Der einfache Mensch

Impuls

Eine Hinwendung zum Geistlichen setzt einen gewissen Bedarf an Verständnis für das Seelische eines Menschen voraus.

Dokumentation

Das natürliche Gut eines Menschen

Alle Menschen sind eigentliche Illusionisten. Erst als solche wären sie richtig zu verstehen. Mit Sicherheit kann niemand sagen, dass er Recht hat, wenn man es ihm nicht zugestanden hat. Da bedarf der Mensch mancher Worte, um seinen geistlichen Kosmos zu entfalten. Manche Weltsicht ist ihm zu eigen. Von ihr ist er dabei ausgegangen, wenn er etwas gesprochen hat. Da spannt er seine Netze aus und erhofft es sich, damit etwas Gutes zu bewirken. Manchen Fisch möchte er so fangen.

Doch zuweilen zerreißen die Fische seine Netze. Da muss er sie einholen und reparieren. Dazu geht er zu sich in seine Werkstatt. Dort hat er das Material zur Verfügung, welches er dazu braucht. In dieser Zeit hat er zwar keine Fische mit den Netzen fangen können, aber er hat doch manche Hoffnung zu eigen, dass sich so sein Ertrag wieder erhöhen wird.

Impuls

Zur Kosmologie eines Menschen

Ausgehend von der phänomenalen Wirklichkeit dieses Daseins, wie sie von uns Menschen erfahren wird, verursacht die Natur eine Fülle an Eindrücken bei uns. Das sollen die Begebenheiten sein, welche wir nicht außer Acht lassen könnten, wenn wir einen Menschen richtig verstehen möchten. So soll es wahr sein, dass wir das Gegebene, wie es uns bekannt ist, daran festmachen und dadurch ein Bild davon erhalten, welches auf die Situation zutrifft, die es ausmacht. Da gehen wir zuweilen die Beschreibung der Begebenheiten seines Kosmos auf eine einfache Weise an. In einem solchen kommt er vor, da wird er ihn auch bedingt haben. Da wäre er als ein Subjekt zu erkennen, welches mit einer Wahrnehmung und mancher Tatkraft ausgestattet sein wird.

Scheinbar übergeordnet dazu befindet sich der Mensch in der Welt und erschaut sie. Da stellt er etwas von ihr dar, wie es ist. Das soll die zur subjektiven Wahrheit übergeordnete objektive Sachlichkeit sein, welche dadurch verkörpert wird. Sie ist übertragbar, während das Subjekt einzig ist. Das Subjekt bleibt jedoch, was es ist, und schöpft die objektive Sachlichkeit durch Erfahrung. Da wird dem Menschen etwas von der Welt bewusst sein.

Der Sachverhalt, dass ein Dasein als Mensch dank einer Untersuchung der natürlichen Aspekte jener Begebenheiten seines Lebens zu erschauen wäre, soll den Nutzwert des Trivialen offenbaren. Ein solcher besteht viel eher, als es die speziellen Eigenschaften seiner Existenz vermittelt haben. Da bricht der Mensch das ihm Bekannte mitunter auf seinen wahren Anteil herunter. Das lässt ihn reifen, dabei findet er sich zurecht. Da löst er sich in den Gedanken alsbald vom allzu Speziellen und befindet das solchermaßen Erreichte für gut. Wegen einer Durchsicht der einfachen Begebenheiten seines Daseins kommt er gegenwärtig sogar zu mancher Einsicht. Da besteht er gemäß der gerade bei ihm vorhandenen Klarheit mit seinen Dingen.

Er kann das situativ erscheinende Gute bald bei sich überschauen. Da klärt sich sein Geist auf. Manche Idee zum eigenen Leben wird von ihm entwickelt, erkannt und umgesetzt. Das verhilft ihm zu einem Lebensglück. Es kommt ein Mensch wegen seinen Erkenntnissen in der Welt als ein Gestalter des Gegebenen vor. Unterdessen hat er weiterhin sein Leben zu eigen, welches von ihm vollkommen zurecht als schön bezeichnet werden darf.

Der Bereinigung seiner Kenntnisse über das Leben hat er es zu verdanken, dass sein Dasein für ihn gut zu führen sein wird. Manches davon hat er berichtigt. Da werden seine Belastungen durchweg erträglicher für ihn ausfallen. Er hat sich vormals dazu aufgemacht, um sich vom Überkommenen zu befreien.

Instruktion

Eine Regel einhalten

Alles ist schon da. Du brauchst es allein nur aufzufinden, um es zu erlangen. Das soll gerade auf der Ebene des Mentalen so gelten. Mache Dich für sie doch endlich bereit.

Um es sehen zu können, was eine solche Sache ausmacht, lass ab von Deinen Augen. Erwähle Dir einen gut geeigneten Fokus und lass alles angestrengte Handeln sein. Es soll allein nur um die Fertigkeit gehen, etwas in Augenschein zu nehmen. Nimm all Deinen Mut zusammen und mache das auf eine Weise wahr, wie sie Dir eingegeben ist. Lass ab von allem überbordenden Kraftaufwand. Deine Augen werden es Dir zu danken wissen. Lass auch ab von dem Versuch, alles sogleich schon zu erkennen. Dein Geist wird es Dir danken.

Erblicke die Sache, welche Du in Augenschein genommen hast, unvermittelt. Erwähle einen solchen Gegenstand für Dich. Nimm ihn von Zeit zu Zeit dann auch in die Hand.

Deine Augen sind müde, wenn sie nichts mehr sehen wollen. Schließe sie darum von Zeit zu Zeit.

Impuls

Vom geringsten Guten

Im Leben suchen wir Menschen nach der Wahrheit, welche uns vorgegeben ist, und hinterfragen darum die Welt mit ihrer Erscheinungsweise. Da hören wir von vielen Menschen, was sie für sich brauchen und verstehen es auch, dass das wahr sein wird. Was uns jedoch nicht immerzu eingeleuchtet hat, soll die Fragestellung sein, wie das alles zusammengeht.

Betrachtet man die Ansätze der anderen Menschen für deren Leben, so kann man es heutzutage oftmals feststellen, dass ihnen die Freiheit sehr wichtig ist. Sie meinen damit eine allgemeine und generelle Freiheit, vor allem aber ihre eigene. Was aber hat das zu bedeuten?

Impuls

Eine Getriebenheit und deren Auflösung

Ein Mensch hat es im Leben immerzu mit allem zu tun, was vor Ort gegenwärtig erschienen ist. Damit muss er umgehen. Er soll und möchte sich seinen Platz in der Welt erhalten. Darum behauptet er einerseits seine Position, andererseits versucht er von ihr aus seinen Bedürfnissen gerecht zu sein und das Notwendige dafür zu leisten, um sie sich erfüllen zu können. Gehen wir doch einfach einmal davon aus, dass die vorhandene Position von uns auch eine günstige sein wird. Da kann das Leben als Mensch auf eine glückliche Weise verlaufen.

Idee

Ein Reset

Dann, wenn alles bei uns gut geworden ist, bedürfen wir Menschen scheinbar keines Fortgangs des Gegebenen mehr. Ein solcher findet jedoch auch weiterhin statt und so wird alles bald anders sein. Da setzen wir uns endlich hin und festigen das Gegebene. Das soll für uns ein Lebensglück erhalten. Dabei kommen wir zur Ruhe. Jener Moment des Rastens sorgt kontinuierlich für Verbesserungen bei uns.

Dabei stabilisieren wir uns mental. Ein Setting von uns führen wir freimütig durch. Dazu gehen wir die aktuellen Begebenheiten in den Gedanken durch und machen es fest, was uns bedingt.

Gedanke

Ein inneres Leuchten

Der Glaube eines Menschen rührt von der Gewissheit seiner Hoffnung her. Er setzt auf das, was er hat und liebt. In seinem Leben geht es um eine Erfüllung des Moments mit dem Guten davon. Darum hat er sich wieder und wieder gerne für das Leben mit seinen Aufgaben bereitgemacht.

Idee

Ein paar Worte zur Stabilität

Das Stabile am Menschen wird durch ihn hervorgerufen, wann immer er das Gegebene anerkannt und bewahrt hat. Dabei formt sich mit der Zeit bei uns eine Vorstellung davon aus, was da vorkommt. Setzt der Mensch die Begebenheiten seines Daseins erst einmal als zueinander gleichwertig an, so wird manches dadurch begünstigt.

Idee

Die Sicht eines Menschen

Der Autor Schneider hat zeitlebens wieder und wieder seine Mitmenschen besser zu verstehen versucht. Das ist ihm dank einer Zuhilfenahme der Vorstellung einer Sicht dieser Leute manchmal auch gut gelungen. Da hat er es sich ausgemalt, welches Bild des Gegebenen für sie wahr sein wird. Aufgrund derer Position hat er den Grund ihrer Worte zeitweilig festmachen können.

Da Schneider eine ganzheitliche Art der Betrachtung des Gegebenen verwirklicht hat, gewichtet er die Begebenheiten seines Lebens auch dementsprechend. Da sieht er den Menschen nahezu immer als befangen an. Er schreibt ihm vollkommen zurecht ein Subjekt ein, welches auf die Situation reagiert, in welcher ein Mensch sich gerade befindet. Doch damit soll das Ganze noch nicht umfassend beschrieben sein. Bei der Schau seines Wesens tritt dessen Gestalt primär zum Vorschein, weil wir ihn so angesehen haben. Da nimmt er es auch wahr, als was man ihn anerkennt.

Dokumentation

Die Maschine lauffähig machen

Zurückliegende Zeiten meines Lebens beschaue ich zuweilen, wenn es mir gelungen ist, mich an sie zu erinnern. Da habe ich die Erfahrungen nochmals zugeordnet und etwas davon klären können. Meine Erinnerungsfähigkeit ist gut, meine Reaktionen sind passend gewesen. Aus meiner Sicht sehe ich es mir an, wenn ich das so ausdrücke. Es ist die einzige Sicht, zu welcher ich berechtigt bin.

Mitunter formuliere ich während solcher Momente Gedanken aus. Da spiegelt mir die Erinnerung etwas in bewusster Weise wider, zu dem ich etwas sagen kann. Das mache ich dann gerne. So finde ich zu meinen Worten für die jeweiligen Sachverhalte. Da habe ich nicht allein nur ein Gesicht, ich habe auch eine Seele. Eine mir zu eigene Gemütslage besitze ich obendrein. Sie bestimmt über das, was mir angenehm und möglich ist, mit.

Mit mir gehe ich dabei um. Da ist das Bewusstsein von mir weder dominant noch zurückgedrängt vorgekommen. Ich beschaue in unbewusster Weise die Erinnerungen. Da habe ich sie meinem Bauch zugeordnet. Aus ihm kommen sie hervor. Darum sind sie von unbewusster Natur gewesen. Da wird es auch bald klar sein, wie mit ihnen umzugehen ist. Ich nehme das an, was mir eingegeben ist. Habe ich es vollständig angenommen, dann wird es auch der Wahrheit meines Herzens gemäß sein. In diesem innerseelischen Dreiklang von Herz, Kopf und Bauch erscheinen die Melodien meines Lebens und werden wahr sein.

Da ist das Bewusstsein nichts anderes als ein Spiegel dafür, was mit uns geschieht. Derweil ist das Herz eine uns durchs Leben tragende Entität. Mit den Erinnerungen aus dem Bauchbereich vervollständigt sich das Ganze zu einem Gesamten. Da bin ich ein Mensch, aber vor allem werde ich diese Existenz zu ertragen haben, wie sie ist. Aus diesem Grund gestalte ich das, was ich habe. Es ist mir zu eigen. Was mir davon gefällt, das behalte ich für mich. Was mir nicht gefallen hat, das gehört mir nicht zu und es kann darum weggetan werden. So viel Einsicht habe ich in mein Dasein, dass ich nicht mehr für mich gebraucht habe, als mir zugestanden hat. Das habe ich mir in der Regel sogleich genommen.

Da bin ich mit den Elementen der Erde in Berührung gekommen, aber nicht zu einem dieser Elemente geworden. Da habe ich mich aus der Natur gespeist, aber ich bin keine Speise und möchte auch keine sein. Freundschaften bin ich eingegangen und Geschäfte habe ich getätigt. Beides hat für Aufruhr unter meinen Mitmenschen gesorgt. Da habe ich sie nicht mehr verstanden.

Das ist dann mein fortwährender Ausgangspunkt fürs Leben geworden. Das Handeln der Menschen, aber auch ihr Sein ist mir nicht klar geworden. Da hat man mich wegen meiner Ansichten gerne ins Kreuzfeuer genommen. So ist das bis heute geblieben. Aber es ist vieles davon bei mir in Vergessenheit geraten, weil ich damit nicht bei meinen Mitmenschen angekommen bin. Da haben die Leute gerne Nudelsuppe gekocht und alles für sich behalten. Folglich bin ich leer ausgegangen. Das ist mehr als einmal so geschehen, aber es ist auch zeitlich sehr gehäuft aufgetreten. Da habe ich ihnen einen guten Appetit gewünscht und sie mir ebenso. Das habe ich wiederum nicht verstanden. Ja, jeder ist seines Glückes Schmied.