und Bedeutung soll nun gerade nicht näher eingegangen werden. Stattdessen möchten wir etwas Sprachgestaltung betreiben und uns den Begriff eines Energiezentrums erschließen. Es stellt sich zuerst einmal die Frage, was unter dem Begriff der Energie zu verstehen ist. Doch betrachten wir zuvor noch das System, in welchem wir uns einzufinden haben. Ein solches wird durch den Begriff der Ordnung gegeben. Bei ihr ist alles am rechten Platz. Davon dürfen wir ausgehen, dass das so Gültigkeit hat.

Im Folgenden gebe ich nun ein paar Aspekte an, welche für Chakren generell gelten sollen.

  • Chakren sind lokalisierbar.

  • Eine durch sie repräsentierte Energie ist von einer eindeutigen Natur, welche dem Chakra entspricht.

  • Das Prinzip einer Wirksamkeit solch einer Energieart wird durch eine Erfahrung von Harmonie am Menschen repräsentiert.

  • Der Zustand eines Chakra steht stets in einer harmonischen Beziehung zum Gesamtsystem des Menschen.

  • Die Chakren am Menschen fallen erst bei einer sie betreffenden Störung auf.

Unter einem Chakra verstehe ich eine Lokalität am Körper, die von mir zur Versenkung meines Geistes (in eine stabile Lage) verwendet werden kann. Der energetische Zustand eines solchen ist als harmonisch aufzufassen.

Die Chakren werden durch 'Tore' geschützt. Wer in sie eindringt, der wird mit ihrer Energieart geflutet. Es macht keinen Sinn, hiervon berauscht zu sprechen. Es hat nicht jedem Menschen auf die gleiche Art gutgetan, was dabei zu erfahren ist.

Ohne eine Einheit des Menschen und die Tugend seiner Lebensführung würde es nicht zu gewährleisten sein, dass der Mensch ein Glück erfährt. Da die Chakren Instanzen menschlicher Harmonie sind, wird eine solche auch der wahre Schlüssel zu einem Zugang zu ihnen sein. Es empfiehlt sich also, über eine Einheit des Menschen zu meditieren. Alles Weitere würde nicht mehr unserem Ermessen obliegen. Darum kann man es zurecht so sagen, dass eine Aufgabe der 'Freiheit' für die Gewinnung der Einheit erforderlich wäre. Ohne eine Einheit aber wird keine Harmonie freizusetzen sein.

Ein System des Zwangs ist überkommen und führt allein nur zur Anwendung falscher Prinzipien. Das Gute geht auch mit etwas Gutem einher.

Sprachgestaltung

Zum Schluss kommen

Eine Annahme treffe ich zur Bewertung des Gegebenen. Die Welt wird anhand der Kenntnisse des Menschen von ihm (ab-) gebildet. Im Kleineren gesprochen bewirkt das seine Teilhabe. Dazu wendet er eine Sprache an. Deren wahre Gesetzmäßigkeiten sind zum Teil ungewiss. Etwas lässt sich dazu jedoch festmachen. Davon sollen die folgenden Sätze handeln.

Feststehende Gedanken zur Sprache von uns Menschen kommen nun zum Vorschein.

  • Alles, was wir wissen, ist aus unserer Sprache hervorgegangen.

  • Das Wort ist die Grundeinheit zur Bildung unserer Sätze.

  • Worte prägen sich uns Menschen kognitiv ein und stellen Zugänge zu eigentlichen Vorstellungen dar.

  • Wir Menschen sprechen und schreiben gewöhnlich in einer uns vertrauten Manier. Eine Umgebung, aber auch eine Innenwelt prägt uns Menschen.

  • Eine Auffassung kosmischer Begebenheiten ist der sprachlichen Ordnung bei uns nachzuordnen.

  • Wahrheit ist eine menschliche, aber keine sprachliche Eigenschaft.

  • Der Mensch bildet sich am Wort, aber auch durch das Wort bildet er etwas.

  • Jedes Wort ist eine einzigartige Entität aufgrund seines Klanges.

Zur Bedeutung der Worte gilt es festzustellen, dass sie durch Beispiele, Beschreibungen und Umschreibungen definiert werden kann. Also sind das Wort und seine Bedeutung voneinander zu trennen. Das Wort ist gegeben, eine Bedeutung kann und soll variieren.

Wenn nun aber allein nur die Worte durch ihren Klang gegeben sind, alles Weitere aber aus Erfahrung resultiert, dann ist es auch eine absolute (abgeschlossene) Größe, was da erscheint. Dagegen sind die mit Zuhilfenahme der Sprache gebildeten Resultate Erscheinungsweisen der Natur und den realen Begebenheiten eines Lebens nachzuordnen. Somit sind sie relativer Art und stehen mit der Umgebung, dem Dasein in ihr und unseren Betätigungen in Verbindung.

Unter einer Bildung verstehe ich es, dass man zur gegebenen Situation das zum Leben Erforderliche leistet. Ohne Worte arbeiten wir, haben aber dabei doch Wahrnehmungen an uns getragen. Sie fassen wir auf, bewerten mit Ihnen das Gegebene und handeln danach, wie es gemäß der entsprechenden Sachverhalte Sinn hat. Das, was wir hernach besprechen, nährt sich aus dem uns Bekannten. Dank unserer Kenntnisse der Sprache ist uns das möglich.

Sprachgestaltung

Eine Feder und ihre Rückstellkraft

Der menschliche Leib ist mit Kraftwirkungen beaufschlagt. So kommt er vor. In einem gesunden Rahmen bewegt sich der Mensch, sobald diese Kräfte bei ihm miteinander harmonieren. Zu diesem Sachverhalt möchte ich hier etwas schreiben.

Wir denken uns den Menschen als materielle Struktur, die mit virtuellen Begebenheiten beaufschlagt ist. Da wirken Impulse, Momente und Kräfte an uns. Es kommt zu Bewegungen, mancher Ruck geht zuweilen durch uns.

Dagegen bringt der Körper einen Widerstand auf. Das soll die Masse sein, welche das vollzieht. Ihre Trägheit ist unser Schutz gegen alle Arten äußerlicher Einwirkungen. Da ergibt sie einen Puffer. Mental können wir unseren Leib ansprechen und so diese Masse steuern. Dazu bewegen wir uns, darum nehmen wir eine gute Haltung ein, wenn wir sitzen.

Da sind aber auch Sehnen und Bänder am Menschen vorhanden. Solche bringen ziehende Kraftwirkungen zustande und ergeben eine Körperspannung. Eine solche macht es aus, was wir als die Stärke eines Menschen bezeichnen. Ihr gesundes Maß ist wiederum jenes, das sich in Harmonie zum Gesamtsystem befindet.

Solche Sehnen und Bänder haben ähnliche Eigenschaften an sich wie Federn. Sie stehen unter Spannung. Da wird es gut sein, dass man etwas nachlässt und sich diese Federn wieder in ihre Ruhelage bewegen können. Eine Ausrichtung des Leibes soll dem gerecht sein.

Dokumentation

Eine Auswirkung beschauen und zurückführen

Das Feuer hat zuweilen lichterloh gebrannt. Da ist es für lange Zeit nicht wieder ausgegangen. Alles hat es verzehrt, was dafür bereitgestanden hat. Manchen warmen Lufthauch hat das freigesetzt. Da sind die Winde herbeigekommen und haben die Flammen gestärkt. Einige Asche ist davon übriggeblieben, was vom Feuer zerfressen worden ist. Dazwischen liegen Restbestandteile des Materials, in schwarzen Kohlenglanz sind sie gekleidet. Etwas Rauch ist noch eine ganze Weile in der Luft gewesen, solange die Glut noch geglommen hat. Gase sind ausgetreten, die Szenerie zeugt von einem trügerischen Idyll einer vergangenen Feuersbrunst.

Mit einer solchen Beschreibung einer Auswirkung möchte ich hier beginnen, das Wesen einer Naturerscheinung aufzufassen und es darzustellen, wie es dazu gekommen ist, was da geschieht. Dazu habe ich eine einfache, verbale Formulierung für den Sachverhalt eines Brandes gewählt. Kurzzeitig sind meine Gedanken dazu aufgekommen, sodass ich sie bald notieren habe können.

Eine Bewertung dieser Begebenheit möchte ich dazu gerne ergänzen dürfen. Es ist noch nichts umsonst geschehen auf dieser Welt. Alles hat seine Bewandtnis, aufgrund derer es vorgekommen ist. So wird auch das Feuer erst entstanden sein, als ein Zündfunke das Material angefangen hat zu zersetzen. Da soll es eine Analogie zu anderen Begebenheiten sein, welche gleichermaßen natürlich erscheinen und zuweilen einfach gegeben sind.

Alles an der Natur widerstrebt einer Instabilität. Genauso kann man es sagen, dass alles einer ruhigen Lage zustrebt. Da hat das Feuer nicht allein nur gebrannt, es ist auch rechtzeitig wieder ausgegangen. Es hat sich seinen Anteil am Ganzen genommen, aber im Grunde geschah das unter Zwang. Da ist das Feuer eingesetzt worden und hat sich nicht dagegen zu erwehren gewusst.

Alle Dinge fallen auf sich zurück, sobald man sie belassen hat. Da ordnen sie sich gemäß ihres Bezuges und ihrer Kraft dem anderen Vorgekommenen hinzu und liegen da. Alles geschieht auf diese Weise in der Welt. Das Leben ist einer Brache entsprungen, nicht ohne dabei eine solche urbar für die eigenen Lebenszwecke zu machen. So hat das Leben in die Natur eingegriffen und sich Raum verschafft. Aus Leben ist Leben entsprungen, die Welt hat sich unterdessen von einem öden Flecken in ein halbes Paradies gewandelt. Da ist das Feuer noch immer darin enthalten, es ist auch vorgekommen und hat alles Greifbare niedergebrannt. Aber die Rhythmen der Natur sind solche, die sich in Einklang mit dem Gegebenen verhalten. Da wird auch ein Feuer hingenommen. Schließlich kommt es ja allein nur dann vor, wenn es zurecht dagewesen ist.

In einem solchen System ist der Mensch erschienen und hat sich über das alles erhoben. Da ist der Mensch imstande zu einer Vernichtung der eigenen Existenzgrundlage. Dass er davon nichts haben würde, kann man kaum feststellen. Jene Leute, die mit Maschinenkraft die Natur um ihre eigentümliche Eigenschaft der Vielfalt beraubt haben, sind dadurch oftmals sehr reich geworden. Wer die Natur ausnutzt und ihr alles genommen hat, was sie erhält, der wird dafür mit mannigfachen Besitztümern belohnt und ausgestattet.

Da ist der Mensch einem Feuer zwar ähnlich, wenn man seine alles versehrende Kraft betrachten möchte, aber er ist kein natürlicher Anteil der physikalischen Emanation, schließlich kennt er doch keine Grenze für sein Tun. Da buddelt er mit Baggern immer tiefer in der Erdkruste herum und holt die absonderlichsten Dinge hervor. Dafür ist er berühmt, sein Forscherdrang hat noch keine Grenze eingehalten. Da überwindet er die Schwellen seiner ursprünglichen Vernunft und erweitert seine Möglichkeiten unentwegt.

Dokumentation

Information ist Energie

Es soll zwei Quellen der geistlichen Stärke eines Menschen geben, die er ansprechen und für sich gewinnen kann.

  • Eine Besinnung auf die Natur und ihre Kraft der Erhaltung des Lebens.

  • Eine Besinnung auf das eigene Wesen in seinem Einklang mit dem transzendenten Geist des Göttlichen.

Alle anderen Arten der Erzeugung eines Bezugssystems sind aufwendiger als diese zwei. Sie setzen mannigfache Umstände und Konstruktionen voraus, wie es sie im Grunde gar nicht zu geben bräuchte. Da hat der Mensch es doch getan und sich frei von seinem Glauben gemacht. Seine Hoffnung ist darum vergangen und er findet immer stärkere Freude an den verwerflichen Aspekten solcher Umstände. Da er aber sein Gemüt mit seiner Freude kaum stabilisieren können wird, bricht das alles, was er für sich geschaffen hat, gemäß der Natur zusammen und da es auch bar einer Auffassung geistlicher Gegebenheiten ist, hat er auch keinen Nutzen davon, dass es das tut.

Da wird er zu einem Genießer von Früchten, für die er nichts gekonnt hat. Er hält sich am Tropf seiner eigenen Natur und ist doch bar eines Verstandes für das Gesamte. Einen neuen Umweg hat er da zur Gewinnung von Beschäftigung für sich alsbald aufgetan. Er lernt es auf das Glück im Leben zu verzichten und verspielt es. Vieles, was benötigt wird, beschafft er sich durch einen Handel mit Arbeit. Da nimmt er für sich eine Position ein, in welcher er bestenfalls seinen Zustand ertragen kann. Reich wird er darüber hinaus auch. Groß ist sein Paket, gar viel hat er in den Händen. Da täuscht ihm seine Macht über solche Strukturen eine Befähigung seines Wesens vor und er labt sich an der entsprechenden Phantasie von sich. Seine Existenz ist dabei verlorenzugehen, aber er schlägt nötigenfalls um sich und schreit ganz laut. Da erlischt es, alles vergeht und verliert sich im Staub. So ist der Mensch zwar nicht gemacht, aber so ist er geworden. Eine Aufgabe hat er keine für sich gefunden, sein Weg ist ihm nicht verstellt worden.

Dokumentation

Ordnung und Ästhetik

Die Welt ist eine Brache, welche der Mensch aufzuwerten versucht. Da stellt er seine Bedürfnisse über alles. Groß muss sein Hunger sein, schließlich bewirtschaftet er nicht allein nur seinen Garten. Groß muss sein Durst sein, in Anbetracht dessen, wie tief jene Brunnen sind, welche er gebohrt hat. Da ist die Natur gegeben und der Mensch hat sie verschandelt. Seiner Vorstellung gemäß hat er das getan.

Da wird es eine Schande sein, dass die Menschheit das zugelassen hat. Eine Schande aller muss es sein. Es ist dazu nicht notwendig, es getan zu haben. Es genügt schon aus, wenn man es geduldet hat. Man kann nicht allein nur etwas absichtlich tun, man kann genauso absichtlich wegsehen. Das würde nicht zu verzeihen sein. Wir Menschen können uns zwar alles gegenseitig verzeihen, aber dadurch würde die Welt auch nicht wieder ins Lot kommen. Eine Lebensgrundlage geht verloren, derweil fressen wir uns nochmals satt. Prall sind unsere Backen. Doch alles nimmt sein Ende. Da strebt der Mensch seinem Niedergang entgegen. Die Krone der Schöpfung hat ihren Kopf verloren.

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Eine Freiheit des Herzens

Dann, als ich frei darin gewesen bin, mir eine Arbeit zu suchen, habe ich lange Zeit nichts gefunden, was ich zur Besserung meines Lebensglückes leisten habe können. Da habe ich mich an die Worte eines älteren Mannes erinnert. Er hat mir einmal gesagt, dass das Naheliegende von höherer Wertigkeit für einen jeden sei, als es das Entfernte sein kann. Darum bin ich erst einmal in mich gegangen und habe mir mein Leben angesehen, wie es ist.

Immer dann, wenn die Menschen etwas zu mir gesagt haben, was einem Ratschlag gleichgekommen ist, habe ich mir ihre Worte angehört. Da sind sie alsbald wieder vergangen. Manchen Schall hat das mit sich gebracht. Meine Ohren schlackern heute noch davon, was man da an mich herangetragen hat.

Eine Handlung habe ich bei mir einführen wollen, als das alles nichts gebracht hat. Ich habe mir das zu bewahren versucht, was mir zu eigen gewesen ist. Verschlechtern habe ich mich nicht wollen. Zudem habe ich mich bewährt, wo das möglich gewesen ist. Da bin ich auf die Ideen der anderen Menschen eingegangen und habe vieles probiert, um meine Lebensqualität zu verbessern. Sie stellt einen profunden Schutz für die Gesundheit eines Menschen dar.

Meine damalige Situation ist davon gezeichnet gewesen, dass ich keine Chance auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen habe. Da habe ich es drehen und wenden können, wie ich es gewollt habe. Es ist nichts zustande gekommen, was eine Besserung bedeuten würde.

Darum bin ich heimgegangen und habe im inneren Kreis meiner Wohnung nach einer Festigung meiner Situation gesucht. Für mich hat sich nichts ergeben, das ich für andere tun darf. Also habe ich danach getrachtet, wenigstens etwas für mich zu tun. Da ist es wie ein bedeutender Moment gewesen, wann immer ich den nun folgenden Grundsatz befolgt habe.

Ich möchte mich nicht verzetteln. Keine Aufgabe nehme ich an, die meiner eigentlichen Aufgabe entgegensteht. Auch werde ich keine große Reise unternehmen oder sonst irgendwie etwas tun, das meiner Erfüllung widerstrebt. Oh, zu diesem Moment habe ich mannigfache Defizite gehabt und das auch gewusst. Im Banne der Gefährdung bin ich gestanden und habe mich zu sammeln versucht. Ab da habe ich vornehmlich daran gearbeitet, mich zu stabilisieren, zu fördern und zu stärken. Die Prämisse dabei ist es gewesen, dass ich diese drei Kräfte der Psychologie so in mein Dasein integriert habe, dass sie in die Glyphe 'Bewahren und Bewähren' hineingepasst haben. Ich habe sie also in die Grenzen davon integriert, was für mich 'Bewahrung und Bewährung' bedeutet. Dabei sind das zwei voneinander unabhängige Größenordnungen geblieben.

Eine Bewährung erfolgt bei mir stets auf jener Basis des Bewahrten. Dabei setzt es etwas frei, das mir schon so manches Gute ermöglicht hat. Da ist das solchermaßen entstandene Gute von mir angenommen worden. Es ist sozusagen wie das Pferd und der Reiter. Der Reiter kommt voran, wenn sein Pferd geht. Das Pferd trägt ihn mit sich. So bin ich auf der Bewahrung dahingeritten und habe mich ihr gegenüber zu bewähren versucht.

Der Weg des Herzens ist keiner, den man begehen muss. Aber man hat ein Herz. Da sind es wir, die gegangen sind, ohne es aufzugeben. Das Herz hat uns derweil getragen und so manches hervorgebracht. Wie der Reiter auf dem Pferd eine Umgebung erkunden kann, so hat der Mensch, getragen von seinem Herzen, manches aufgefunden und verstanden, das ihn ausmacht und bedingt. Da ist er vorgekommen und erschienen. Er hat sich gezeigt und ist dagewesen. Köstlich ist es da, dass er mehr und mehr vorangekommen ist. So ist es auch mir geschehen. Jeder Tag der Beständigkeit hat mich näher an mein eigentliches Glück herangeführt.

Dokumentation

Verbannung ins Diesseits des Raumes

In einer Strafanstalt hat es der Wärter leicht, die Insassen zu schikanieren. Da kann er seine Phantasie ausleben und das ist auch so gewollt. Er teilt ihnen das Essen zu und bestimmt über die Portion. Er teilt ihnen den Ort zu, wo sie sein können, und bestimmt über das Licht, in welchem sie sich befinden. Zuweilen fügt er ihnen auch manche Beschallung zu. Da schlagen die Türen, der Riegel wird vorgeschoben und das Schloss betätigt. In einem solchen Schloss befindet sich seine Zelle, in ihr ist er gefangen. Da erfährt er es erstmals, was Freiheit ist. Er erfährt sie, weil sie ihm abhandengekommen ist. Er spürt sie, weil da ein Vakuum vorkommt, das alles beinhaltet, alles außer der Freiheit eben ist daran zu finden.

So hat er Füße, aber kann allein nur ein paar Schritte weit gehen. So hat er Hände, aber er könnte in solch einer Umgebung nicht viel mit ihnen anfangen. Es ist ihm also alles genommen worden, was er hat. Derweil muss er achtgeben, dass er in seiner Lage bei Verstand bleibt.

In einer Phase der Arbeitslosigkeit hat der Amtsträger es leicht, die Arbeitslosen zu schikanieren. Da kann er seine Phantasie ausleben und das ist auch so gewollt. Er teilt ihnen ein Geld fürs Leben zu und bestimmt über die Portion. Er teilt ihnen den Ort zu, wo sie sein können, und bestimmt über ihr Potential, welches ihnen noch verblieben ist. Zuweilen fügt er ihnen auch manche Sperre zu. Da haben für eine ganze Zeit keine Münzen mehr im Beutel geklungen, der Brotkorb ist höher gehängt worden und der Gürtel muss enger geschnallt werden. In solch einem Moment bleibt die Küche kalt. Man darbt und leidet Not. In diesem Zustand verbleibt man. Da erfährt man es erstmals, was Freiheit ist. Man erfährt sie, weil sie abhandengekommen ist. Man spürt sie, weil da ein Vakuum vorkommt, das alles beinhaltet, alles außer der Freiheit eben ist daran zu finden.

So hat er zwar seine Füße, aber kaum ein geeignetes Schuhwerk beschaffen können. Wie soll man so unter die Leute gehen, ohne dafür verachtet zu werden, wer man ist! - So hat man Hände, aber nichts darinnen, um es mit anderen zu teilen. Man fällt in seiner Sozialisation herab und wird doch nicht abgefangen oder in seinem Fallen gebremst. So ist einem alles genommen worden, was er hat. Derweil muss er achtgeben, dass er in seiner Lage bei Verstand bleibt.

Impuls

Gesundheit - Unverträglichkeit - Krankheit

Was dem einen das höchste Gut gewesen ist, weil er davon gekostet hat, das verkörpert für andere eine Quälerei, weil ihr Leben es sie vermissen lässt. Da sind sie krank gewesen und haben das nicht zu ändern gewusst. Mancher hat das als Leiden verstanden, andere haben darunter gelitten, dass man sie für leidend erklärt hat. Da ist ihnen alles genommen worden, was sie gerne haben. Man hat sie verachtet und ihnen alle Klasse abgesprochen. Dafür hat manches Menschen Sprache viele Begriffe, weil es je nach Ausdrucksweise viele solcher Formulierungen gegeben hat, aufgrund derer andere Menschen aus dem Licht genommen werden können. Da hat sich die Spreu vom Weizen getrennt und ist verbrannt worden oder gleich in den Dreck gefallen. Egal soll das sein. Man hat die Spreu für nichts gebraucht. Dabei wäre sie doch ein wesentlicher Bestandteil einer Pflanze.

Da hat mancher sich davor zu schützen versucht, wie die Menschen miteinander umgehen. Er hat sich nichts gefallen lassen und ist darum straffällig geworden. Da hat man ihn für unverträglich erklärt und weggesperrt.

So ist unsere Gesellschaft zu einer in Klassen geteilten worden. Während die einen für unverträglich gelten und weggesperrt werden, hat man die Kranken unterdrückt, damit sie nicht auf die Beine kommen. Derweil erfreut man sich der besten Gesundheit.

Dokumentation

Ein schaler Geschmack

Absurd erscheint es mir noch immer, wenn die Menschen das Positive betonen. Ich möchte frei von Manipulation sein. Da habe ich es sehr geschätzt, wenn jemand gearbeitet hat. Dabei haben die Leute nichts gesprochen. So sind Momente gekommen und Momente gegangen, aus denen man schlau geworden ist. Wie sehr aber schmerzt doch das überzählige Wort. Es wäre gleich, welche Attribute sich die Menschen gegeben haben. Was einer nicht gewollt hat, das müsste er auch nicht annehmen. Da hat es nicht geschadet, wenn einer einmal nichts gesagt hat.

Dokumentation

Eine Matrix aus Annahmen anfertigen

Was eine Annahme ist, dass haben wir Menschen schon so oft verworfen. Da hat sie uns mit Sicherheit nichts eingebracht. Aber so sind wir zu nichts gekommen, was uns zu denken geben soll. Besser wäre es da, etwas gelten zu lassen. Anstatt die Worte zu nivellieren, sollen wir ihre Bedeutung verstehen und somit etwas Wahres ergründen. Da wird es uns auch so ergehen, wie wir mit den Dingen umgegangen sind. Ohne einen Sachverhalt richtig aufzufassen, könnten wir nichts verstehen. Da könnte es nicht der Verstand des Menschen sein, der es ausgemacht hat. Vielmehr wäre seine Aufmerksamkeit zu bekunden, damit er zu Verstand kommt. Da sind jene Menschen gerne einmal aufgewühlt, deren Auffassungsgabe gerate unter einem Defizit an Ordentlichkeit gelitten hat. In einer Welt, deren Wirklichkeit geordnet ist, ist die Verordnung der Grund für eine jede Unruhe beim Menschen. Dadurch wird sein Glaube erschüttert. Er kennt sich aus und plötzlich soll alles anders sein. Was soll er damit anderes anfangen als unzufrieden zu sein?

Aus diesem Grund trifft er eigene Annahmen und entscheidet sich für seine Feststellungen. Da weicht er von der Norm bald schon ab. Er geht eigene Wege und kommt dabei mehr oder minder gut klar. Jedoch wird ihm sein Umfeld nichts soufflieren können, falls er einmal nicht weitergewusst hat. Da muss er erst recht in sich gehen und seine Situation begreifen. Dazu klärt er seine Gedanken. Wie aber geht der Vorgang bei uns, der es bewirkt, dass sich die Gedanken von uns zur Klarheit hin bewegen?

Nähren wir doch den Geist von uns. Geben wir ihm das Futter, das er braucht. Dazu interpretieren wir Wahrgenommenes und geben es kund, was es ist. Wir bekennen uns zu unserem Gedanken, indem wir ihn leben.

Der Sachverhalt, dass die Gedanken im Geiste des Menschen als dessen Bewusstsein und damit als ein Spiegelbild des Wirklichen erschienen sind, soll manches klären, das sich auf uns ausgewirkt hat. Da stellen wir es bei uns fest, dass wir etwas vernommen haben und geben das zu. Wir stellen uns dem Bedenken und gehen aufrecht damit um, wer wir sind. Dazu haben wir es angenommen, dass man uns sieht und vernimmt. Man hat uns vielleicht nicht immerzu gut verstanden, aber man hat uns doch gehört. Wir haben nicht immerzu mit unserer Gestalt ein Gefallen bei anderen Leuten freigesetzt, aber wir sind doch nicht dauerhaft zu übersehen gewesen. Darum sind wir vorgekommen, weil wir erschienen sind. Damit ist ein Anteil der Matrix eines Menschen bereits angesprochen. Wozu aber soll eine Matrix gut sein?

Das möchten wir offenlassen, was die Wertigkeit der Matrix im Leben als Mensch ausmacht. Aber wir bestimmen es, dass sie eine Wertigkeit hat. So sagen wir es auch, dass es sie gibt, denn was soll eine Wertigkeit anderes bedeuten? - Damit ist sie gegeben und bestimmt.

Dokumentation

Zeitliche Unwägbarkeiten

Eine Zeit des Menschen wäre im Verbund mit seinem Dasein aufzufassen. Allein nur so soll sie wahrgenommen werden. Da wird sie keine variable Größe sein. Man kann seine Aufgaben angehen, indem man einen Rahmen für sie erwählt. Dann, wenn ich nicht getrödelt habe, erledige ich meine Aufgaben unmittelbar. Meine Geschwindigkeit ist derweil keine gewesen, weil ich meinen Bezug auf mich dabei gelegt habe. Man könnte nicht zugleich bei sich sein und sich von sich entfernen. Aus diesem Grund bestimme ich für mich keine Hektik, sondern ich strebe nach einer solchen Vollkommenheit, welche sich dank der Vollständigkeit meiner Handlung ergibt. Da ich sie direkt ausführe, könnte man auch nicht sagen, dass ich langsam sei. Ich handle überlegt. Ob das ein Fehler sein wird, das soll dahingestellt sein.