Der einfache Mensch

Impuls

Eine Hinwendung zum Geistlichen setzt einen gewissen Bedarf an Verständnis für das Seelische eines Menschen voraus. Da hat der Mensch ein Bedürfnis zu eigen und versucht es zu stillen. Im Hintergrund seines Handelns wirkt sich seine Bestimmung aus. Die Fragestellung, ob eine solche gegeben sein wird, hat sich erübrigt, sobald man sie ihm zugestanden hat. Dann bewahrheitet es sich von sich aus, was bei ihm vorgekommen ist.

Dokumentation

Drei Seelen und ein Geist

Fasst man die inneren Entitäten am Menschen als ein jeweils für sich stehendes Ganzes auf, so sind es drei an der Zahl, welche sich da emanieren können. Sie könnte man jedoch nicht allein nur aufzählen und benennen, man wird sie auch verspüren und vernehmen können.

Fasst man die Einheit des Menschen als ein ebensolches Ganzes auf, so wird es sich auch so ergeben können. Da strebt der Mensch nach einer Vollständigkeit davon, wer er ist. Was ihn jedoch ausgemacht hat, das soll darin zu integrieren sein. Da sind es seine seelischen Anteile, welche ihn vor allem anderen bedingt haben.

Da führen wir die gefundenen Begriffe einmal zusammen. Dazu setzen wir das in seiner Einheit Gegebene als existent an und geben ihm die Bezeichnung 'Geist'. Dessen integrale Bestandteile nehmen wir uns jetzt auch noch vor. Es sollen die zur Regulierung seines Organismus fähigen Bestandteile an ihm sein.

Darum erkennen wir im Ordnungssystem des Menschen dessen wahren Sinn. Ihn benennen wir auch dementsprechend. Da bezeichnen wir die drei Gelegenheiten eines Menschen zur Heilung seiner Gesundheit als die essenziellen Gegebenheiten und damit als seine drei seelischen Anteile.

Sie möchten wir nun mit einer kurzen Aufzählung erwähnt wissen.

  • Das Herz-Lungen-System als Taktgeber des einen Ganzen bildet den Ursprung und das Ende dessen, was uns ausmacht.

  • Das Lymphsystem mit seiner Zeugungskraft und Versorgungsfähigkeit stellt unsere Erhaltung sicher.

  • Das Nervensystem mit seinen Lokalitäten, welches zur kurzfristigen Reaktion fähig ist, hat unsere Passivität gerne.

Dokumentation

Das natürliche Gut eines Menschen

Alle Menschen sind eigentliche Illusionisten. Erst als solche wären sie richtig zu verstehen. Da bilden wir unsere Worte und sagen etwas mit ihrer Zuhilfenahme aus. Mit Sicherheit kann niemand behaupten, dass er Recht hat, falls man es ihm nicht zugestanden hat. Da bedarf der Mensch mancher Worte, um seinen eigentlichen Kosmos zu entfalten. Manche Weltsicht ist ihm zu eigen. Von ihr ist er dabei ausgegangen, als er etwas gesprochen hat. Da spannt er seine Netze auf und erhofft es sich, damit etwas Gutes zu bewirken. Manchen Fisch möchte er so fangen.

Doch zuweilen zerreißen die Fische seine Netze und entfliehen. Da muss er sie einholen und reparieren. Dazu geht er zu sich in seine Werkstatt. Dort hat er das Material zur Verfügung, welches er dafür braucht. In dieser Zeit hat er zwar keine Fische mit den Netzen fangen können, aber er hat doch manche Hoffnung zu eigen, dass sich so sein Ertrag wieder erhöhen wird. Also bringt er seine Dinge in Ordnung.

Impuls

Zur Kosmologie eines Menschen

Ausgehend von der phänomenalen Wirklichkeit dieses Daseins, wie sie von uns Menschen erfahren wird, verursacht die Natur eine Fülle an Eindrücken bei uns.

Es sollen die wahren Begebenheiten sein, welche wir nicht außer Acht lassen könnten, wenn wir einen Menschen richtig verstehen möchten. So soll es richtig sein, dass wir das Gegebene, wie es uns bekannt ist, daran festmachen, was da vorgekommen ist. Dadurch können wir ein Bild davon erhalten, welches auf die Situation zutrifft, die es ausmacht. Das verschafft uns manchen Ansatz, um uns daran zu beteiligen, was geschieht.

Da gehen wir zuweilen zur Beschreibung der Begebenheiten unseres kleineren Kosmos die Sprachgestaltung auf eine einfache Weise an. In einer solchen Umgebung kommen wir vor, da werden wir auch dadurch bedingt sein, dass wir sie anerkannt haben. Unterdessen erkennen wir uns selbst als ein Subjekt, welches mit einer Wahrnehmung und mancher Tatkraft ausgestattet sein soll. Dafür tragen wir Sorge. Zugleich befindet sich der Mensch in der Welt und erschaut sie. Da stellt er sich etwas von ihr vor, wie es ist. Da wird dem Menschen etwas von ihr bewusst sein.

Der Sachverhalt, dass ein Dasein als Mensch in einfacher Weise geführt werden kann, soll uns den Nutzwert des Trivialen offenbaren. Ein solcher besteht fort. Darum bricht der Mensch mit der Zeit das von ihm Erfahrene auf einen solchen Anteil herunter, weil dieser verlässlich gewesen ist. So vervollkommnet er seine Auffassungsgabe durch die einfache Auffassung des Gegebenen. Sie lässt ihn reifen, dabei findet er sich zurecht. Mancher Gedanke bildet sich bei ihm aus.

Da befindet er das Erreichte für gut. Aufgrund einer Wahrnehmung der einfachen Begebenheiten seines Daseins kommt er zu mancher Einsicht von Wert. Da besteht er auch dementsprechend im Alltag. So kommt er in eine Verfassung, mit deren Zuhilfenahme er das situativ erscheinende Gute bald bei sich überschauen kann. Da klärt sich der Geist des Menschen auf. Das geschieht vollkommen zurecht so bei ihm.

Manche verkehrt gebildete Idee zu seinem Dasein kann er so verwerfen. Das ist mit Sicherheit so, dass nicht alles von uns zu gebrauchen sein wird. Versteigen wir uns besser nicht. Eine Beschränkung unserer Güter verhilft uns zu mehr Zeit für das Eigene und auch zu einer verbesserten Fokussierung auf das Gute von uns.

Instruktion

Eine Regel einhalten

Alles ist schon da. Du brauchst es allein nur aufzufinden, um es zu erlangen. Das soll gerade auf der Ebene des Mentalen so gelten. Mache Dich für sie doch endlich bereit.

Um es sehen zu können, was eine solche Sache ausmacht, lass ab von Deinen Augen. Erwähle Dir einen gut geeigneten Fokus und lass alles angestrengte Handeln sein. Es soll allein nur um die Fertigkeit gehen, etwas in Augenschein zu nehmen. Nimm all Deinen Mut zusammen und mache das auf eine Weise wahr, wie sie Dir gerade eingegeben ist. Lass ab von allem überbordenden Kraftaufwand. Deine Augen werden es Dir zu danken wissen. Lass auch ab von dem Versuch, alles sogleich schon zu erkennen. Dein Geist wird es Dir danken.

Erblicke die Sache, welche Du in Augenschein genommen hast, unvermittelt. Erwähle einen solchen Gegenstand für Dich, welcher sich vor Dir befindet. Nimm ihn von Zeit zu Zeit dann auch in die Hand, auf dass er in Deine Vorstellungswelt integriert werden kann.

Deine Augen sind müde, wenn sie nichts mehr von alldem ansehen möchten. Schließe sie darum von Zeit zu Zeit und gewähre ihnen etwas Ruhe.

Impuls

Vom geringsten Guten

Im Leben suchen wir Menschen nach der Wahrheit, welche uns vorgegeben ist, und hinterfragen darum die Welt mit ihrer Erscheinungsweise. Da hören wir von vielen Menschen, was sie für sich brauchen und verstehen es auch, dass das wahr sein wird. Was uns jedoch nicht immerzu eingeleuchtet hat, soll die Fragestellung sein, wie das alles zusammengeht.

Betrachtet man die Ansätze der anderen Menschen für deren Leben, so kann man es heutzutage oftmals feststellen, dass ihnen die Freiheit sehr wichtig ist. Sie meinen damit eine allgemeine und generelle Freiheit, vor allem aber ihre eigene. Was aber hat das zu bedeuten?

Impuls

Eine Getriebenheit und deren Auflösung

Ein Mensch hat es im Leben immerzu mit allem zu tun, was vor Ort gegenwärtig erschienen ist. Damit muss er umgehen. Er soll und möchte sich seinen Platz in der Welt erhalten. Darum behauptet er einerseits seine Position, andererseits versucht er von ihr aus seinen Bedürfnissen gerecht zu sein und das Notwendige dafür zu leisten, um sie sich erfüllen zu können. Gehen wir doch einfach einmal davon aus, dass die vorhandene Position von uns auch eine günstige sein wird. Da kann das Leben als Mensch auf eine glückliche Weise verlaufen.

Idee

Ein Resett

Dann, wenn alles bei uns gut geworden ist, bedürfen wir Menschen scheinbar keines Fortgangs des Gegebenen mehr. Ein solcher findet jedoch auch weiterhin statt und so wird alles bald anders sein. Das verstehen wir inzwischen. Da setzen wir uns endlich hin und festigen das Gegebene. Das soll unser Lebensglück erhalten. Dabei sind wir zur Ruhe gekommen. Jener Moment des Rastens sorgt kontinuierlich für Verbesserungen bei uns, weil der menschliche Organismus nun einmal so ist.

Beendigen wir erst einmal unsere unentwegten Aktivitäten, so kommt die 'Maschine' endlich in Gang. Dabei stabilisieren wir uns auch mental. Ein solches Setting von uns führen wir freimütig durch. Dazu gehen wir die aktuellen Begebenheiten in den Gedanken durch und machen es fest, was uns bedingt, auf dass es sich bald von uns lösen kann.

Gedanke

Ein inneres Leuchten

Der Glaube eines Menschen rührt von der Gewissheit seiner Hoffnung her. Er setzt auf das, was er hat und liebt. In seinem Leben geht es um eine Erfüllung des Moments mit dem Guten davon. Darum hat er sich wieder und wieder gerne für das Leben mit seinen Aufgaben bereitgemacht.

Idee

Ein paar Worte zur Stabilität

Das Stabile am Menschen wird durch ihn hervorgerufen, wann immer er das Gegebene anerkannt und bewahrt hat. Dabei formt sich mit der Zeit bei uns eine Vorstellung davon aus, was da vorgekommen ist. Setzt der Mensch die Begebenheiten seines Daseins erst einmal als zueinander gleichwertig an, so wird manches dadurch begünstigt sein. Dann kann es sich auch so bei uns einfinden, wie es gegeben ist.

Idee

Von der eigenen Sicht anderer Menschen

Der Autor Schneider hat zeitlebens wieder und wieder seine Mitmenschen besser zu verstehen versucht. Das ist ihm dank der Zuhilfenahme einer eigenen Vorstellung von der Sicht dieser Leute gut gelungen. Da hat er es sich ausgemalt, welches Bild des Gegebenen für sie wahr sein wird. Da hat er es auch bald erkannt, dass seine Vorstellungen eigentliche Näherungen an das Gegebene sind. So hat er sie durchgeführt, so hat er sie zeitweilig auch wieder verworfen.

Da Schneider eine ganzheitliche Art der Betrachtung des Gegebenen zu verwirklichen versucht, ist er nicht umhin gekommen, auch einmal etwas davon aufzugeben, was ihm zuvor noch wichtig gewesen ist. Er gewichtet die Begebenheiten seines Lebens dementsprechend. Da sieht er die Menschen nahezu immer als befangen an. Er schreibt sich vollkommen zurecht ein Subjekt ein, welches auf eine solche Situation zu reagieren vermag, wie sie da gerade bei ihm aufgekommen ist. Die Umstände, unter welchen ein Mensch sich gerade zurechtzufinden hat, haben ihn mit Sicherheit auch bedingt. Das hat Schneider getrost so anerkannt und belassen, wie es ihm erschienen ist.

Dokumentation

Die Maschine lauffähig machen

Zurückliegende Zeiten meines Lebens beschaue ich zuweilen, wenn es mir gelungen ist, mich an sie zu erinnern. Da habe ich die Erfahrungen nochmals zugeordnet und etwas davon klären können. Meine Erinnerungsfähigkeit ist gut, meine Reaktionen sind oftmals dazu passend gewesen. Aus meiner Sicht sehe ich es mir an, warum ich das einmal so ausgedrückt habe. Es soll die einzige Sicht sein, zu welcher ich berechtigt bin.

Mitunter formuliere ich während solcher Momente meine Gedanken aus. Da spiegelt mir die eigene Erinnerung etwas in bewusster Weise wider, zu dem ich eine Aussage treffen möchte. Das mache ich dann gerne, weil es mir das Gegebene begreifbar macht. So finde ich nach und nach zu eigenen Worten für die jeweiligen Sachverhalte dieses Daseins. Da habe ich nicht allein nur ein Gesicht erfahren, ich habe auch eine Seele zu eigen. Sie besitzt ein eigentliches Gespür. Eine mir zugehörige Gemütslage besitze ich obendrein. Sie hat über das zu bestimmen, was mir angenehm und möglich ist. Da gebe ich ihr die Bedeutung eines Bedürfnisses.

Mit mir selbst gehe ich dabei um, während ich das betrachte, was mich so sehr im Dasein bedingt. Da ist das Bewusstsein von mir weder dominant noch zurückgedrängt an mir vorgekommen. So habe ich es erschauen können. Es ist einfach da. Darum stattet es mich aus. Ich beschaue unterdessen auch noch in unbewusster Weise die eigenen Erinnerungen zum Leben. Sie geben mir einen wahren Halt.

Da soll das Bewusstsein nichts anderes als ein Spiegel dafür sein, was mit uns im Leben geschieht. Derweil ist das Herz als eine uns durchs Leben tragende Entität zu verstehen gewesen. Mit den Erinnerungen vervollständigt sich das Ganze zu einem Gesamten. Da bin ich zu einem Menschen geworden und habe das auch so wahrgenommen.

Dokumentation

Zur Konstitution eines Menschen

Ein Mensch kann allein nur das Gegebene so anerkennen, wie es ist, oder sich mit seiner Ansicht dazu täuschen. Darum wird man gut beraten sein, wenn man es mitgeteilt bekommt, dass man die Dinge ruhig so belassen darf, wie sie bereits sind. So kommen wir zu solchen Momenten im Dasein, welche uns eine wahre Einsicht verschaffen können. Sie zu bejahen und das damit uns Vorgegebene zu stabilisieren, soll eine Gelegenheit für uns sein, um uns zu beweisen, dass wir mit dem Leben klarkommen können.

Dazu habe ich einem guten, alten Freund einmal folgende Worte mit auf den Weg gegeben. 'Ich tue alles was ich soll, so gut wie ich es kann.' So haben diese gelautet. Ich habe sie für ihn auf einen kleinen Zettel geschrieben und ihm übergeben. Da haben meine Worte bei manchen Menschen für Verwunderung gesorgt. Ich glaube, dass dieser Satz eine Abwehr gegen eine Überforderung dargestellt hat.

Dokumentation

Anteile des Menschen

Ausgehend von einem konditionierten Dasein als Erscheinungsweise der eigenen Lebensform erkenne ich meine Lebensweise an und stelle fest, wie konfus sie ist. Da hat alles seinen Anteil daran und nichts ist bereits geordnet. Da wundert es mich kaum, dass mein Vermögen zum Leben bisher so gering ausgefallen ist. Dabei weiß ich es gut, dass allein nur das Geschehen kann, was in Ordnung ist. Alles andere würde niemandem genügen. So nehme ich es an und so wird es auch wahr sein.

Nun wäre ich bereit dazu, hier von meiner eigenen Situation zu sprechen. Dabei erkenne ich an, dass es eine ist, die gerade eine gewisse Aktualität für mich hat. Sie stiftet mir jetzt den dazu erforderlichen Sinn, um es gut zu machen, was ich zu sagen habe.

Unterdessen bin ich von einem inneren Gefüge geprägt. Immer dann, wenn ich mich dieser Sache von mir widme, habe ich von einem Moment der meditativen Schau gesprochen. Das kann eine sein, bei der ich mich nach Innen hin orientiere. Dazu erwähle ich mir einen Ansatz. Ein solcher variiert bei mir von Zeit zu Zeit.

Solche Ansätze besammle ich und führe sie über lange Zeiträume von einigen Tagen aus. Dabei wird mir manches davon gewahr, was zu mir in Bezug steht. Ich bräuchte mich nicht davon freizumachen, weil ich es annehmen kann, was mir gegeben ist. So gestalte ich alles Eigene danach, wie ich bin. Mitunter hat mich das an manche Eigenschaft von mir erinnert, welche ich aus den früheren Tagen meines Lebens noch kenne. Das innere Gefüge eines Menschen ist einfach vielfältig und doch klar. Die innerlichen Wege sollen auch welche sein. Da weist der Mensch endlich einen Progress dabei auf, was ihn ausmacht und bedingt.

Da bin ich dazu übergegangen, mit der Sache, die für mich von Belang ist, umzugehen. Was ich noch nicht gekonnt habe, das bringe ich mir bei. Dazu eigne ich es mir an. Mit der Zeit wird dadurch etwas für mich wahr sein. So kommen die Dinge bei mir ins Dasein und können vor meinen Augen gut bestehen. Von da ab bräuchte ich sie nicht länger auszulassen und zu verwerfen.

Welche Ansätze möchte ich ihnen dazu präsentieren? - Nun habe ich eine ganze Liste vorbereitet, die es klarstellen soll, was für ein Wind mich im Alltag umweht.

  • Das Bewusstsein des Menschen ist wie dessen Wahrnehmung der gelben Farbe und zu dieser gleichwertig. (Subjektives Empfinden und Indikation)

  • Alle Färbungen resultieren aus allem (rot - Energie in Harmonie), nichts (blau - Energie in höherer Form) und seiner Verwobenheit mit der gelben Farbe (Energie der Reflexion im geistigen Feld des Menschen). (Trinität und Einheit)

  • Der Mensch hat seine Sprachlichkeit als ein konsistentes und stringentes Prinzip verinnerlicht. An ihr kann er wachsen, an ihr kann er reifen. (anandamayakosh - Der Körper der Glückseligkeit - Das innere Prinzip)

  • Die Versorgung des Menschen resultiert aus seiner Begabung zur Partizipation. Sie wird durch seine Stimme emaniert. (Die Bejahung als das Prinzip der Bildung und Prägung von Lebensglück zur Gültigkeit bringen.)

  • Das Resultat der Erscheinungsweise des Menschen wird durch sein Werk auf ihn zurückgeworfen. Wer sich bilden möchte, der braucht auch einen Hebel dafür. (Naturprinzip der Gestaltung - actio equals reactio)

  • Der Geist des Menschen resultiert in eine Kraft, die sich aus der inneren Ordnung des Menschen auf intrinsische Weise emaniert. (Verbindung des Elementaren zum kosmischen Prinzip der Einheit)

  • Was in Ordnung ist, das besteht. (Nicht zu invertierender Glaubenssatz)

  • Der Schutz des Menschen ist bei Gefahr erforderlich. Wird es unterlassen, ihn zu schützen, so hat nichts ausgereicht, um den Frieden zu bewahren. (Das Handlungsprinzip der Konsequenz)

  • Die Sprache wird durch Vorstellungen geformt. Was wir greifen können, das setzen wir auch frei. Da erscheint das Wort als Zusammensetzung aus mancher Silbe. Die Anzahl solcher Silben ist zählbar. Sie sind auch unterscheidbar. Es gibt sie zudem in vielerlei Varianten. (Ausgangspunkt)

  • Die Silbe ist für sich gesehen nicht allein geblieben. Gleiches und Unterscheidbares gibt es zuhauf. Doch eines soll all diesen Emanationen zuerkannt werden. Das innere Bild ist eine Reflexion der Wirklichkeit. (Vorkommen und Gewahren)

  • Die Vorstellung des Klanges resultiert aus dessen Wahrnehmung und einer im Nachgang an ihn erscheinenden Erinnerung. Daran erkennt man, was es ausmacht, dass man daran beteiligt gewesen ist. Ihr kann man unterstellen, dass sie wahrhaftig von gutartiger Natur sein wird. Sie macht einen Menschen aus. (Die Kraft der Erinnerung als Zugang zum Wesen eines Menschen)

  • Den Silben der Sprache entsprechen rote Fäden oder Schnüre. Diese lassen sich an uns auffinden. Ihre Einheit ist ein Plural sowie eine Vielfalt. (Äquivalenz und Überwindung des Willkürlichen)

  • Die Matrix besteht aus endlichen Anteilen des Gleichen und ihrer Multiplikation mit der Vielfalt, welche ebenso von endlicher Natur gewesen ist. Da werden die Silben handhabbar, weil das eine plastische Vorstellung von ihnen ergibt. (20 Einheiten x 50 Varianten bilden den Nucleus der Sprache im indischen Kulturraum und werden als Silbe erkannt. Ihre Verkörperung wird als roter Faden vorgestellt, der ebenso eine Berechnung nach dem Schema 20 x 50 ermöglicht.)

  • Die Zahl 1.000 steht für die Integration des Ganzen. (Scheitelpunkt des Menschen)

  • Die Integration als Technik in der Mathematik kommt einem Malen mit Pinsel und Farbe gleich. (Zweiter Ausgangspunkt)

  • Der stofflich-gebundene Anteil des Menschen ergibt sich bei Wärme einem inneren Fluss und wird weicher. Da kann der Mensch seiner Verträglichkeit einen guten Vorschub leisten, indem er sich im Zusammenschluss mit der ihm zugänglichen Umwelt harmonisiert und einen Beitrag findet, welchen er zu leisten vermag. (Die Situation anerkennen.)

  • Die Gesten des Menschen sind ein Resultat seiner Existenz. (Gestaltung als Ansatz zur Findung eines Lebensglückes)

  • Die Formen eines Menschen sind stofflich-strukturelle Anteile seines Wirkens. Er kann und soll sich mit der Art seiner Kräfte auseinandersetzen. Ordnung stiftet Ruhe. Ruhe befördert das Gute. (Ein malerischer Umgang mit den Werken darf präferiert werden. Fließende Grenzen sind zuweilen näher an der Wahrheit gelegen als die harten Kanten einer Kontur.)

  • Die Fülle resultiert aus dem für sie vorhandenen Raum, ihrer Annahme und Bejahung. (Resultate lassen sich kaum umgehen. Vieles muss hingenommen werden. Anerkennung tut Not und verschafft uns eine gewisse Unabhängigkeit vom zu Gestaltenden.)