Der einfache Mensch

Impuls

Eine Hinwendung zum Geistlichen setzt einen gewissen Bedarf an Verständnis für das Seelische eines Menschen voraus.

Impuls

Zur Kosmologie eines Menschen

Ausgehend von der phänomenalen Wirklichkeit dieses Daseins verursacht die Natur eine Fülle an Eindrücken beim Menschen, welche wir nicht außer Acht lassen könnten, wenn wir den Menschen verstehen möchten. Was wir da tun sollen, wird es sein, dass wir das Gegebene festmachen und so ein Bild davon erhalten, welches zutrifft, weil es wahr ist.

Da gehen wir die Beschreibung des Kosmos auf eine triviale Weise an. In einem solchen kommt der Mensch vor. Da wäre er ein Subjekt, welches mit Wahrnehmung und Tatkraft ausgestattet ist.

Übergeordnet dazu befindet sich der Mensch in der Welt und erschaut sie. Da stellt er etwas von ihr dar, wie es ist. Das soll die zur subjektiven Wahrheit übergeordnete objektive Sachlichkeit sein, welche dadurch verkörpert wird. Sie ist übertragbar, während das Subjekt einzig ist. Das Subjekt bleibt jedoch, was es ist, und schöpft die objektive Sachlichkeit durch Erfahrung. Da wird dem Menschen etwas von der Welt bewusst.

Der Sachverhalt, dass ein solcher Kosmos auf triviale Weise viel leichter zu erschauen wäre, als er das in seiner speziellen Natur sein wird, lässt den Menschen reifen. Da löst er sich vom Speziellen und findet zur Einsicht in Klarheit. Somit kann er das Gegebene bald überschauen.

Da klärt sich sein Geist auf. Mancher Rückgabewert erfreut den Menschen und verhilft ihm zu einem persönlichen Lebensglück.

Da kommt er in Erkenntnis vor und hat doch ein Leben als Subjekt zu eigen, welches als schön bezeichnet werden darf. Der Bereinigung seiner Kenntnisse um unwahre und unrichtige Anteile hat er es zu verdanken, dass sein Dasein für ihn leichter zu führen ist. Manches, was zuvor noch bei ihm auf dem Kopf gestanden hat, kann er nun berichtigen. Da werden seine Lasten weniger, freilich befreit ihn das auch und somit erreicht er eine echte menschliche Stärke. Er kann sich freimachen vom Unrat eines verstrickten Lebens und seinen Geist in strukturierter Weise aufklären. Da kommt es vor, dass er mit anderen Menschen über solche Dinge kommuniziert, wie er sie zu eigen hat.

Der damit verbundene Austausch erweitert die eigene menschliche Sphäre. Mensch für Mensch entsteht ein sozialer Verbund bei uns. Das wesentliche Merkmal davon wird das einer Hinwendung sein. Da kommt die Errungenschaft des einen Menschen auch allen anderen zugute.

Was ist dadurch bereits für uns im Dasein möglich geworden? - Eine Betrachtung der menschlichen Zivilisation sprengt gewisslich den Rahmen dieser Webseite namens 'Alchemie'. Darum sollte sie hier nicht stattfinden. Es soll uns jedoch freistehen, eine solche Schau des Gegebenen auf eigene Faust durchzuführen. Kommen wir aber bald wieder zu einem Schluss damit, auf dass es im Text weitergehen kann.

In einer Entsprechung unserer tatsächlichen Gedanken und Ideen lernen wir da etwas vom Wesen eines Menschen kennen, wenn wir mit ihm kommuniziert haben. Davon leiten wir vieles für uns ab.

Instruktion

Eine Regel einhalten

Alles ist schon da. Du brauchst es allein nur aufzufinden, um es zu erlangen. Das soll gerade auf der Ebene des Mentalen so gelten. Mache Dich für sie doch endlich bereit.

Um es sehen zu können, lass ab von Deinen Augen. Erwähle Dir einen Fokus und lass alles anstrengende Handeln dabei sein. Es geht allein nur um die Fertigkeit, etwas in Augenschein zu nehmen. Fasse Deinen Mut und mache es auf die Weise wahr.

Lass ab von allem Kraftaufwand. Deine Augen werden es Dir danken.

Lass ab von dem Versuch, alles zu erkennen. Dein Geist wird es Dir danken.

Erblicke die Sache, welche Du in Augenschein genommen hast, ja erwähle eine solche Sache für Dich. Nimm diese von Zeit zu Zeit kurz in die Hand und stelle sie wieder ab. Mache Gebrauch von Deiner Hand-Augen-Koordination. In einem gewissen Abstand zum Gegebenen gibt es einen Bereich, an dem Du es klar erkennen kannst, was da ist. Dort erkennst Du es gut.

Deine Augen sind müde, wenn sie nichts erkannt haben. Schließe diese von Zeit zu Zeit wieder. Auch geschlossene Augen sehen etwas. Nicht allein nur die Deckel Deiner Augen könntest Du dabei erkennen, wenn Du Dich darauf konzentrierst mit geschlossenen Augen etwas wahrzunehmen. Da wird auch manches andere visualisiert.

Aber darum sollte es nicht allein nur gehen, etwas zu visualisieren. Wichtiger ist es, sich überhaupt zu konzentrieren.

Mache das. Mache es wieder und wieder für wenige Sekunden und lasse zum richtigen Zeitpunkt davon ab. Lass es wirken. Schau es Dir im Nachgang an, wie Deine Kraft zur Regelung der Konzentration abebbt. Erkenne es, wie leicht es gehen kann, dass Du Dich zu konzentrieren vermagst.

Erwähle Deinen Fokus und lass alle Anstrengung sein! - Das sei die Instruktion dazu, um sich mentale Kräfte zu erwerben.

Allein nur dann, wenn Du nicht mit tiefgreifenden Spannungsfeldern beaufschlagt sein würdest, kannst Du es erlernen, wie das geht.

...und dann lass es wieder gut sein.

Gedanke

Vom geringsten Guten

Im Leben suchen wir Menschen nach der Wahrheit, wie sie uns vorgegeben ist, und hinterfragen darum die Welt mit ihrer Erscheinungsweise. Da hören wir von vielen Menschen, was sie für sich brauchen und verstehen das auch. Was uns jedoch nicht immerzu eingeleuchtet hat, ist die Fragestellung, wie das alles zusammengehen soll.

Untersucht man die Ansätze der anderen Menschen, so kann man es feststellen, dass diesen die Freiheit sehr wichtig ist. Sie meinen damit eine allgemeine und generelle Freiheit, vor allem aber ihre eigene. Was aber steht da für ein Prinzip dahinter?

Nun, wir machen heutzutage das Leben als etwas fest, das durch 'Bewegung' emaniert wird. Zu einer Bewegung wird Freiheit benötigt, da sie sonst nicht möglich sein würde. Bis dahin haben wir das ja noch gut zuordnen können. Nun ist die Freiheit aber eher ein Erwartungswert, als dass sie immerzu gegeben oder gar möglich wäre. Mancherorts steht uns einfach etwas im Weg. Manches davon würde nicht leicht wegzuschaffen sein.

Betrachten wir es einmal, was Freiheit eigentlich ist. Es ist die Gelegenheit zur Bewegung, was sich hinter ihr verbirgt. Da ist Platz für sie. Der leere Raum ermöglicht einen Fortgang. Das macht vieles leichter.

Der leere Raum ist auch der Ort, wo nichts ist. Dort kann man hingehen. So kommt man weiter. Man kann sich drehen, man kann umkehren. Das alles steht einem dort frei.

Darum kann man die Leere, also den Ort, wo nichts ist, als die Ursache für die Freiheit und damit für die Bewegung ansehen. Da wird das Leben durch die Leere bedingt. Ein damit verbundenes 'Nichts' stellt also eine Voraussetzung für solche Sachverhalte dar, wie sie im Leben erforderlich sind.

Gedanke

Getriebenheit und deren Auflösung

Ein Mensch hat es im Leben immerzu mit allem zu tun, was vor Ort gegenwärtig erscheint. Da muss er damit umgehen können. Er soll und möchte sich seinen Platz in der Welt erhalten. Darum behauptet er einerseits seine Position, andererseits versucht er von ihr aus seinen Bedürfnissen gerecht zu sein.

Gehen wir doch einfach davon aus, dass die vorhandene Position auch eine günstige ist. Erkennen wir eine Begrenzung für die Erfordernisse des Lebens an und machen die Bedürfnisse auf eine Weise aus, die sie bald erfüllbar macht. Da kann das Leben eines Menschen glücklich verlaufen.

Eine Gesellschaft, wie die unsrige eine ist, trachtet leider danach, aus den Menschen etwas herauszuholen. Sie möchte uns allesamt darauf prüfen, wie viel wir zu leisten vermögen. Da fördert sie die Begabten und sucht sie heraus. Begabt sind jene, die dem vorgezeichneten Weg gerecht werden. Für solche Menschen ist viel Platz geschaffen worden.

Andere Leute als diese haben wahrscheinlich auch Qualitäten von Wert zu eigen. Voraussichtlich finden sie ihren Weg genauso. Aber es ist kein Platz für sie gegeben. So müssen sie ihn sich erst noch erstreiten.

Das bindet die Kräfte eines Menschen, dass er sich zu behaupten hat. Im Grunde ist es nutzlos, es verbraucht allein nur Ressourcen. Aber darauf zu verzichten, dass man einen Platz für sich erhält, geht keineswegs gut. Da hat man bereits verloren, ehe man überhaupt mit etwas angefangen hat. Darum hat man es zu verrichten, dass man sich behauptet, damit einem nicht alles genommen würde.

Eine Leugnung der Realität in der Gesellschaft hat nichts anderes als die Verkennung des Gegebenen zu Wege gebracht. Nett sind die Bemühungen der Menschen, korrekt zu sein. Weniger gut sind allerdings die neuartigen Mittel zur Unterdrückung. Dort, wo viel Lack aufgetragen worden ist, hat nicht mehr von den darunter verborgenen Schichten gesprochen werden dürfen. Man darf auch keineswegs an den betreffenden Stellen kratzen. Alles soll schön sein. Wie blöde das doch ist.

Einer Manie gleich haben es die Menschen sich ausgedacht, dass sie die Guten sind. Darum haben sie die Worte verstellt, manche sind sogar ausgetauscht worden. Das hat noch niemals etwas besser gemacht. Eine Schuld möchten sie nicht auf sich laden. Aber was anderes soll es sein, was man bewirkt? - Schuld und Erfolg sind beides einfache Resultate eines menschlichen Wegs. Da sind sie auch synonym anzuwenden. Als Resultat der Unterdrückung erkenne ich nach wie vor das Joch des Menschen.

Der Wahn ist da, dass die Leute so glänzen. Den himmlischen Heerscharen könnten sie es aber nicht gleichtun. Dort, wo das Blut vergiftet wird, muss auch ein Übel vorhanden sein. Das Verfärben der Konnotationen würde nichts an den Auswirkungen von Stolz, Wut und Neid ändern und macht darum einen wahren Ärger aus. Da träumen die Menschen von einer besseren Welt und unterlassen es, aufrichtig zu sein.

So ist es gekommen, dass wir heutzutage vor den Palästen der Republik stehen oder gleich einen Bogen um sie machen. Vielleicht gehören wir noch dazu, aber im Grunde hat man uns nicht mehr gebraucht. Da sehen wir es an und nehmen es wahr, wie es gegeben ist. Sagen dürften wir nichts dazu. Es herrscht die Freiheit über das Ganze und macht eine Einigkeit nahezu unmöglich. Das ist eine Entfesselung von ihr, was seit Jahren uns Menschen das Leben nicht einfacher gemacht hat.

Freiheit und Profiteure einer Freiheit erkämpfen sich derweil die Oberhand im Staat und machen die anderen Werte einer Demokratie obsolet, indem sie diese nicht weiter befolgt haben. Aber es hat noch keine Zukunft darauf aufgebaut, dass man unter dem Torbogen die tragenden Säulen abschlägt.

Gedanke

Ein Reset

Dann, wenn alles gut bei uns ist, bedürfen wir Menschen keines Fortgangs mehr. Da setzen wir uns auf unseren Platz und nehmen die mit ihm verbundene Position ein. Das soll eine Haltung für uns freisetzen, dank der wir mit dem Leben, wie es gerade ist, klarkommen können. Das soll für den Augenblick so gelten. Da kommen wir zur Ruhe und leisten sie uns auch. Der Moment des Rastens sorgt kontinuierlich für eigentliche Verbesserungen bei uns. Das haben wir uns so vorgestellt, wie es dabei eingetreten ist. Manches Gute ist so für uns wahr geworden.

Da stabilisieren wir die eigene Position und führen ein Setting von uns freimütig durch. Dazu gebrauchen wir den eigenen Sitz als Basis und machen uns von allem frei. Da erscheint uns das Gegebene nochmals, es löst sich dabei aber auch von uns ab. Da weicht alle Spannung von uns und wir geben das alles her, auf dass wir auch davon frei sind. Wenn wir dann leer sind und vor uns auch so erscheinen, finden wir uns damit ab, wie es ist. So ist es auch in Wahrheit gegeben.

Ein Aufspielen von Gedanken wäre keineswegs erforderlich. Ein Bewusstsein für das Dasein von uns kommt von sich aus zum Tragen. Dazu bedarf es keiner Bemühungen. Wir sind ja da, der Sitz ist gegeben. Da brauchen wir das nur zu belassen. So fahren wir Stufe um Stufe eine Aufladung bei uns herunter. Eine solche stellt, im Nachhinein gesehen, allein nur etwas zu uns Zusätzliches dar. Da ist es gut, dass sie sich von uns ablöst. Je deutlicher es uns wird, wer wir sind, desto geringer sind solche Belastungen an uns wirksam. Da gehen das eine und das andere miteinander einher. Löst sich das Gegebene endlich von uns, so stabilisiert sich der Mensch. Eine Handlungsfähigkeit von ihm besteht dann bald wieder. Ohne solche Prozesse zu durchlaufen, kann man kein Leben führen.

Gedanke

Ein inneres Leuchten

Der Glaube eines Menschen rührt von der Gewissheit seiner Hoffnung her. Er setzt sie auf das, was er liebt. Im Leben geht es viel eher um Erfüllung als um Täuschung. Darum schaffen wir wieder und wieder Raum bei uns für all jene Dinge, die sich erfüllen sollen. Unser Glaube an die Liebe reicht weit, aber er möchte auch bestätigt sein.

Da stellen wir Menschen uns manche Aufgabe, dank der wir solch ein Glück verwirklichen möchten. Wir legen es fest, wann ein solches bei uns eingetroffen ist. Daran erinnern wir uns gerne, wie schön das gewesen ist. Doch auch die Gegenwart hält etwas für uns bereit. Da setzt sich der Mensch mit dem Erlebten gleich und gewinnt dabei etwas. Manches Gute dieser Welt ist ihm schon vertraut. Er sichert es ab, was er hat. Unvoreingenommen tritt er seinem Schicksal von Zeit zu Zeit gegenüber. Da macht es etwas aus, was er getan hat. Manches Lob hat er erhalten, manchen Tadel hat er erfahren. So muss auch er seine Lektionen fortwährend auffrischen.