Konsum

Affirmation

Kürzer noch als kurz wäre der Glanz, welcher vom Verbrauchten ausgegangen ist.

Idee

Etwas Einfaches an Gedanken

Der Mensch sollte sich nicht immerzu an letzter Stelle bei seinen Überlegungen betrachten. Vielmehr habe auch das für ihn Bedeutung, was ihm nahe genug gestanden hat. Alles Gegebene wird sich sonst im Raum verlieren und würde für ihn nicht länger von Belang sein. Da wäre es besser, er erkennt das an.

Ausgehend von der tatsächlichen Situation unseres Lebens blicken wir auf die Welt mit ihren ach so verschachtelten Strukturen und versuchen es, die Konstellation des Gegebenen zum Moment zu erschauen. Da tauchen vollkommen zurecht die Gedanken und Ideen von uns zum direkten Geschehen um uns herum auf. Da kommt es vor, dass wir uns vexieren lassen und gebannt von einer Umwelt sind, wie sie erscheint. Zuweilen haben wir da kaum alles richtig verstehen können, was von eigentlicher Bedeutung sein wird. Da lässt sich die eigene Sichtweise davon unserem Wesen mit seinem Verhalten zuordnen. Was da bei uns an Regungen aufkommt und sich darum auch auf unser Glück auswirkt, hat solche Präferenzen. Das sollen wir einsehen, dass wir es sind, was das ausgemacht hat.

Eine ganze Menge an Dingen ist von uns zeitlebens richtig aufgefasst worden, aber wir würden uns nicht immerzu sicher sein können, ob es die rechten gewesen sind. Da gehen wir damit um, wie wir es bei uns wahrgenommen haben. Es wird so eine ganze Menge an für uns verständlichen Begebenheiten vorkommen. Zugleich wird deren Anzahl eine endliche sein, weil alles begrenzt sein muss, was es gibt, um es bald auffassen zu können. Wir können es darum getrost so sagen, dass wir nach einer gewissen Zeit der Weltbetrachtung doch wieder zu uns zurückgefunden haben. Da würde nichts Falsches daran sein. Da sind wir einmal umgekehrt und haben etwas über uns gelernt, was etwas bedeutet hat. Das möchten wir zur Kenntnis nehmen und für uns erhalten. Es wird ja auch einen eigentlichen Sinn haben, das so zu tun.

Da sind wir inzwischen wieder komplett gewesen und haben das verstanden. Bei uns ist alles wieder okay. Wir haben uns eingefunden und das Gute dabei gewahrt, was uns ausmacht. Damit wollen wir zufrieden sein, dass wir es so erschaut haben. Ein Abgleich der Gedanken mit dem vorkommenden Moment findet da bei uns statt, wie er uns bedingt. Dazu gehen wir auf uns ein. Unser Augenmerk richten wir grundsätzlich auf das Gegebene aus, da es uns entsprochen hat, das so zu tun. Was uns vom Leben als Mensch bereits bekannt und verständlich geworden ist, das habe darum auch seinen Bestand vor unserem Geiste.

Impuls

Eine Aufstellung des Menschen

Ausgehend vom Leib eines Menschen als körperhafte Struktur, die mit einem Leben versehen ist, wird da doch irgendwo etwas an uns sein, das uns die eigene Persönlichkeit verleiht oder zumindest verständlich macht. An solch eine Quelle des Lebendigen möchte der Autor Schneider gerne glauben dürfen. Sie hat er zwar nicht konkret ausmachen können, aber er erkennt ihre Emanation dennoch an sich als die Lebendigkeit seiner Physis. Da ist er persönlich ein Mensch mit Wesen und Gestalt. Er trägt einen Namen, welchen ihm seine Eltern verliehen haben. Derweil verkörpert er das, zu was er sich gemacht hat. Dafür möchte er seinen Eltern dankbar sein, dass sie das zugelassen haben und ihn auch immer wieder so angenommen haben, wie er wirklich gewesen ist. Dadurch hat sein Lebensweg manche Wendung zur rechten Zeit erfahren.

Das soll ein Anteil seines Lebens sein, dass er die dementsprechenden Bedingtheiten seines Daseins wahrgenommen und anerkannt hat. So ist in seinem Dasein ein Lebensglück zur bestimmenden Größenordnung von Schneider geworden. Der Sachverhalt, dass er es neutral bewertet, ob es ihm da fröhlich oder traurig erschienen ist, was es ausmacht, sollte nichts daran ändern, was es verkörpert. Es ist das, was es ausgemacht hat. Da hat er es vollkommen zurecht als das Lebensglück von sich bezeichnet und es auch vollständig so anerkannt, wie es ihm erschienen ist. Da ist es ein Ganzes für das Gesamte, was er gut findet.

Gedanke

Eine Begrenzung einhalten

Die Begebenheiten eines Menschendaseins in der Neuzeit ermöglichen uns heuer vielerlei bedenkliche Eigenschaften. Unsere Handlungen widersprechen zuweilen unserer eigenen Natur. Trotzdem sind wir in diesem Bereich sehr tolerant und opfern uns für das Ungewisse auf. Wir würden es nicht einmal feststellen können, was wir damit für Bewegungen an der Welt auslösen und handeln dennoch so. Alle Sicherheit haben wir inzwischen über Bord geworfen und wanken arg im Dasein. Ob es Sinn macht, sie wieder aus dem Wasser um das Schiff herauszufischen, möchte ich angezweifelt haben. Was weg ist, das ist weg. Da wirkt es sich auch aus, was wir getan haben. Die Abrechnung dafür erhalten wir vollkommen zurecht. Da müssen wir auch liefern. Unumstößlich verlieren wir so etwas von dem Guten, was uns bisher noch verblieben ist. Da hat das Klagen begonnen und die Menschen haben stöhnend gemurrt. An diesem Punkt stehen wir heute und es wird so weitergehen.

Impuls

Etwas Schönes erhalten

Das, was wirklich schön gewesen ist, hat keiner geachtet, der es aus dem Boden gerissen hat und für sich allein haben möchte. Da nützt es auch wenig, dass er es sich genommen hat, um es weiterzureichen. Seine Holde wird manchen Schrecken davon erleiden, wenn sie erst erkannt hat, was er getan hat. Da hat auch all seine Romantik nichts für die Blumen eingebracht, welche er dem Leben entrissen hat. Da sind die Kerzen zuweilen umsonst abgebrannt. Ihr Licht ist heutzutage vergangen und es ist nicht wiedergekommen.